


Erfolgreiche Special Olympics Athleten zurück in Hannover
6 mal Gold, 9 mal Silber und 8 mal Bronze hatten die 22 Sportlerinnen und Sportler der Hannoverschen Werkstätten im Gepäck, als sie am Samstag glücklich von den Special Olympics National Games 2010 in Bremen zurückkehrten.
Die Athleten waren bei der Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger Behinderung in den Disziplinen Schwimmen und Tischtennis angetreten. Damit gehörten sie zu den rund 4500 Sportlern, die aus Deutschland und zahlreichen Nachbarstaaten nach Bremen gereist waren, um sich vom 14. bis 19. Juni in 20 unterschiedlich Sportarten zu messen. Herausragende Leistungen zeigte unter anderem Marc Wiechert, der in 100-Meter-Freistil eine der Goldmedaillen der Schwimmer holte. Bemerkenswert auch Christoph Teppich: er blieb ungeschlagen und errang damit in der Leistungsklasse U21 die einzige Tischtennis-Goldmedaille der Hannoverschen Werkstätten.
Special Olympics ist mit rund 3,1 Mio. aktiven Sportlern in 175 Ländern die weltweit größte Sportbewegung für geistig behinderte Menschen. Special Olympics ist vom IOC offiziell anerkannt. Special Olympics International wurde 1968 in den USA durch die Familie Kennedy gegründet. Unter Beteiligung der großen Behindertenverbände entstand 1991 Special Olympics Deutschland. Seit 2006 gibt es nun auch den Landesverband Niedersachsen, der seit 2009 seinen Sitz in Hannover hat.

