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Hier finden Sie aktuelle Meldungen der Hannoverschen Werkstätten.

Lecker, frisch und inklusiv: Die Hannoverschen Werkstätten eröffnen neue Kantine

Lecker, frisch und inklusiv: Die Hannoverschen Werkstätten eröffnen neue Kantine

Herzlich willkommen! Die Hannoverschen Werkstätten laden ihre Gäste zum inklusiven Genuss ein.
Die Mitarbeiter der neuen Kantine versorgen Sie mit allerlei Leckereien

Inklusiv genießen – so lautet das Motto der Gastronomie der Hannoversche Werkstätten gem. GmbH. Seit Mitte September kommen nun auch Mitarbeiter im Gewerbegebiet Lahe in den inklusiven Genuss. Dort haben die Werkstätten ihre neue Kantine mit einem umfangreichen Frühstücks- und Mittagsangebot sowie vielen Kleinigkeiten für den Hunger zwischendurch eröffnet.

 

Die Auswahl an Lokalen im Gewerbegebiet Lahe war in den letzten Jahren eher begrenzt. Seit der ehemalige Betreiber im Erdgeschoss in der Rotenburger Str. 20 seine Türen schloss, mussten Anwohner und Mitarbeiter auf Lunchpakete oder wenige Fast-Food-Möglichkeiten zurückgreifen. Am 11. September erweckten die Hannoverschen Werkstätten die freundlichen und lichten Räumlichkeiten zu neuem Leben. Raffiniert belegte Brötchen und Brote, Obstsalate, eine frische Salatbar und ein umfangreicher Mittagstisch zählen unter anderem zu den vielfältigen Angeboten.

„Der Standort hat ein großes Potenzial“, ist sich die Gastronomieleitung der Werkstätten, Christine Herbrig, sicher. „Viele der hier ansässigen Firmen haben ein ordentliches Mittagsangebot vermisst. Das Besondere ist, dass wir nicht nur mit leckerem Essen glänzen, sondern dabei auch Menschen mit Behinderung eine berufliche Perspektive bieten.“

Zusätzlich zur Kantine steht das Team der Hannoverschen Werkstätten auch für eine individuelle Seminarbewirtung der umliegenden Firmen zur Verfügung.

 

Kommen Sie vorbei und lassen Sie es sich schmecken!

Die Gastronomie der Hannoversche Werkstätten gem. GmbH finden Sie auch im Haus der Region, in der Ärztekammer Niedersachsen, im Gewerbegebiet Emil-Meyer-Straße Hainholz und mit dem anna leine in der VHS am Hohen Ufer, Außerdem beliefern sie Kindergärten, Horte und Schule in Hannover und der Region.

 

Rotenburger Str. 20, 30569 Hannover

Telefon: (0511) 260 027 54

Öffnungszeiten:

Mo – Fr:   7:30 – 14:00 Uhr

 

Mittagstisch:

Mo – Do:  12:00 – 14:00 Uhr

Fr: 12:00 – 13:30 Uhr

Jetzt bestellen: Martinsgänse aus bäuerlicher Freilandhaltung

Jetzt bestellen: Martinsgänse aus bäuerlicher Freilandhaltung

Gänse aus Lüdersen

Das Schlachtgewicht liegt bei 4-6 kg.

Preis:  13,- € / kg

Schlachttermin: 07.11.2017

Abholtermin: 07.11.2017 ab 14 Uhr (bitte direkt vor Ort in Lüdersen abholen) bis ca.16 Uhr

Bestellungen unter Tel. (05045) 480 20 31 oder Sie besuchen uns direkt in der Hiddestorferstr. 2 in Springe, OT Lüdersen. Sie können sich dort in eine Bestellliste eintragen bzw. uns direkt ansprechen.

Das Kaffeehaus anna leine präsentiert die neue Sonnenterrasse

Das Kaffeehaus anna leine präsentiert die neue Sonnenterrasse

Die Sonne genießen: Im anna leine können die Gäste ihre Speisen und Getränke nun auf der Terrasse einnehmen
Mit einem Lächeln inklusive: Die Mitarbeitenden freuen sich auf Ihren Besuch!

Jetzt muss nur noch die Sonne kommen. Rund eineinhalb Jahre nach der Eröffnung ist die Baustelle vor dem inklusiven Kaffeehaus „anna leine“ weitgehend verschwunden. Die Gäste des im Neubau der Volkshochschule gelegenen Cafés können ihre Getränke und Speisen ab sofort auf der Terrasse direkt am Hohen Ufer einnehmen.

Lange war es für die Besucher der Altstadt nicht möglich, die unverstellte Sicht auf die Leine vom Hohen Ufer zu genießen. Die Fertigstellung der Terrasse vor dem Cafe anna leine verzögerte sich einige Male, bis sie jetzt weitestgehend abgeschlossen werden konnte.

Organisationsleitung Christine Herbrig der Hannoversche Werkstätten gem. GmbH freut sich über die Möglichkeit, nun auch eine Außengastronomie anbieten zu können: „Unsere Gäste haben schon sehnsüchtig auf die Eröffnung der Terrasse gewartet. Endlich können sie ihr Frühstück und ihre Kaffeepause auch draußen genießen. Und das mit einer tollen Aussicht auf die Nanas!“

Bis ein kompletter Durchgang am Hohen Ufer wieder möglich ist, wird es allerdings noch ein wenig dauern. Die komplette Fertigstellung wird bis 2019 angestrebt.

Die Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten, Vera Neugebauer, zieht eine positive Bilanz: „Das Projekt eines inklusiven Kaffeehauses mit qualifizierten Mitarbeitern und zufriedenen Gästen ist uns mehr als gelungen. Jetzt können wir unser Angebot noch um diesen Faktor erweitern und uns nun auch mit Leineblick in Hannovers Altstadt präsentieren.“

 

Weitere Informationen zum anna leine finden Sie hier.

Medaillenregen für unsere Athleten

Medaillenregen für unsere Athleten

Tischtennisspieler Martin Weidler gab in den Wettbewerben alles und wurde dafür mit der Silbermedaille belohnt.
Die 4x100m Staffel der Leichtathleten holte im letzten Finalwettbewerb die Bronzemedaille.

Vom 14.06. bis 16.06.2017 stand Hildesheim als Ausrichterstadt der Special Olympics Niedersachsen Landesspiele ganz unter dem Motto „Gemeinsam stark“. 34 Athletinnen und Athleten der Hannoverschen Werkstätten nahmen in den Disziplinen Tischtennis, Boccia, Schwimmen, Fußball und Leichtathletik teil.

 

Am Mittwoch, den 14.06.2017, eröffnete die Präsidentin von Special Olympics in Niedersachsen e.V. und Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten, Vera Neugebauer, feierlich gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim, Dr. Ingo Meyer, die Landesspiele.

Pünktlich um 09:00 Uhr am Folgetag begannen die Wettbewerbe. Einrichtungen, Vereine und Familien waren aus ganz Niedersachsen zu dem Ereignis angereist. Rund 1.000 Athletinnen und Athleten gingen in insgesamt neun Sportarten an den Start, um „mutig ihr bestes zu geben“, wie es im Special Olympics Eid heißt. Die niedersächsischen Athletinnen und Athleten konnten sich durch eine erfolgreiche Teilnahme an Landesentscheiden für die kommenden Nationalen Spiele in Kiel 2018 qualifizieren.

Bereits am ersten Wettbewerbstag konnten die Hannoverschen Werkstätten die erste Medaille gewinnen: Gold für Bastian Kabatek in seiner Wurfdisziplin! Bei der einen Auszeichnung sollte es nicht bleiben. Am Finaltag zeigten die Sportlerinnen und Sportler der Hannoverschen Werkstätten ihr gesamtes Können. In allen teilgenommenen Leichtathletikdisziplinen wurde mindestens der dritte Platz errungen- das gab es noch nie!

Die Fußballer unter Coach Ilias Symeonidis wurden ihrer Favoritenrolle in der höchsten Leistungsklasse gerecht und wurden für ihr persönliches Ziel, jeden Gegner zu null zu besiegen, mit Gold belohnt.

Sowohl die Teilnehmer an den Schwimm-, Boccia- als auch Tischtenniswettbewerben gewannen zahlreiche Medaillen.

Für die Hannoverschen Werkstätten kann Kiel 2018 kommen!

Hoher Besuch im Büro für Leichte Sprache

Hoher Besuch im Büro für Leichte Sprache

Frank-Walter Steinmeier, Elke Büdenbender und Prof. Dr. Rose-marie Kerkow-Weil lauschen gespannt den Ausführungen von Leichte Sprache Übersetzer Andreas Finken und Büroleiterin Gabriele Behrens
Übersetzer Andreas Finken erläutert die Leichte Sprache: Büroleiterin Gabriele Behrens, Geschäftsführerin Vera Neugebauer und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hören interessiert zu
Exklusivinterview mit der Mediengruppe der Hannoverschen Werkstätten: Werkstattmitarbeiter und Radioreporter Sebastian Poerschke liest die Fragen per Brailleschrift vor; Medienpädagoge leistet technische Unterstützung
 

Am 07.06.2017 besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Hannoversche Werkstätten gem. GmbH in Rethen. Als jüngste, selbsterrichtete Einrichtung wurde das Dienstleistungszentrum 2009 in Rethen eröffnet. Neben Angeboten wie einer eigenen Bäckerei, Fleischerei und Wäscherei befindet sich dort seit sechs Jahren das Büro für Leichte Sprache.  

Gesetzestexte, Behördenbriefe und auch Verträge – all das ist für Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten, Migrationshintergrund und auch Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen schwer bis gar nicht verständlich. Oft treten Verständnisprobleme schon beim alltäglichen Lesen der Zeitung auf. Um Texte zu erläutern, wurde die Leichte Sprache entwickelt. Im Gegensatz zu Übersetzungsarbeiten von einer Sprache in die andere durchläuft die Übersetzung in die Leichte Sprache ein längeres Prozedere. Rund 50 Regeln müssen die Übersetzer der Hannoversche Werkstätten gem. GmbH beachten. Diese umfassen unter anderem, dass Fremdwörter erläutert und Konjunktiv und Genitiv vermieden werden.

Eine Übersetzung in die Leichte Sprache soll die wesentlichen Inhalte des Ausgangstextes für jeden verständlich wiedergeben. Der Auftraggeber  entscheidet, ob die übersetzten Inhalte auch die für ihn wichtigsten Aspekte umfassen. Dadurch entsteht ein kontinuierlicher  Austausch zwischen dem Büro und den jeweiligen Kunden.
Die derzeit 14 dort beschäftigten Werkstattmitarbeitenden arbeiten als Übersetzer oder Prüfer. Sobald die Übersetzung abgeschlossen ist, kontrollieren die Prüfer den Text auf Verständlichkeit. Dadurch, dass die Beschäftigten selber Menschen mit Beeinträchtigungen sind, garantieren sie ein bestmögliches Verständnis der Texte in Leichter Sprache.  

Die Reise des Bundespräsidenten findet unter dem Oberbegriff „Demokratie“ statt. Andreas Finken vertrat die Werkstattmitarbeitenden im Gespräch mit Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsident Stephan Weil. Finken ist sowohl als Übersetzer wie auch als Prüfer tätig. „Demokratie bedeutet für mich, dass jeder Mensch die Wahlmöglichkeit hat, ob er einen Text in leichter oder schwerer Sprache lesen möchte. Leichte Sprache heißt nicht, dass man zu Kindern spricht. Sie richtet sich an Erwachsene mit Verständnisschwierigkeiten und diese Zielgruppe sollte auch als erwachsen wahrgenommen und angesprochen werden.“

Bundesbildungsministerin Wanka bei den Hannoverschen Werkstätten

Bundesbildungsministerin Wanka bei den Hannoverschen Werkstätten

Bundesbildungsministerin Wanka probiert die VIA4all Funktionen an der Mangel aus
Projektleiter Stefan Wagner erklärt Frau Wanka, wie die Teilnehmenden des Berufsbildungsbereichs ihr Erlerntes anhand von gezielten Fragen im Programm überprüfen

Ministerin Frau Prof. Dr. Johanna Wanka besuchte am 21.04. die Einrichtung der Hannoverschen Werkstätten in Kleefeld. Im Rahmen ihrer Frühjahrsreise gewann sie einen Einblick in den Berufsbildungsbereich und legte ein besonderes Augenmerkt auf das Kooperationsprojekt VIA4all.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt VIA4all hat nach der Auszeichnung mit dem Preis exzellent:kooperation die nächste Anerkennung in Form des Besuches der Ministerin erhalten.

Bundesbildungsministerin Wanka hatte sich zum Ziel gesetzt, auf ihrer Reise mit den Menschen in Kontakt zu treten, die sich mit der Durchführung von innovativen Ideen in der beruflichen Bildung auseinandersetzen. Während eines Rundgangs durch den Berufsbildungsbereich besuchte sie die Gruppen Dekoration & Service, die Holzwerkstatt sowie abschließend die Hauswirtschaft. In der Hauswirtschaft wird VIA4all bereits angewandt. VIA4all steht für Video Interactive & Augmented – arbeitsprozessorientiert lebenslang lernen und ist ein Kooperationsprojekt der TU Dortmund, Mariaberg e.V., der Grünbau gGmbH und der Hannoversche Werkstätten gem. GmbH.

Mit Hilfe von Eye-Trackern wurden Aufnahmen erstellt, die es den Teilnehmern des Berufsbildungsbereichs ermöglichen sollen, einfachere Tätigkeiten am Tablet zu lernen.

Bundesbildungsministerin Wanka sieht das Projekt VIA4all als zukunftsträchtig an: „ Das digitale Lernen bei Menschen mit Handicap in der beruflichen Bildung sehe ich als positive Chance. Besonders die möglichen Wiederholungen, Warnhinweise und Erklärungen ermöglichen den Teilnehmern ein individuelles Lerntempo, das sie unter Umständen so sonst nicht bekommen würden.“

Im Bereich der Hauswirtschaft versuchte Wanka sich eigens an den digitalen Gerätschaften und suchte das Gespräch mit den Teilnehmern des Berufsbildungsbereichs.

„Für uns ist das Projekt eine deutliche Weiterentwicklung in der Welt des digitalen Lernens. Die Teilnehmenden lernen autark und entwickeln dadurch nicht zuletzt eine eigenständige Lernweise, die ihnen auch im Alltag hilft“ sind sich Vera Neugebauer, Geschäftsführerin der Hannoversche Werkstätten und Projektleiter Stefan Wagner einig. „Der Besuch war für uns besonders wichtig, um mit Frau Wanka über berufliche Bildung in Werkstätten für behinderte Menschen ins Gespräch zu kommen.“

Exzellent Preis für VIA4all!

Exzellent Preis für VIA4all!

Auszeichnung des Kooperationsprojektes VIA4all von der BAG WfbM

VIA4all steht für Video Interactive & Augmented – arbeitsprozessorientiert lebenslang lernen. Das Kooperationsprojekt der TU Dortmund, Mariaberg e.V., der Grünbau gGmbH und der Hannoversche Werkstätten gem. GmbH wurde mit dem Preis exzellent:kooperation im Rahmen der Werktstätten:Messe ausgezeichnet.

Drei exzellent Preise werden jedes Jahr von der BAG WfbM verliehen. Im Jahr 2017 konnten die Hannoverschen Werkstätten nach dem Preis im Jahr 2014 einen erneuten Erfolg feiern.

Mit Hilfe von Eye-Trackern wurden Aufnahmen erstellt, die es den Teilnehmern des Berufsbildungsbereichs ermöglichen sollen, einfachere Tätigkeiten am Tablet zu lernen. Im Bereich der Hauswirtschaft wird dieses Prinzip bereits erfolgreich angewandt.

Der Leiter des Projektes seitens der Hannoverschen Werkstätten gem. GmbH, Stefan Wagner, ist von der Vorgehensweise überzeugt: „Wir schaffen es mit diesem Projekt, die jungen Leute dort abzuholen, wo sie sich auskennen und wohlfühlen: In der digitalen Welt.“

Nach der Verleihung des Preises gab es Lob von allen Seiten. VIA4all setzte sich zahlreiche Mitbewerber durch. Geschäftsführerin Vera Neugebauer freut sich über die tolle Kooperation: „Wir bewegen uns ein gutes Stück in Richtung Zukunft! Die Auszeichnung zeigt nicht zuletzt den Wert des gesamten Projektes.“

Athletinnen und Athleten erhalten Auszeichnung im Rathaus

Athletinnen und Athleten erhalten Auszeichnung im Rathaus

Die geehrten Meisterinnen und Meister im Gartensaal. Foto: Lorenz Varga

Goldmedaillengewinner der Hannoverschen Werkstätten bei den Special Olympics Hannover 2016 wurden gemeinsam mit anderen Meisterinnen und Meistern aus Hannover am 16. Januar 2017 vom Oberbürgermeister geehrt.

Mit deutschen Meisterinnen und Meistern in vielen Sportarten konnten die Athleten der Hannoverschen Werkstätten neben Olympiateilnehmern wie Igor Wandtke (Judo) und Andreas Toba (Turnen) einen festlichen Empfang genießen.

Alle zwei Jahre haben Special Olympics Athleten die Chance, zur Meisterehrung der Sportler ins Neue Rathaus geladen zu werden. Nämlich dann, wenn Nationale Spiele stattgefunden haben. Nach den Special Olympics Hannover 2016 konnten die Hannoverschen Werkstätten mit einer Reihe von ausgezeichneten Athletinnen und Athleten im Gartensaal Platz nehmen.

In alphabetischer Reihenfolge ehrten Oberbürgermeister Stefan Schostok und Rita Girschikofsky, Präsidentin des StadtSportBundes, die geladenen Meisterinnen und Meister samt ihrer Trainerinnen und Trainer. In den Sportarten Fußball, Leichtathletik, Schwimmen, Boccia und Tischtennis wurden in den Sportstätten Hannovers Goldmedaillen von den Hannoverschen Werkstätten gewonnen.

Gemeinsam mit Spitzensportlern wie dem olympischen Turner Andreas Toba verlebten alle geladenen Gäste einen heiteren Abend ganz im Sinne des Sportes.

Handicap on Air erreicht zweiten Platz beim Inklusionspreis

Handicap on Air erreicht zweiten Platz beim Inklusionspreis

Die Gewinner des Inklusionspreises.
Die Gewinner des Inklusionspreises. Foto: SoVD/ Lennart Helal
Logo Inklusionspreis

Radioteam der Hannoverschen Werkstätten erhält Auszeichnung in der Kategorie „Medien“ vom Sozialverband (SoVD) Niedersachsen.

Zum zweiten Mal verlieh der SoVD Niedersachsen im Oktober 2016 den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Inklusionspreis. Über 60 Bewerber standen in den Kategorien „Ehrenamt“ und „Medien“ für jeweils drei Preise zur Auswahl. Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Stefan Weil kürten zwei speziell zusammengestellte Jurys die Preiskörper.

Zur Verleihung im Alten Rathaus in Hannover waren mehr als 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Medien geladen. Unter dem Motto „all inclusive - so muss Niedersachsen sein.“ wurden sechs der hochkarätigen Einsendungen mit je 3.000 Euro (1. Platz), 1.500 Euro (2.Platz) und 500 Euro (3. Platz) prämiert.

Nach der bereits 150. Sendung von Handicap on Air im Sommer 2016 und der vorangegangenen Berichterstattung während der Nationalen Spiele der Special Olympics, gipfelte ein ereignisreiches Jahr für die Redakteurinnen und Redakteure mit der Preisverleihung. Aus den Händen von Sozialministerin Cornelia Rundt nahmen die Teilnehmer des Bildungsprojektes der Hannoverschen Werkstätten den zweiten Preis entgegen.

Matthias Büschking, Landespressesprecher des SoVD und Jurymitglied, lobte die Leistung des Radioteams: „Tolle Arbeit, seit vielen vielen Jahren. Viele tolle Sendungen. Und besonders beeindruckt hat uns der Auftritt bei den Special Olympics: Richtig großes Kino!“

Den ersten Platz in der Kategorie Medien belegte Dorothea Brummerloh mit einer Deutschlandfunk-Reportage; den dritten Preis gewann der Fotograf Niklas Grapatin.

Die Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten gem. GmbH, Vera Neugebauer, zog ein positives Resümee des Bildungsprojektes rund um Redaktionsleiter Lorenz Varga: „Das ist eine tolle Anerkennung der jahrelangen Arbeit.“

Hannoversche Werkstätten stellen Schneckenkalender 2017 vor

Hannoversche Werkstätten stellen Schneckenkalender 2017 vor

Schneckenkalender

Rechtzeitig zum Jahresende stellen die Hannoverschen Werkstätten ein besonderes Projekt vor: Einen Tischkalender mit zwölf fröhlich bunten Schneckenfotos. Der Kalender entstand in einer mehrmonatigen Projektarbeit mit Menschen mit starken Sinnesbehinderungen.

In der Einrichtung Kirchrode der Hannoverschen Werkstätten werden seit 2008 farbefrohe Schnecken verschiedener Größen für Haus und Garten modelliert. Die Kunstwerke fertigen Menschen mit starken Sinnesbehinderungen in liebevoller Handarbeit. Jede der Riesenschnecken ist ein individuelles Einzelstück, das meist schon sehnlichst von den Kunden erwartet wird.

Innerhalb einer mehrmonatigen Projektarbeit entstand nun mit Sozialpädagogin Kirsten Koller und Heilpädagogik Studentin Johanna Sachse ein Postkartenkalender mit Fotos der lustigen Wesen. Dabei wurden nicht nur die Fotomodelle von Menschen mit Behinderung gefertigt, auch die Ideen für die Motive und die Fotos selbst wurden gemeinsam entwickelt.

Entstanden ist ein farbenfroher Kalender, der allen Schneckenfreunden und -feinden ein Lächeln ins Gesicht zaubern möchte. Erhältlich ist der Kalender zum Preis von 10 € ab sofort in den folgenden Verkaufsstellen:

Allerlei – Schöne Dinge

Schaperplatz, 30625 Hannover Kleefeld

 

anna leine (in der VHS Hannover)

Am Hohen Ufer 3, 30159 Hannover

 

Einrichtung Rethen, Bäckerei

Zur Sehlwiese 3, 30880 Laatzehn / OT Rethen

 

Kleefelder Buchhandlung

Kirchröder Str. 107, 30615 Hannover

 

Blütezeit

Sabine Meier & Sonja Buchmann GBR

Tiergartenstr. 126b, 30559 Hannover

Erfolgreiche Inklusion: Ein Jahr Kaffeehaus „anna leine“

Erfolgreiche Inklusion: Ein Jahr Kaffeehaus „anna leine“

Mitarbeiterin im anna leine

In dem beliebten Kaffeehaus „anna leine“ im Gebäude der Volkshochschule am Hohen Ufer arbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen erfolgreich zusammen. Vor einem Jahr, am 1. Oktober 2015, ist das jüngste Inklusionsprojekt der Hannoverschen Werkstätten an den Start gegangen – Zeit also für ein erstes Fazit.

„Unser Ziel war es, Menschen mit Behinderung interessante, sinnvolle Arbeitsplätze zu bieten und ihnen damit eine Chance zu geben, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen zu beweisen,“ sagt Vera Neugebauer. Die Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten (HW) freut sich: „Nach einen Jahr Regelbetrieb können wir sagen: Das Konzept ist bestens aufgegangen; einmal mehr ist es uns gelungen, Inklusion mitten in den gesellschaftlichen Alltag zu integrieren.“

Ebenfalls sehr zufrieden äußert sich auch Service-Chefin Eske Nentwig, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vorfeld intensiv auf die auf sie zukommenden Aufgaben vorbereitet hatte und sie heute bei der täglichen Arbeit im anna leine anleitet: „Es hat sich unheimlich viel getan. Starke Motivation war von Anfang an vorhanden, aber gerade auch in punkto Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein haben die Mitarbeiter große Fortschritte gemacht.“

Das kann Alexander Locmelis, Leiter der Küchen-Crew, nur bestätigen: „Ich hätte nicht gedacht, dass wir in nur einem Jahr so viel schaffen können. Auch wenn es mal etwas stressiger wird, haben meine Leute das mittlerweile prima im Griff. Und sie freuen sich darauf, Neues auszuprobieren. Deswegen haben wir auch immer wieder neue Angebote auf der Karte.“ Gerade jetzt lohnt sich ein Blick darauf umso mehr, denn zum einjährigen Bestehen hat sich das anna leine-Team eine Menge leckerer Überraschungen ausgedacht. Und im kommenden Jahr soll es dann auch endlich mit der geplanten Außenbewirtschaftung losgehen: „Der Blick von der Außenterrasse auf die Leine wird ein Gäste-Magnet“, ist sich HW-Geschäftsführerin Vera Neugebauer sicher.

 

anna leine – Kaffee, Küche und Kultur

Am Hohen Ufer 3, 30159 Hannover

Telefon: (0511) 920 134 60

www.annaleine-hannover.de

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag 8:00 – 20:00 Uhr

Samstag 10:00 – 18:00 Uhr

Hannoversche Werkstätten erringen dritten Platz bei Fußball-Meisterschaft

Hannoversche Werkstätten erringen dritten Platz bei Fußball-Meisterschaft

Bei der 16. Deutschen Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen in Duisburg erreichte die Mannschaft der Hannoverschen Werkstätten gestern einen hervorragenden 3. Platz. Das Erfolgsteam aus der Landeshauptstadt setzte sich im „kleinen Finale“ erfolgreich gegen die Werkstätten Rendsburg-Eckernförde durch.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft war die erfolgreiche Teilnahme an der Niedersachenliga. Bereits im Mai hatte sich die Mannschaft dort als Niedersachsenmeister qualifiziert. Bei den Special Olympics National Games im Juni in Hannover setzten die Kicker mit einer Goldmedaille ihre Erfolgsserie fort.

Die Reise nach Duisburg hatten die Hannoveraner bereits zum dritten Mal angetreten. 2011 und 2015 schafften sie es jeweils auf Platz 4.  Gewinner des Turniers wurden in diesem Jahr die Alexianer Werkstätten aus Münster/Köln. Sie lösten damit den Vorjahressieger aus Recklinghausen ab.

http://www.nfv.de/aktuelles/detail/endlich-auf-dem-treppchen/

www.fussball-wfbm.de

Fahrradwerkstatt in Döhren schließt Ende September

Fahrradwerkstatt in Döhren schließt Ende September

Am 30. September ist Schluss in der Fahrradwerkstatt der Hannoverschen Werkstätten in Döhren. Eineinhalb Jahre nach der Eröffnung schließt der Arbeitsbereich für Menschen mit Behinderung – am Kundenzuspruch lag es nicht.

„Wir bedauern selbst, dass wir das Angebot in Döhren nicht aufrechterhalten können“, erklärt Geschäftsführerin Vera Neugebauer. „Unsere Dienstleistungen wurden gut nachgefragt, viele Kunden haben sich gefreut, dass sie einen Fahrradservice in der Nähe hatten. Doch wir sind räumlich und personell an unsere Grenzen gekommen.“

„Sollten wir geeignete Räume finden und das Interesse der Werkstattbeschäftigten an diesem Arbeitsbereich ansteigen, dann schließen wir nicht aus, erneut eine Zweigstelle einzurichten“, betont die Geschäftsführerin.

Die Fahrradwerkstatt der Hannoverschen Werkstätten in Rethen bleibt aber erhalten. Dort stehen nach wie vor alle Serviceleistungen rund ums Zweirad zur Verfügung. Die frei werdende Fläche wird jetzt der Metallwerkstatt und dem Recyclingbereich der Hannoverschen Werkstätten zugeschlagen, die in der Thurnithistraße ebenfalls ihren Sitz haben.

Handicap on Air produziert 150. Sendung

Handicap on Air produziert 150. Sendung

Interview mit Ministerpräsident Stephan Weil

Inklusives Bildungsangebot sendet seit 13 Jahren im Bürgerfunk

Politiker, Olympiasieger, Schauspieler und viele andere wichtige Persönlichkeiten waren schon Gesprächspartner der Redakteure von Handicap on Air. Menschen mit Behinderung sprechen in diesem Radioprogramm auf Augenhöhe mit Entscheidungsträgern aus Politik und Gesellschaft. Das stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein der Beteiligten, sondern schafft Öffentlichkeit für die Belange behinderter Menschen.

Zur 150. Sendung von Handicap on Air gab es viel Lob und Gratulation von Ministerpräsident Stephan Weil. „150 Mal auf Sendung zu sein, das ist schon eine reife Leistung, denn so eine Sendung macht sich nicht von alleine. Da braucht man viel Engagement, viel Kraft und übrigens auch viel Kompetenz – das alles hat Handicap on Air in den letzten Jahren bewiesen und ich freue mich, dass es Euch gibt.“

Seit 2003 wird im Rahmen eines Bildungsangebots der Hannoverschen Werkstätten monatlich eine Hörfunksendung erarbeitet. Die Sendungen werden von einer Gruppe radiobegeisterter Menschen mit und ohne Behinderungen recherchiert, aufgenommen und moderiert. Handicap on Air will:

  • Menschen mit einer Behinderung die Teilhabe an Medienkommunikation ermöglichen
  • Begegnungsraum für Menschen mit und ohne Behinderung sein
  • Medienkompetenz vermitteln

Von 2003 bis 2009 wurde das Programm bei Radio Flora gesendet. Seit August 2009 belegt Handicap on Air einen offenen Sendeplatz beim Bürgerradio „Leinehertz 106,5“. Dort kann man die Sendung jeden 1. Mittwoch im Monat von 19-20:00 Uhr live hören. Jeder, der Lust hat Radio zu machen, ist herzlich willkommen.

In der aktuellen Juli-Ausgabe dreht sich alles um das größte Sportereignis des Jahres: die Special Olympics 2016 in Hannover. Ob Olympiasiegerin Britta Steffen, Opern- und Musicalstar Anna Maria Kaufmann oder auch Innenminister Boris Pistorius - alle waren sie bei Handicap on Air am Mikrofon. Sportlich darf natürlich das Triple der Fußballmannschaft der Hannoverschen Werkstätten nicht fehlen. Zudem gibt es das Kurzporträt einer herausragenden Läuferin und eine Rückblick auf eine erfolgreiche Woche inklusiver Medienarbeit.

Zum Nachhören findet man die Sendung hier.

Gold für die Niedersachsenmeister

Gold für die Niedersachsenmeister

Siegerfoto

Heimsieg in der HDI-Arena! Die Fußballmannschaft der Hannoverschen Werkstätten verteidigte souverän ihren Titel. Im letzten Gruppenspiel reichte ein 1:1 gegen den Geheimfavoriten von der Lebenshilfe Seelze. Damit wiederholten die Hannoverschen Werkstätten ihren Erfolg von Düsseldorf 2014 und München 2012.

„Die Jungs haben Willen und Charakter gezeigt, ich bin sehr stolz und freue mich riesig“, so Trainer Ilias Symeonidis. Trotz schwieriger Voraussetzungen - drei Ausfälle bei der Mannschaft im Vorfeld und einer Verletzung bei der Klassifizierung - sei seine Mannschaft über sich hinausgewachsen und habe alles abgerufen, was sie konnte. „Dreimal hintereinander Gold ist ein Traum.“

Besonders schätzt der Trainer das Miteinander unter den Teams. „Die Jungs kennen sich und sind zum Teil miteinander befreundet. Alles verlief sehr freundschaftlich, sehr fair. Das verkörpert den Geist von Special Olympics.“

Motiviert zu der großartigen Leistung hat die Kicker der Hannoverschen Werkstätten sicher auch die besondere Atmosphäre der HDI-Arena. „Wann hat man schon die Gelegenheit an drei Tagen in diesem Stadion, auf diesem Rasen zu spielen. Das war schon der Wahnsinn. Auch das Drumherum, das Olympische Dorf, die vielen Menschen – das war schon toll.“

Gesunde Snacks für Zwischendurch

Gesunde Snacks für Zwischendurch

Beim Aktionstag
(c) M. Glombik/Region Hannover

„aromaTisch vegetarische Sommergenüsse“ im Casino der Region

Vegetarische Sommergenüsse ganz besonderer Art gab es am 2. Juni 2016 im Casino der Region Hannover: Die Hannoverschen Werkstätten präsentierten saisonales Gemüse zu sommerlich-frischen Snacks verarbeitet. Diese sollen zukünftig das Angebot im Casino bereichern.

Als kleine Stärkung, die den Büroalltag erleichtern soll, ergänzen die Snacks ab sofort jeden Mittwoch den Speiseplan. Die Hannoverschen Werkstätten bieten damit jenen Mitarbeitern, die mittags eine leichte und schnelle Mahlzeit bevorzugen, eine abwechslungsreiche und gesunde Alternative zu Brötchen, Döner und Co.

Andrea Fischer, Dezernentin der Region Hannover, Rike Arff, Leiterin der Klimaschutzleitstelle der Region Hannover und Vera Neugebauer, Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten besuchten den „aromaTisch vegetarisch“-Aktionsstand. Sie ließen sich von Elisabeth Pudenz, Küchenleiterin der Hannoverschen Werkstätten im Casino, Tipps für die Zubereitung der mit Sommergemüse gefüllten Burritos geben.

Außerdem informierten die Mitarbeiterinnen des „aromaTisch vegetarisch“-Projekts über die Vorzüge einer häufiger vegetarisch ausgerichteten Ernährung. Dabei geht es nicht nur um die eigene Gesundheit, sondern auch um den Klimaschutz. Denn die globale Fleischproduktion verursacht gut 18 Prozent aller treibhauswirksamen Gase. 

Mit genussvollen Kreationen die Lust auf vegetarische Angebote zu wecken und damit einen Beitrag zu Klimaschutz, nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährungsgerechtigkeit zu leisten, ist das Ziel des regionsweiten Projektes „aromaTisch vegetarisch – bunt.bio.lecker“. Es wird vom Umweltzentrum und der Region Hannover getragen, als Kooperationspartner unterstützt auch die Landeshauptstadt Hannover das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderte Projekt.

Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Internetseite www.aromatisch-vegetarisch.de.

Mit Museklkraft zu den Spielen

Mit Museklkraft zu den Spielen

Übergabe Leihfahrräder
Vera Neugebauer, Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten, Frank Fleischer, Beschäftigter in der Fahrradwerkstatt, Wiebke Linnemann, Projektleiterin Nationale Spiele und ihr Team mit den neuen Fuhrpark vor dem Orgabüro

Hannoversche Werkstätten übergeben Leihfahrräder an  Special Olympics-Orgateam

Trotz kurzer Wege im Sportpark – schnell zwischen den verschiedenen Wettkampfstätten zu pendeln, ist für das Orgateam der Nationalen Spiele eine Herausforderung. Die Fahrradwerkstatt der Hannoverschen Werkstätten hat den Mitarbeitern am vergangen Freitag darum 11 Leihfahrräder übergeben.

„Das war eine tolle Idee der Werkstätten“, freut sich Wiebke Linnemann, Projektleiterin der Spiele. „Allein im Sportpark liegen manche Sportstätten über 1 km auseinander. Die Räder sparen uns viel Zeit.“ Acht der Räder sind Spenderfahrräder von Kunden der Hannoverschen Werkstätten. Sie werden in den Werkstätten in Döhren und Rethen wieder verkehrstüchtig gemacht. „Wir erneuern die Bereifung, reparieren Bremsen und Beleuchtung, je nachdem was nötig ist“, erklärt Frank Fleischer. „Dann kann man die fertigen Räder bei uns kaufen.“ Frank Fleischer arbeitet in der Radwerkstatt in Rethen und war verantwortlich für das Projekt „Special Olympics-Räder“. Besonders stolz ist er aber auf die 3 Glanzstücke unter den Leihgaben – die drei Lastenräder. Sie werden in der Fahrradwerkstatt gefertigt. Rahmen, Schaltung, Bremsen – die Räder werden komplett nach Kundenwunsch ausgestattet und montiert.

Die Hannoverschen Werkstätten gem. GmbH (HW) unterstützen die Special Olympics Hannover 2016 auf vielfältige Weise. So werden die Athletinnen und Athleten der Beachvolleyballwettbewerbe ihr Mittagessen drei Tage lang im Café „anna leine“ einnehmen. Das Café liegt direkt an der Leine, unweit der Beachvolleyballsportstätte am Kröpcke. Im „anna leine“ kochen und servieren Werkstattbeschäftigte leckere Gerichte aus hauseigener Produktion.

Am Kröpcke sind Mitarbeiter der Hannoverschen Werkstätten zudem auch zu hören. Auf der Bühne der Landeshauptstadt Hannover tritt am 7. Juni die Band „die Eisbrecher“ auf. Am Folgetag, dem 8. Juni, präsentieren sich die Werkstätten erneut musikalisch auf der Bühne in Olympic Town im Sportpark. Dort sind neben den „Eisbrechern“ dann noch die „Sterne der Nacht“ sowie das „Schlaflos-Theater“ zu erleben.

Im Bereich Sport sind die Hannoverschen Werkstätten nicht nur mit 38 Athletinnen und Athleten aktiv. Die Mitarbeiter des Holzbereichs fertigten eigens zehn Bocciabahnen für die Nationalen Spiele an. Zudem wird fast der gesamte Druckbedarf für das Organisationsbüro der Nationalen Spiele (Beschilderung, Akkreditierung, Presseinformationen uvm.) vom Bereich Druck & Montage der HW abgedeckt.

Eine ganz besondere Art der Kooperation findet zwischen den Redaktionen der Hannoverschen Werkstätten und dem Presseteam von SOD statt: Zum ersten Mal wird es im Rahmen der Spiele eine inklusive Redaktion geben. Neben der täglichen Berichterstattung werden unter anderem inklusive Tandems mit Mitarbeitern des Norddeutschen Rundfunks gebildet. Sie erstellen gemeinsam Fernseh-, Hörfunk und Online-Beiträge während der gesamten Spiele.

Hannoversche Werkstätten erneut Niedersachsenmeister

Hannoversche Werkstätten erneut Niedersachsenmeister

Die Niedersachsenmeister 2016

Bei der Niedersachsenliga am Samstag 28.5.2016 in Barsinghausen holte sich die Mannschaft der Hannoverschen Werkstätten nach 2011 und 2015 nun zum dritten Mal den Pokal. Die Niedersachsenliga ist der Vorentscheid für die Deutsche Fußball-Meisterschaft Werkstätten für behinderte Menschen in Duisburg.

Sieben Fußball-Teams niedersächsischer Einrichtungen der Behindertenhilfe traten am Samstag im August-Wenzel-Stadion in der Goldrunde gegeneinander an.

Bereits am ersten Spieltag in Lingen (23.04.) hatten die Kicker der Hannoverschen Werkstätten den Grundstein für ihren späteren Erfolg gelegt. Sie beendeten diese Runde mit 14 Punkten, gefolgt von der Lebenshilfe Wolfsburg und Eintracht Schepsdorf mit jeweils 11 Punkten.

In Barsinghausen steigerten sich die Hannoveraner nochmals mit einer überzeugenden mannschaftlichen Leistung. In den 5 Spielen holten sie 3 Siege und 2 Unentschieden und kassierten dabei keinen einzigen Gegentreffer. Letztendlich wurde das Team der Hannoverschen Werkstätten souverän Meister mit einer beachtlichen Punkt- und Torausbeute von 25 Punkten und 15:1 Toren. Zweiter wurde die Lebenshilfe Wolfsburg mit 19 Punkten und 11:4 Toren.

Trainer Ilias Symeonidis zeigte sich sehr zufrieden mit seinen Jungs. „Wir haben ein tolles Turnier gespielt. Die Jungs waren in jedem Spiel fokussiert und haben sich an den vorher abgesprochenen Matchplan gehalten. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs und freue mich jetzt auf die deutsche Meisterschaft.“

Bei den Nationalen Spielen von Special Olympics nächste Woche hofft die Mannschaft ihren Erfolg zu wiederholen. 2014 in Düsseldorf und 2012 in München holten sich die Hannoverschen Werkstätten bei Nationalen Spielen bereits Gold in der Leistungsklasse A. Dies gilt es nun zu verteidigen. Und im September kämpft die Mannschaft dann in Duisburg gemeinsam mit den anderen Landessiegern um die Deutsche Meisterschaft.

Kuchen für Special Olympics

Kuchen für Special Olympics

Kuchenverkauf bei Rewe
Freuen sich auf die Nationalen Spiele: die Rewe-Auszubildenden Beeke Seyer und Laura Balkausky und von den Hannoverschen Werkstätten Athlet Frederic Jahr, Leiter Entwicklung und Bildung Manfred Willems und Athlet Marcel Freimuth.

Rewe-Azubis und Athleten der Hannoverschen Werkstätten sammeln Spenden für die Nationalen Spiele

 

Knapp 300 € sammelten die Auszubildenden Laura Balkausky und Beeke Seyer vom Rewe-Markt An der Wollebahn in Döhren mit einem Kuchenverkauf am vergangenen Freitag. Rewe unterstützt die Special Olympics National Games im Juni als Top-Förderer.

Tatkräftige Hilfe bekamen die beiden jungen Frauen von zwei Special Olympics Athleten der Hannoverschen Werkstätten (HW). Frederik Jahr tritt in Kürze als Schwimmer bei den Spielen an, Marcel Freimuth als Spieler der HW-Fußballmannschaft.

„Wir wollten uns gerne an dem Projekt beteiligen“, erklärt Laura Balkausky. „Es ist toll, dass uns die Athleten dabei unterstützen, so erfahren wir und die Kunden mehr über die Veranstaltung“. Ihre Kollegin Beeke Seyer freut sich schon auf die Spiele. Sie wird von der Marktleiterin eine Woche lang als Helferin freigestellt. „Ich denke das wird eine tolle Erfahrung. Sowas ist einmalig in Hannover und macht sicher Spaß.“ Da Beeke Seyer bei der Sportart Fußball eingesetzt wird, kann sie Marcel Freimuth und sein Team dann vor Ort anfeuern. Zusammen mit seinen 38 Kollegen aus den Hannoverschen Werkstätten, die bei den Special Olympics antreten, hoffe er auf Gold bei den Spielen in Hannover. 

Im Rahmen des Azubi-Projekts 2016 beteiligen sich 126 REWE-Azubis aus rund 95 Märkten im Raum Hannover, um für die Nationalen Spiele Geld zu sammeln. Durch individuelle Marktaktionen, Spendenhäuschen an den Kassen sowie dem Verkauf von Spendenbroten soll die Spendenkasse für die Special Olympics Hannover 2016 ordentlich klingeln - das Ziel sind 50.000 €.

„Türöffner für soziale Teilhabe“

„Türöffner für soziale Teilhabe“

Athletendelegation der Hannoverschen Werkstätten bei den Nationalen Spielen 2014 in Düsseldorf

Nationale Spiele krönen 10 Jahre Mitgliedschaft der Hannoverschen Werkstätten bei Special Olympics Niedersachsen

„Die Bedeutung von Sport als Türöffner für die Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, glaubt Vera Neugebauer, Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten. „Darum sind wir bei Special Olympics Niedersachsen von Anfang an dabei gewesen.“

Die Hannoversche Werkstätten gem. GmbH ist Träger von Einrichtungen für berufliche und soziale Teilhabe in der Region Hannover. Die Einrichtung  schafft Möglichkeiten, damit Menschen mit Behinderung sich persönlich und beruflich weiterentwickeln können. „Neben unserem Auftrag der beruflichen Rehabilitation wollen wir gesellschaftliche Barrieren für Menschen mit Handicap abbauen. Mit Sport kann das gelingen.“

Die Hannoverschen Werkstätten beschäftigen etwa 1.000 Menschen mit Behinderung und rund 220 Fachkräfte für die Betreuung und Assistenz der Werkstattmitarbeiter und –mitarbeiterinnen.

„In den vergangenen 10 Jahren haben unsere Werkstattbeschäftigten an unzähligen regionalen, nationalen und internationalen Sportveranstaltungen von Special Olympics teilgenommen. Sie haben Niederlagen erlitten und Erfolge gefeiert und sind daran gewachsen. Sie haben öffentliche Aufmerksamkeit für ihre sportlichen Leistungen erfahren und dadurch Selbstwertgefühl erlangt. Die Nationalen Spiele 2016 in Hannover sind ein Höhepunkt, dem wir alle entgegen fiebern.“

Inklusion 2016 - Diese Messe macht Behinderung erlebbar

Inklusion 2016 - Diese Messe macht Behinderung erlebbar

Mitmachparcours

Wie ist es blind zu sein? Wie navigiert man einen Rollstuhl? Oder wie fühlt sich eine psychische Erkrankung an? Erlebbar wird das auf der Jugend- und Erlebnismesse, die vom 9.-11. Mai 2016 zum zweiten Mal von Partizip e. V. im Pavillon Hannover veranstaltet wird.

Kooperationspartner sind in diesem Jahr auch die Hannoverschen Werkstätten, die unter dem Motto „Schritt für Schritt zu einem selbstständigen Leben“ einen Mitmachparcours anbieten. Hier können junge Menschen an verschiedenen Stationen ausprobieren, wie man trotz Behinderung das Leben nach der Schule in die Hand nehmen kann.

Weiter Höhepunkte der Messe ist die interaktive Ausstellung GRENZen erLEBEN. In zwei Räumen werden psychische Erkrankungen wie Depressionen, depressive Episoden, wahnhafte Störungen oder Schizophrenie sinnlich „erfahrbar“ gemacht. In der einzigartigen Mitmach-Ausstellung Hands-on Dementia können die Besucher in 13 verschiedenen Alltagssituationen die Symptome und Gefühle von Demenz erleben. Die Ausstellung „Barriere:Zonen – Leben und Überleben mit Behinderung weltweit“ beschäftigt sich mit dem Thema Behinderung in Entwicklungsländern.

Viele spannende und unterhaltsame Info- und Aktionsstände, Sportangebote und ein buntes Bühnenprogramm rund um das Thema Inklusion erwarten die Besucher.

 

Der Eintritt ist kostenfrei. Die Öffnungszeiten sind von Mo und Mi  9.00 – 16.00 Uhr, Di 9.00 - 18.00 Uhr

Weitere Informationen unter www.inklusion-erlebnismesse.de.

 

Kontakt: 

Partizip e. V.

Renate Weidner

Telefon 0511-7125511

kontakt@partizip.de

www.partizip.de

 

 

Athleten bereiten sich auf die Nationalen Spiele vor

Athleten bereiten sich auf die Nationalen Spiele vor

Logo Special Olympics

Vom 6.-10. Juni werden die Nationalen Spiele von Special Olympics Hannover in eine Sportstadt verwandeln.

Die Athleten der Hannoverschen Werkstätten bereiten sich bereits seit Wochen darauf vor. Sechs begeisterte Olympioniken möchten wir Ihnen vorstellen:

Unsere Athleten

30.000 € für Modellprojekt Wohnen+

30.000 € für Modellprojekt Wohnen+

Freuen sich über die Förderung: Vera Neugebauer, Imme Krügel (Hannoversche Werkstätten) Henning Hofmann (Bezirksbürgermeister) und Jörg Kofink (GBH)
Wohncafé im Kosselhof

Beispielhafte Quartiersarbeit von GBH und Hannoverschen Werkstätten wird von der Region Hannover gefördert

Wohnen bedeutet für ältere oder behinderte Menschen mehr als Versorgung und Pflege. Dabei zu sein, nicht allein zu sein und über die eigene Wohnsituation selbst bestimmen zu können – das ist für jeden Menschen wichtig, egal in welchem Alter und in welcher Lebenssituation. Erwin Jordan, Sozialdezernent der Region Hannover, zeichnete am 18. Februar unter diesem Gesichtspunkt herausragende Modellprojekte aus.

Wohnen+ - Inklusive Quartiersarbeit im Roderbruch ist eines der sechs im Wettbewerb „Selbstbestimmtes Leben im Alter und mit Behinderung“ geförderten Projekte, drei weitere bekamen eine kleinere Anschubfinanzierung.

Im Roderbruch können die Bewohner des Quartiers jetzt selbst aktiv werden und ihr Lebensumfeld gestalten. Die GBH hat im Gemeinschaftshaus Kosselhof 3 einen Raum zur Verfügung gestellt, der „Wohncafé“, Begegnungsstätte und Ideenwerkstatt sein kann. Imme Krügel und Henning Orth von den Hannoverschen Werkstätten sorgen dafür, dass sich dort jeder willkommen fühlt.

„Wir kochen gemeinsam, bieten Gruppenaktionen an oder trinken Kaffee“, berichtet Imme Krügel. Das Kennenlernen der Nachbarn steht im Vordergrund, die Unterstützung bei kleineren Alltagsproblemen gehört aber genauso dazu. „Wir wollen vor allem das bürgerschaftliche Engagement stärken“ betont die Sozialarbeiterin. „Ziel ist, dass man sich in der Nachbarschaft gegenseitig hilft.“ Darüber hinaus stehen die beiden Mitarbeiter den Anwohnern des Quartiers zweimal wöchentlich mit festen Sozialberatungszeiten zur Verfügung.

Ausdrücklich richtet sich das Angebot von Wohnen+ auch an Menschen mit Behinderung. „Viele Beschäftigte der Hannoverschen Werkstätten wohnen im Viertel. Sie sind herzlich eingeladen dazu zu kommen und sich zu beteiligen. Solche Begegnungen verringern die Scheu im Umgang mit Menschen mit Behinderung, ein absolut inklusives Projekt also.“

Auch Laudator Henning Hofmann freut sich über den Erfolg „seines“ Projekts. Als Bezirksbürgermeister für Kleefeld-Buchholz wie auch als Ratsmitglied erkennt er in wohnen+ den Gewinn für die Bürger. "Die Hannoverschen Werkstätten begleiten mich schon fast ein Leben lang. Erst habe ich die Einrichtung für Autisten in Lüdersen, dann die Werkstatt in Kleefeld kennen gelernt. Jetzt freue ich mich auf mein erstes gemeinschaftliches Mittagessen bei wohnen+ im Roderbruch.“

Kontakt:
wohnen+  Imme Krügel und Henning Orth
Im Kosselhof 3, 30627 Hannover
Tel. (0511) 600 37 670, www.hw-hannover.de

Special Olympics Nationale Spiele 2016: "Gemeinsam stark" für gesunde Ahtletinnen und Athleten

Special Olympics Nationale Spiele 2016: "Gemeinsam stark" für gesunde Ahtletinnen und Athleten

Per Mertesacker, Herbert Krüger und HW-Mitarbeiterin Laura Hardy sind die Gesichter der Spiele

Bei den Nationalen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung vom 6. bis 10. Juni in Hannover sollen auch ca. 4.000 Gesundheitsuntersuchungen im Rahmen des Healthy Athletes® Programms durchgeführt werden. Die Athletinnen und Athleten werden von ehrenamtlich engagierten Medizinern, Physiotherapeuten und weiteren Fachleuten untersucht und beraten, mehrere internationale, nationale und regionale Kooperationspartner unterstützen das Programm. Mit dem Gesundheitsprogramm – eines von mehreren Angeboten im Rahmenprogramm der Nationalen Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung – unterstreicht Special Olympics Deutschland (SOD) seinen ganzheitlichen Ansatz, Sportlerinnen und Sportlern mit geistiger Behinderung Unterstützung über den Sport hinaus zu bieten.

Insgesamt werden für die Special Olympics Hannover 2016 ca. 2.200 freiwillige Helfer benötigt. Fast 1.500 Freiwillige haben den Organisatoren bereits jetzt verbindlich zugesagt, gesucht werden vor allem noch Gruppen von Helfern aus Schulen und Vereinen. Erstmals werden auch Helfer mit geistiger Behinderung dabei sein, die im Rahmen des Tandem-Projekts Aufgaben übernehmen.

Das Gesundheits- und das Helferprogramm waren Themen der heutigen Pressekonferenz in der Zahnärztekammer Niedersachsen, auf der auch das Plakatmotiv der Nationalen Spiele mit den „Gesichtern der Spiele“, Fußball-Weltmeister Per Mertesacker und die Athleten Laura Hardy und Herbert Krüger, vorgestellt wurde. Vom 6. bis 10. Juni 2016 werden in der Landeshauptstadt Niedersachsens unter dem Motto „Gemeinsam stark“ ca. 4.800 Athletinnen, Athleten und Unified Partner erwartet, die in 18 Sportarten und dem Wettbewerbsfreien Angebot an den Start gehen. Mit Trainern und Betreuern, Helfern, Familienangehörigen, Tagesteilnehmern und Gästen wird die Veranstaltung eine Dimension von ca. 14.000 Teilnehmern erreichen.

 

„Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung benötigen häufig besondere Aufmerksamkeit für ihre gesundheitlichen Belange; das Gesundheitsprogramm Healthy Athletes geht auf diese besonderen Bedürfnisse ein“, erläutert Hubert Hüppe MdB, Vizepräsident von Special Olympics Deutschland. „In Hannover und Niedersachsen können wir uns über eine breite regionale Unterstützung freuen. So werden sich bei den Special Olympics Hannover 2016 mehr als 300 ehrenamtliche Helfer im Healthy Athletes Programm engagieren. Besonders erfreulich ist es, dass viele Ärzte, Zahnärzte, Physiotherapeuten und weitere Fachkräfte von Hoch- und Fachschulen über ihr Engagement bei den Nationalen Spielen hinaus die nachhaltige Umsetzung der Gesundheitsprävention von Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung in der Region und damit direkt in Wohneinrichtungen und Werkstätten unterstützen. Das alles verspricht starke Impulse für Unterstützung im Lebensalltag - nicht allein für Special Olympics Athletinnen und Athleten, sondern für viele Menschen mit Behinderung.“

Während der Special Olympics Hannover 2016 wird Healthy Athletes® in allen sechs Gesundheitsbereichen - Fitte Füße, Besser Hören, Besser Sehen, Gesunde Lebensweise, Bewegung mit Spaß und Gesund im Mund - in einem Zelt in Olympic Town angeboten. Die Angebote werden regional durch Universitäten, Fach- und Berufsschulen, durch die Ärzte- und Zahnärztekammer Niedersachsen, die Gesundheitsregion Hannover sowie durch niedersächsische Unternehmen der Gesundheitsbranche engagiert unterstützt.

 

„Noch immer gibt es bezüglich der Mundgesundheit Versorgungsdefizite für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen. Von daher sind wir als Zahnärztekammer Niedersachsen sehr froh, das Special Smiles Programm – Gesund im Mund – von Special Olympics Deutschland während der Nationalen Spiele in Hannover direkt mit Rat und Tat und mit der Ausrichtung dieser Pressekonferenz zusätzlich die Öffentlichkeitsarbeit von SOD unterstützen zu dürfen“, so D.M.D. Henner Bunke, Präsident der Zahnärztekammer Niedersachsen.

"Ich empfehle jedem Athleten, an dem Gesundheitsprogramm teilzunehmen“, sagt SOD-Athletensprecher und Vizepräsident Mark Solomeyer, der das Programm zur Pressekonferenz mit vorstellte. „Das Gesundheitsprogramm ist nicht nur wichtig für die Nationalen Spiele, sondern für jeden Tag. Es gibt zum Beispiel auch viele Tipps für gesunde Ernährung und gesunde Lebensweise. Besonders gut finde ich, dass wir jetzt viele Anleitungen in Leichter Sprache haben. Daran haben wir Athletensprecher mitgearbeitet, und jetzt haben alle Athleten etwas davon!“

 

Das Helferprogramm für die Nationalen Spiele in Hannover erfährt regional große Unterstützung. Die Helfer kommen vor allem aus Schulen und Vereinen oder haben sich als Einzelhelfer registriert. Die Landeshauptstadt Hannover, die Region Hannover sowie die Polizei stellen insgesamt mindestens 150 Helfer frei. Das Land Niedersachsen gewährt seinen Mitarbeitern Sonderurlaub für einen Helfer-Einsatz bei den Special Olympics Hannover 2016. Ebenso sind seitens des Innenministeriums und des Kultusministeriums freiwillige Helfer zu erwarten. Auch die Volunteer-Organisation von Hannover 96 und das Freiwilligenzentrum Hannover unterstützen mit Helfern. Mehr als 300 Helfer (Tendenz steigend) stellen Unternehmen im Rahmen des Corporate Volunteering.  

Die freiwilligen Helfer werden in allen Bereichen der Großveranstaltung eingesetzt und erhalten im Vorfeld eine Schulung von Special Olympics Deutschland. Die fehlenden ca. 700 Helfer werden vor allem in den Bereichen Sport und Catering benötigt. Dabei geht es um die Meldung ganzer Gruppen von Schülerinnen und Schülern ab 16 Jahren, die dann auch in ihrer Struktur - z.B. als Klasse oder Sportgruppe – eingesetzt werden.

 

Mit dem Tandem-Projekt, bei dem inklusive Helferteams in verschiedenen Aufgabenbereichen zusammenarbeiten, hat SOD in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Niedersachsen Neuland beschritten. „Es ist eine schöne Entwicklung, dass Menschen mit geistiger Behinderung in Tandem-Teams auch bei der Organisation Nationaler Spiele mithelfen und somit als Mitgestalter ihrer Veranstaltung agieren“, sagt Holger Stolz, Geschäftsführer der Lebenshilfe Niedersachsen. „Das ist ein neuer Schritt in Richtung Inklusion. Und die bisherige Resonanz auf das Projekt zeigt, dass die Tandem-Idee bei Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen gut ankommt.“ Die Tandems arbeiten während der Veranstaltungswoche in den Bereichen Catering, Siegerehrungen, Fuhrparkbüro, Information, im Pressezentrum, als Sportartenhelfer oder beim Wettbewerbsfreien Angebot

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