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Der Deutsche Fußball-Meister der Werkstätten kommt aus Hannover!

Nach der gelungenen Parade im Finalspiel nimmt Torhüter und Kapitän Roland Kaiser die Meisterschale entgegen. Foto: Carsten Kobow
Die Fußballer der Hannoverschen Werkstätten haben sich diesen Titel hart erkämpft und wurden von Vertretern der BAG WfbM und der Sepp Herberger Stiftung geehrt. Foto: Carsten Kobow

Jedes Jahr findet in Duisburg die Deutsche Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen statt. Vertretend für jedes Bundesland tritt eine Mannschaft an, um den Titel zu gewinnen. Am Donnerstag, den 06.09.18 schossen sich die Hannoversche Werkstätten gem. GmbH für ihr Bundesland Niedersachsen zum Gewinn der Meisterschaft.

 

Ausgerichtet wird die Deutsche Meisterschaft von der DFB-Stiftung Sepp Herberger, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM), Special Olympics Deutschland und dem deutschen Behindertensportverband. In diesem Jahr fand der Wettbewerb vom 03.09.–06.09.18 statt.

Die 16 teilnehmenden Mannschaften qualifizieren sich für das Turnier, indem sie den Landeswettbewerb ihrer jeweiligen Bundesländer gewinnen. Für die Hannoverschen Werkstätten ist es bereits die fünfte Teilnahme am bundesweiten Entscheid. Nachdem sie dreimal den vierten und einmal den dritten Platz belegten, konnten sie jetzt die Trophäe mit nach Hause nehmen.

Für Trainer Ilias Symeonidis und sein Team ist es nach dem mehrmaligen Gewinn der Nationalen Spiele von Special Olympics der größte Erfolg: „Es ist deutlich spürbar, wie sehr wir in den vergangenen Jahren als Team zusammengewachsen sind und uns entwickelt haben. Ich freue mich sehr für unsere Spieler- sie haben sich diesen Sieg wirklich hart erarbeitet.“

Die Vorrunde schlossen die Hannoverschen Werkstätten mit einer Tordifferenz von 12:0 gegen die Mannschaften der Weissernauer WfbM (Baden-Württemberg), Lebenshilfe Hand in Hand Cottbus (Brandenburg) und alsterarbeit (Hamburg) ab und konnte somit als Gruppenerster in die Hauptrunde gehen.

Im ersten Spiel der Hauptrunde spielten die Hannoveraner die Freckenhorster Werkstätten (Nordrhein-Westfalen) mit einem 2:0 aus dem Wettbewerb um das Finale und machten mit einem 3:0 gegen den Vorjahresmeister aus Rendsburg-Eckernförde (Schleswig Holstein) den Einzug ins Endspiel komplett.

Im Finale ging es gegen die Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung (Berlin) um den Titel. Bereits durch den Finaleinzug hatten die Hannoverschen Werkstätten ihre bisher höchste Platzierung in der Deutschen Fußball-Meisterschaft der Werkstätten erreicht.

Spieler Thomas Wasielewski brachte Hannover mit 1:0 in Führung. Kurz darauf glichen die Berliner zum 1:1 Endstand nach der Regelspielzeit von 2x 15 Minuten aus und das Spiel musste im 8-Meterschießen entschieden werden. Der Torwart der Hannoverschen Werkstätten, Roland Kaiser, hielt den entscheidenden 8-Meter und verhalf seiner Mannschaft somit zum 7:6 Endstand und Gewinn der Meisterschaft.

„Wir können es noch immer nicht ganz begreifen“, sagt Trainer Ilias Symeonidis. „Es war unser großes Ziel, einmal die Meisterschaft zu gewinnen- auch außerhalb von Special Olympics.“


Der neue Geschäftsführer der Hannoverschen Werkstätten, Manfred Willems, freut sich mit der Mannschaft: „Wir sind unheimlich stolz auf das, was unsere Fußballmannschaft geleistet hat. Einige unserer Spieler haben die Möglichkeit erhalten, in Fußballclubs mit inklusiven Angeboten in Hannover zu trainieren und sich so weiterzuentwickeln. Ich würde mir wünschen, dass die Vereine sich noch mehr öffnen. Vom Einsatz und der Leidenschaft unserer Spieler kann man nur profitieren.“

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