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30.000 € für Modellprojekt Wohnen+

Freuen sich über die Förderung: Vera Neugebauer, Imme Krügel (Hannoversche Werkstätten) Henning Hofmann (Bezirksbürgermeister) und Jörg Kofink (GBH)
Wohncafé im Kosselhof

Beispielhafte Quartiersarbeit von GBH und Hannoverschen Werkstätten wird von der Region Hannover gefördert

Wohnen bedeutet für ältere oder behinderte Menschen mehr als Versorgung und Pflege. Dabei zu sein, nicht allein zu sein und über die eigene Wohnsituation selbst bestimmen zu können – das ist für jeden Menschen wichtig, egal in welchem Alter und in welcher Lebenssituation. Erwin Jordan, Sozialdezernent der Region Hannover, zeichnete am 18. Februar unter diesem Gesichtspunkt herausragende Modellprojekte aus.

Wohnen+ - Inklusive Quartiersarbeit im Roderbruch ist eines der sechs im Wettbewerb „Selbstbestimmtes Leben im Alter und mit Behinderung“ geförderten Projekte, drei weitere bekamen eine kleinere Anschubfinanzierung.

Im Roderbruch können die Bewohner des Quartiers jetzt selbst aktiv werden und ihr Lebensumfeld gestalten. Die GBH hat im Gemeinschaftshaus Kosselhof 3 einen Raum zur Verfügung gestellt, der „Wohncafé“, Begegnungsstätte und Ideenwerkstatt sein kann. Imme Krügel und Henning Orth von den Hannoverschen Werkstätten sorgen dafür, dass sich dort jeder willkommen fühlt.

„Wir kochen gemeinsam, bieten Gruppenaktionen an oder trinken Kaffee“, berichtet Imme Krügel. Das Kennenlernen der Nachbarn steht im Vordergrund, die Unterstützung bei kleineren Alltagsproblemen gehört aber genauso dazu. „Wir wollen vor allem das bürgerschaftliche Engagement stärken“ betont die Sozialarbeiterin. „Ziel ist, dass man sich in der Nachbarschaft gegenseitig hilft.“ Darüber hinaus stehen die beiden Mitarbeiter den Anwohnern des Quartiers zweimal wöchentlich mit festen Sozialberatungszeiten zur Verfügung.

Ausdrücklich richtet sich das Angebot von Wohnen+ auch an Menschen mit Behinderung. „Viele Beschäftigte der Hannoverschen Werkstätten wohnen im Viertel. Sie sind herzlich eingeladen dazu zu kommen und sich zu beteiligen. Solche Begegnungen verringern die Scheu im Umgang mit Menschen mit Behinderung, ein absolut inklusives Projekt also.“

Auch Laudator Henning Hofmann freut sich über den Erfolg „seines“ Projekts. Als Bezirksbürgermeister für Kleefeld-Buchholz wie auch als Ratsmitglied erkennt er in wohnen+ den Gewinn für die Bürger. "Die Hannoverschen Werkstätten begleiten mich schon fast ein Leben lang. Erst habe ich die Einrichtung für Autisten in Lüdersen, dann die Werkstatt in Kleefeld kennen gelernt. Jetzt freue ich mich auf mein erstes gemeinschaftliches Mittagessen bei wohnen+ im Roderbruch.“

Kontakt:
wohnen+  Imme Krügel und Henning Orth
Im Kosselhof 3, 30627 Hannover
Tel. (0511) 600 37 670, www.hw-hannover.de

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