


HW-Wurst künftig bei Edeka und Rewe?
Möglich wäre es, denn die Gastronomie der Hannoverschen Werkstätten hat am 4. März 2010 die Zulassung bekommen, Lebensmittel tierischen Ursprungs nach den Vorgaben der Fleischhygiene in den Verkehr zu bringen.
Mit der europäischen Zulassungsnummer DE-NI 10768-EG können theoretisch Einkaufszentren in ganz Europa mit HW-Produkten beliefert werden. Noch ist es nicht soweit, aber Gastrochef Hans-Jürgen Abschlag ist trotzdem sehr stolz auf den Bescheid. „Die Zulassung ist ein großer Erfolg. Schließlich bestätigt sie unser bereits existierendes Eigenkontrollsystem HACCP und ist damit praktisch eine Auszeichnung unserer Arbeit.“
Hintergrund des Antrags ist das Ziel, Fleischerei-Produkte aus eigener Herstellung auch in von den Hannoverschen Werkstätten bewirtschafteten Kantinen und in der Fernverpflegung einzusetzen. Bislang war es lediglich erlaubt, diese Waren innerhalb der Werkstatt und in der Fleischerei anzubieten. Für die Zulassung brauchte das bereits bestehende Küchenhandbuch lediglich in einigen Bereichen aktualisiert werden. Damit wird der Weg ständiger Qualitätsverbesserungen konsequent weiter gegangen. Das Qualitätsmanagement der Hannoverschen Werkstätten wird übrigens von regelmäßig TÜV Nord geprüft.
„Die Genehmigung ist eine riesen Aufgabe für uns, aber auch eine große Chance die Hannoverschen Werkstätten in der Region noch bekannter zu machen,“ betont Hans-Jürgen Abschlag. „Als Nächstes gilt es, die internen Arbeitsabläufe an die neuen Aufgaben anzupassen – ein Prozess, der nicht von heute auf morgen erledigt ist.“
Jetzt schon freuen, dürfen sich die täglich rund 3000 Kunden der HW-Gastronomie – z.B. Mitarbeiter im Regionshaus, der Landwirtschafts- oder Ärztekammer und Kinder in über 30 Schulen und Kindergärten: Denn sie werden als erste in den Genuss hausgemachter HW-Würstchen & Co kommen.

