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Bundesbildungsministerin Wanka bei den Hannoverschen Werkstätten

Bundesbildungsministerin Wanka probiert die VIA4all Funktionen an der Mangel aus
Projektleiter Stefan Wagner erklärt Frau Wanka, wie die Teilnehmenden des Berufsbildungsbereichs ihr Erlerntes anhand von gezielten Fragen im Programm überprüfen

Ministerin Frau Prof. Dr. Johanna Wanka besuchte am 21.04. die Einrichtung der Hannoverschen Werkstätten in Kleefeld. Im Rahmen ihrer Frühjahrsreise gewann sie einen Einblick in den Berufsbildungsbereich und legte ein besonderes Augenmerkt auf das Kooperationsprojekt VIA4all.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt VIA4all hat nach der Auszeichnung mit dem Preis exzellent:kooperation die nächste Anerkennung in Form des Besuches der Ministerin erhalten.

Bundesbildungsministerin Wanka hatte sich zum Ziel gesetzt, auf ihrer Reise mit den Menschen in Kontakt zu treten, die sich mit der Durchführung von innovativen Ideen in der beruflichen Bildung auseinandersetzen. Während eines Rundgangs durch den Berufsbildungsbereich besuchte sie die Gruppen Dekoration & Service, die Holzwerkstatt sowie abschließend die Hauswirtschaft. In der Hauswirtschaft wird VIA4all bereits angewandt. VIA4all steht für Video Interactive & Augmented – arbeitsprozessorientiert lebenslang lernen und ist ein Kooperationsprojekt der TU Dortmund, Mariaberg e.V., der Grünbau gGmbH und der Hannoversche Werkstätten gem. GmbH.

Mit Hilfe von Eye-Trackern wurden Aufnahmen erstellt, die es den Teilnehmern des Berufsbildungsbereichs ermöglichen sollen, einfachere Tätigkeiten am Tablet zu lernen.

Bundesbildungsministerin Wanka sieht das Projekt VIA4all als zukunftsträchtig an: „ Das digitale Lernen bei Menschen mit Handicap in der beruflichen Bildung sehe ich als positive Chance. Besonders die möglichen Wiederholungen, Warnhinweise und Erklärungen ermöglichen den Teilnehmern ein individuelles Lerntempo, das sie unter Umständen so sonst nicht bekommen würden.“

Im Bereich der Hauswirtschaft versuchte Wanka sich eigens an den digitalen Gerätschaften und suchte das Gespräch mit den Teilnehmern des Berufsbildungsbereichs.

„Für uns ist das Projekt eine deutliche Weiterentwicklung in der Welt des digitalen Lernens. Die Teilnehmenden lernen autark und entwickeln dadurch nicht zuletzt eine eigenständige Lernweise, die ihnen auch im Alltag hilft“ sind sich Vera Neugebauer, Geschäftsführerin der Hannoversche Werkstätten und Projektleiter Stefan Wagner einig. „Der Besuch war für uns besonders wichtig, um mit Frau Wanka über berufliche Bildung in Werkstätten für behinderte Menschen ins Gespräch zu kommen.“

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