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Hier finden Sie aktuelle Meldungen der Hannoverschen Werkstätten.

Hannoversche Werkstätten stellen Schneckenkalender 2017 vor

Hannoversche Werkstätten stellen Schneckenkalender 2017 vor

Schneckenkalender

Rechtzeitig zum Jahresende stellen die Hannoverschen Werkstätten ein besonderes Projekt vor: Einen Tischkalender mit zwölf fröhlich bunten Schneckenfotos. Der Kalender entstand in einer mehrmonatigen Projektarbeit mit Menschen mit starken Sinnesbehinderungen.

In der Einrichtung Kirchrode der Hannoverschen Werkstätten werden seit 2008 farbefrohe Schnecken verschiedener Größen für Haus und Garten modelliert. Die Kunstwerke fertigen Menschen mit starken Sinnesbehinderungen in liebevoller Handarbeit. Jede der Riesenschnecken ist ein individuelles Einzelstück, das meist schon sehnlichst von den Kunden erwartet wird.

Innerhalb einer mehrmonatigen Projektarbeit entstand nun mit Sozialpädagogin Kirsten Koller und Heilpädagogik Studentin Johanna Sachse ein Postkartenkalender mit Fotos der lustigen Wesen. Dabei wurden nicht nur die Fotomodelle von Menschen mit Behinderung gefertigt, auch die Ideen für die Motive und die Fotos selbst wurden gemeinsam entwickelt.

Entstanden ist ein farbenfroher Kalender, der allen Schneckenfreunden und -feinden ein Lächeln ins Gesicht zaubern möchte. Erhältlich ist der Kalender zum Preis von 10 € ab sofort in den folgenden Verkaufsstellen:

Allerlei – Schöne Dinge

Schaperplatz, 30625 Hannover Kleefeld

 

anna leine (in der VHS Hannover)

Am Hohen Ufer 3, 30159 Hannover

 

Einrichtung Rethen, Bäckerei

Zur Sehlwiese 3, 30880 Laatzehn / OT Rethen

 

Kleefelder Buchhandlung

Kirchröder Str. 107, 30615 Hannover

 

Blütezeit

Sabine Meier & Sonja Buchmann GBR

Tiergartenstr. 126b, 30559 Hannover

Erfolgreiche Inklusion: Ein Jahr Kaffeehaus „anna leine“

Erfolgreiche Inklusion: Ein Jahr Kaffeehaus „anna leine“

Mitarbeiterin im anna leine

In dem beliebten Kaffeehaus „anna leine“ im Gebäude der Volkshochschule am Hohen Ufer arbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen erfolgreich zusammen. Vor einem Jahr, am 1. Oktober 2015, ist das jüngste Inklusionsprojekt der Hannoverschen Werkstätten an den Start gegangen – Zeit also für ein erstes Fazit.

„Unser Ziel war es, Menschen mit Behinderung interessante, sinnvolle Arbeitsplätze zu bieten und ihnen damit eine Chance zu geben, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen zu beweisen,“ sagt Vera Neugebauer. Die Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten (HW) freut sich: „Nach einen Jahr Regelbetrieb können wir sagen: Das Konzept ist bestens aufgegangen; einmal mehr ist es uns gelungen, Inklusion mitten in den gesellschaftlichen Alltag zu integrieren.“

Ebenfalls sehr zufrieden äußert sich auch Service-Chefin Eske Nentwig, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vorfeld intensiv auf die auf sie zukommenden Aufgaben vorbereitet hatte und sie heute bei der täglichen Arbeit im anna leine anleitet: „Es hat sich unheimlich viel getan. Starke Motivation war von Anfang an vorhanden, aber gerade auch in punkto Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein haben die Mitarbeiter große Fortschritte gemacht.“

Das kann Alexander Locmelis, Leiter der Küchen-Crew, nur bestätigen: „Ich hätte nicht gedacht, dass wir in nur einem Jahr so viel schaffen können. Auch wenn es mal etwas stressiger wird, haben meine Leute das mittlerweile prima im Griff. Und sie freuen sich darauf, Neues auszuprobieren. Deswegen haben wir auch immer wieder neue Angebote auf der Karte.“ Gerade jetzt lohnt sich ein Blick darauf umso mehr, denn zum einjährigen Bestehen hat sich das anna leine-Team eine Menge leckerer Überraschungen ausgedacht. Und im kommenden Jahr soll es dann auch endlich mit der geplanten Außenbewirtschaftung losgehen: „Der Blick von der Außenterrasse auf die Leine wird ein Gäste-Magnet“, ist sich HW-Geschäftsführerin Vera Neugebauer sicher.

 

anna leine – Kaffee, Küche und Kultur

Am Hohen Ufer 3, 30159 Hannover

Telefon: (0511) 920 134 60

www.annaleine-hannover.de

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag 8:00 – 20:00 Uhr

Samstag 10:00 – 18:00 Uhr

Hannoversche Werkstätten erringen dritten Platz bei Fußball-Meisterschaft

Hannoversche Werkstätten erringen dritten Platz bei Fußball-Meisterschaft

Bei der 16. Deutschen Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen in Duisburg erreichte die Mannschaft der Hannoverschen Werkstätten gestern einen hervorragenden 3. Platz. Das Erfolgsteam aus der Landeshauptstadt setzte sich im „kleinen Finale“ erfolgreich gegen die Werkstätten Rendsburg-Eckernförde durch.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft war die erfolgreiche Teilnahme an der Niedersachenliga. Bereits im Mai hatte sich die Mannschaft dort als Niedersachsenmeister qualifiziert. Bei den Special Olympics National Games im Juni in Hannover setzten die Kicker mit einer Goldmedaille ihre Erfolgsserie fort.

Die Reise nach Duisburg hatten die Hannoveraner bereits zum dritten Mal angetreten. 2011 und 2015 schafften sie es jeweils auf Platz 4.  Gewinner des Turniers wurden in diesem Jahr die Alexianer Werkstätten aus Münster/Köln. Sie lösten damit den Vorjahressieger aus Recklinghausen ab.

http://www.nfv.de/aktuelles/detail/endlich-auf-dem-treppchen/

www.fussball-wfbm.de

Fahrradwerkstatt in Döhren schließt Ende September

Fahrradwerkstatt in Döhren schließt Ende September

Am 30. September ist Schluss in der Fahrradwerkstatt der Hannoverschen Werkstätten in Döhren. Eineinhalb Jahre nach der Eröffnung schließt der Arbeitsbereich für Menschen mit Behinderung – am Kundenzuspruch lag es nicht.

„Wir bedauern selbst, dass wir das Angebot in Döhren nicht aufrechterhalten können“, erklärt Geschäftsführerin Vera Neugebauer. „Unsere Dienstleistungen wurden gut nachgefragt, viele Kunden haben sich gefreut, dass sie einen Fahrradservice in der Nähe hatten. Doch wir sind räumlich und personell an unsere Grenzen gekommen.“

„Sollten wir geeignete Räume finden und das Interesse der Werkstattbeschäftigten an diesem Arbeitsbereich ansteigen, dann schließen wir nicht aus, erneut eine Zweigstelle einzurichten“, betont die Geschäftsführerin.

Die Fahrradwerkstatt der Hannoverschen Werkstätten in Rethen bleibt aber erhalten. Dort stehen nach wie vor alle Serviceleistungen rund ums Zweirad zur Verfügung. Die frei werdende Fläche wird jetzt der Metallwerkstatt und dem Recyclingbereich der Hannoverschen Werkstätten zugeschlagen, die in der Thurnithistraße ebenfalls ihren Sitz haben.

Handicap on Air produziert 150. Sendung

Handicap on Air produziert 150. Sendung

Interview mit Ministerpräsident Stephan Weil

Inklusives Bildungsangebot sendet seit 13 Jahren im Bürgerfunk

Politiker, Olympiasieger, Schauspieler und viele andere wichtige Persönlichkeiten waren schon Gesprächspartner der Redakteure von Handicap on Air. Menschen mit Behinderung sprechen in diesem Radioprogramm auf Augenhöhe mit Entscheidungsträgern aus Politik und Gesellschaft. Das stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein der Beteiligten, sondern schafft Öffentlichkeit für die Belange behinderter Menschen.

Zur 150. Sendung von Handicap on Air gab es viel Lob und Gratulation von Ministerpräsident Stephan Weil. „150 Mal auf Sendung zu sein, das ist schon eine reife Leistung, denn so eine Sendung macht sich nicht von alleine. Da braucht man viel Engagement, viel Kraft und übrigens auch viel Kompetenz – das alles hat Handicap on Air in den letzten Jahren bewiesen und ich freue mich, dass es Euch gibt.“

Seit 2003 wird im Rahmen eines Bildungsangebots der Hannoverschen Werkstätten monatlich eine Hörfunksendung erarbeitet. Die Sendungen werden von einer Gruppe radiobegeisterter Menschen mit und ohne Behinderungen recherchiert, aufgenommen und moderiert. Handicap on Air will:

  • Menschen mit einer Behinderung die Teilhabe an Medienkommunikation ermöglichen
  • Begegnungsraum für Menschen mit und ohne Behinderung sein
  • Medienkompetenz vermitteln

Von 2003 bis 2009 wurde das Programm bei Radio Flora gesendet. Seit August 2009 belegt Handicap on Air einen offenen Sendeplatz beim Bürgerradio „Leinehertz 106,5“. Dort kann man die Sendung jeden 1. Mittwoch im Monat von 19-20:00 Uhr live hören. Jeder, der Lust hat Radio zu machen, ist herzlich willkommen.

In der aktuellen Juli-Ausgabe dreht sich alles um das größte Sportereignis des Jahres: die Special Olympics 2016 in Hannover. Ob Olympiasiegerin Britta Steffen, Opern- und Musicalstar Anna Maria Kaufmann oder auch Innenminister Boris Pistorius - alle waren sie bei Handicap on Air am Mikrofon. Sportlich darf natürlich das Triple der Fußballmannschaft der Hannoverschen Werkstätten nicht fehlen. Zudem gibt es das Kurzporträt einer herausragenden Läuferin und eine Rückblick auf eine erfolgreiche Woche inklusiver Medienarbeit.

Zum Nachhören findet man die Sendung hier.

Gold für die Niedersachsenmeister

Gold für die Niedersachsenmeister

Siegerfoto

Heimsieg in der HDI-Arena! Die Fußballmannschaft der Hannoverschen Werkstätten verteidigte souverän ihren Titel. Im letzten Gruppenspiel reichte ein 1:1 gegen den Geheimfavoriten von der Lebenshilfe Seelze. Damit wiederholten die Hannoverschen Werkstätten ihren Erfolg von Düsseldorf 2014 und München 2012.

„Die Jungs haben Willen und Charakter gezeigt, ich bin sehr stolz und freue mich riesig“, so Trainer Ilias Symeonidis. Trotz schwieriger Voraussetzungen - drei Ausfälle bei der Mannschaft im Vorfeld und einer Verletzung bei der Klassifizierung - sei seine Mannschaft über sich hinausgewachsen und habe alles abgerufen, was sie konnte. „Dreimal hintereinander Gold ist ein Traum.“

Besonders schätzt der Trainer das Miteinander unter den Teams. „Die Jungs kennen sich und sind zum Teil miteinander befreundet. Alles verlief sehr freundschaftlich, sehr fair. Das verkörpert den Geist von Special Olympics.“

Motiviert zu der großartigen Leistung hat die Kicker der Hannoverschen Werkstätten sicher auch die besondere Atmosphäre der HDI-Arena. „Wann hat man schon die Gelegenheit an drei Tagen in diesem Stadion, auf diesem Rasen zu spielen. Das war schon der Wahnsinn. Auch das Drumherum, das Olympische Dorf, die vielen Menschen – das war schon toll.“

Gesunde Snacks für Zwischendurch

Gesunde Snacks für Zwischendurch

Beim Aktionstag
(c) M. Glombik/Region Hannover

„aromaTisch vegetarische Sommergenüsse“ im Casino der Region

Vegetarische Sommergenüsse ganz besonderer Art gab es am 2. Juni 2016 im Casino der Region Hannover: Die Hannoverschen Werkstätten präsentierten saisonales Gemüse zu sommerlich-frischen Snacks verarbeitet. Diese sollen zukünftig das Angebot im Casino bereichern.

Als kleine Stärkung, die den Büroalltag erleichtern soll, ergänzen die Snacks ab sofort jeden Mittwoch den Speiseplan. Die Hannoverschen Werkstätten bieten damit jenen Mitarbeitern, die mittags eine leichte und schnelle Mahlzeit bevorzugen, eine abwechslungsreiche und gesunde Alternative zu Brötchen, Döner und Co.

Andrea Fischer, Dezernentin der Region Hannover, Rike Arff, Leiterin der Klimaschutzleitstelle der Region Hannover und Vera Neugebauer, Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten besuchten den „aromaTisch vegetarisch“-Aktionsstand. Sie ließen sich von Elisabeth Pudenz, Küchenleiterin der Hannoverschen Werkstätten im Casino, Tipps für die Zubereitung der mit Sommergemüse gefüllten Burritos geben.

Außerdem informierten die Mitarbeiterinnen des „aromaTisch vegetarisch“-Projekts über die Vorzüge einer häufiger vegetarisch ausgerichteten Ernährung. Dabei geht es nicht nur um die eigene Gesundheit, sondern auch um den Klimaschutz. Denn die globale Fleischproduktion verursacht gut 18 Prozent aller treibhauswirksamen Gase. 

Mit genussvollen Kreationen die Lust auf vegetarische Angebote zu wecken und damit einen Beitrag zu Klimaschutz, nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährungsgerechtigkeit zu leisten, ist das Ziel des regionsweiten Projektes „aromaTisch vegetarisch – bunt.bio.lecker“. Es wird vom Umweltzentrum und der Region Hannover getragen, als Kooperationspartner unterstützt auch die Landeshauptstadt Hannover das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderte Projekt.

Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Internetseite www.aromatisch-vegetarisch.de.

Mit Museklkraft zu den Spielen

Mit Museklkraft zu den Spielen

Übergabe Leihfahrräder
Vera Neugebauer, Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten, Frank Fleischer, Beschäftigter in der Fahrradwerkstatt, Wiebke Linnemann, Projektleiterin Nationale Spiele und ihr Team mit den neuen Fuhrpark vor dem Orgabüro

Hannoversche Werkstätten übergeben Leihfahrräder an  Special Olympics-Orgateam

Trotz kurzer Wege im Sportpark – schnell zwischen den verschiedenen Wettkampfstätten zu pendeln, ist für das Orgateam der Nationalen Spiele eine Herausforderung. Die Fahrradwerkstatt der Hannoverschen Werkstätten hat den Mitarbeitern am vergangen Freitag darum 11 Leihfahrräder übergeben.

„Das war eine tolle Idee der Werkstätten“, freut sich Wiebke Linnemann, Projektleiterin der Spiele. „Allein im Sportpark liegen manche Sportstätten über 1 km auseinander. Die Räder sparen uns viel Zeit.“ Acht der Räder sind Spenderfahrräder von Kunden der Hannoverschen Werkstätten. Sie werden in den Werkstätten in Döhren und Rethen wieder verkehrstüchtig gemacht. „Wir erneuern die Bereifung, reparieren Bremsen und Beleuchtung, je nachdem was nötig ist“, erklärt Frank Fleischer. „Dann kann man die fertigen Räder bei uns kaufen.“ Frank Fleischer arbeitet in der Radwerkstatt in Rethen und war verantwortlich für das Projekt „Special Olympics-Räder“. Besonders stolz ist er aber auf die 3 Glanzstücke unter den Leihgaben – die drei Lastenräder. Sie werden in der Fahrradwerkstatt gefertigt. Rahmen, Schaltung, Bremsen – die Räder werden komplett nach Kundenwunsch ausgestattet und montiert.

Die Hannoverschen Werkstätten gem. GmbH (HW) unterstützen die Special Olympics Hannover 2016 auf vielfältige Weise. So werden die Athletinnen und Athleten der Beachvolleyballwettbewerbe ihr Mittagessen drei Tage lang im Café „anna leine“ einnehmen. Das Café liegt direkt an der Leine, unweit der Beachvolleyballsportstätte am Kröpcke. Im „anna leine“ kochen und servieren Werkstattbeschäftigte leckere Gerichte aus hauseigener Produktion.

Am Kröpcke sind Mitarbeiter der Hannoverschen Werkstätten zudem auch zu hören. Auf der Bühne der Landeshauptstadt Hannover tritt am 7. Juni die Band „die Eisbrecher“ auf. Am Folgetag, dem 8. Juni, präsentieren sich die Werkstätten erneut musikalisch auf der Bühne in Olympic Town im Sportpark. Dort sind neben den „Eisbrechern“ dann noch die „Sterne der Nacht“ sowie das „Schlaflos-Theater“ zu erleben.

Im Bereich Sport sind die Hannoverschen Werkstätten nicht nur mit 38 Athletinnen und Athleten aktiv. Die Mitarbeiter des Holzbereichs fertigten eigens zehn Bocciabahnen für die Nationalen Spiele an. Zudem wird fast der gesamte Druckbedarf für das Organisationsbüro der Nationalen Spiele (Beschilderung, Akkreditierung, Presseinformationen uvm.) vom Bereich Druck & Montage der HW abgedeckt.

Eine ganz besondere Art der Kooperation findet zwischen den Redaktionen der Hannoverschen Werkstätten und dem Presseteam von SOD statt: Zum ersten Mal wird es im Rahmen der Spiele eine inklusive Redaktion geben. Neben der täglichen Berichterstattung werden unter anderem inklusive Tandems mit Mitarbeitern des Norddeutschen Rundfunks gebildet. Sie erstellen gemeinsam Fernseh-, Hörfunk und Online-Beiträge während der gesamten Spiele.

Hannoversche Werkstätten erneut Niedersachsenmeister

Hannoversche Werkstätten erneut Niedersachsenmeister

Die Niedersachsenmeister 2016

Bei der Niedersachsenliga am Samstag 28.5.2016 in Barsinghausen holte sich die Mannschaft der Hannoverschen Werkstätten nach 2011 und 2015 nun zum dritten Mal den Pokal. Die Niedersachsenliga ist der Vorentscheid für die Deutsche Fußball-Meisterschaft Werkstätten für behinderte Menschen in Duisburg.

Sieben Fußball-Teams niedersächsischer Einrichtungen der Behindertenhilfe traten am Samstag im August-Wenzel-Stadion in der Goldrunde gegeneinander an.

Bereits am ersten Spieltag in Lingen (23.04.) hatten die Kicker der Hannoverschen Werkstätten den Grundstein für ihren späteren Erfolg gelegt. Sie beendeten diese Runde mit 14 Punkten, gefolgt von der Lebenshilfe Wolfsburg und Eintracht Schepsdorf mit jeweils 11 Punkten.

In Barsinghausen steigerten sich die Hannoveraner nochmals mit einer überzeugenden mannschaftlichen Leistung. In den 5 Spielen holten sie 3 Siege und 2 Unentschieden und kassierten dabei keinen einzigen Gegentreffer. Letztendlich wurde das Team der Hannoverschen Werkstätten souverän Meister mit einer beachtlichen Punkt- und Torausbeute von 25 Punkten und 15:1 Toren. Zweiter wurde die Lebenshilfe Wolfsburg mit 19 Punkten und 11:4 Toren.

Trainer Ilias Symeonidis zeigte sich sehr zufrieden mit seinen Jungs. „Wir haben ein tolles Turnier gespielt. Die Jungs waren in jedem Spiel fokussiert und haben sich an den vorher abgesprochenen Matchplan gehalten. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs und freue mich jetzt auf die deutsche Meisterschaft.“

Bei den Nationalen Spielen von Special Olympics nächste Woche hofft die Mannschaft ihren Erfolg zu wiederholen. 2014 in Düsseldorf und 2012 in München holten sich die Hannoverschen Werkstätten bei Nationalen Spielen bereits Gold in der Leistungsklasse A. Dies gilt es nun zu verteidigen. Und im September kämpft die Mannschaft dann in Duisburg gemeinsam mit den anderen Landessiegern um die Deutsche Meisterschaft.

Kuchen für Special Olympics

Kuchen für Special Olympics

Kuchenverkauf bei Rewe
Freuen sich auf die Nationalen Spiele: die Rewe-Auszubildenden Beeke Seyer und Laura Balkausky und von den Hannoverschen Werkstätten Athlet Frederic Jahr, Leiter Entwicklung und Bildung Manfred Willems und Athlet Marcel Freimuth.

Rewe-Azubis und Athleten der Hannoverschen Werkstätten sammeln Spenden für die Nationalen Spiele

 

Knapp 300 € sammelten die Auszubildenden Laura Balkausky und Beeke Seyer vom Rewe-Markt An der Wollebahn in Döhren mit einem Kuchenverkauf am vergangenen Freitag. Rewe unterstützt die Special Olympics National Games im Juni als Top-Förderer.

Tatkräftige Hilfe bekamen die beiden jungen Frauen von zwei Special Olympics Athleten der Hannoverschen Werkstätten (HW). Frederik Jahr tritt in Kürze als Schwimmer bei den Spielen an, Marcel Freimuth als Spieler der HW-Fußballmannschaft.

„Wir wollten uns gerne an dem Projekt beteiligen“, erklärt Laura Balkausky. „Es ist toll, dass uns die Athleten dabei unterstützen, so erfahren wir und die Kunden mehr über die Veranstaltung“. Ihre Kollegin Beeke Seyer freut sich schon auf die Spiele. Sie wird von der Marktleiterin eine Woche lang als Helferin freigestellt. „Ich denke das wird eine tolle Erfahrung. Sowas ist einmalig in Hannover und macht sicher Spaß.“ Da Beeke Seyer bei der Sportart Fußball eingesetzt wird, kann sie Marcel Freimuth und sein Team dann vor Ort anfeuern. Zusammen mit seinen 38 Kollegen aus den Hannoverschen Werkstätten, die bei den Special Olympics antreten, hoffe er auf Gold bei den Spielen in Hannover. 

Im Rahmen des Azubi-Projekts 2016 beteiligen sich 126 REWE-Azubis aus rund 95 Märkten im Raum Hannover, um für die Nationalen Spiele Geld zu sammeln. Durch individuelle Marktaktionen, Spendenhäuschen an den Kassen sowie dem Verkauf von Spendenbroten soll die Spendenkasse für die Special Olympics Hannover 2016 ordentlich klingeln - das Ziel sind 50.000 €.

„Türöffner für soziale Teilhabe“

„Türöffner für soziale Teilhabe“

Athletendelegation der Hannoverschen Werkstätten bei den Nationalen Spielen 2014 in Düsseldorf

Nationale Spiele krönen 10 Jahre Mitgliedschaft der Hannoverschen Werkstätten bei Special Olympics Niedersachsen

„Die Bedeutung von Sport als Türöffner für die Teilhabe behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, glaubt Vera Neugebauer, Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten. „Darum sind wir bei Special Olympics Niedersachsen von Anfang an dabei gewesen.“

Die Hannoversche Werkstätten gem. GmbH ist Träger von Einrichtungen für berufliche und soziale Teilhabe in der Region Hannover. Die Einrichtung  schafft Möglichkeiten, damit Menschen mit Behinderung sich persönlich und beruflich weiterentwickeln können. „Neben unserem Auftrag der beruflichen Rehabilitation wollen wir gesellschaftliche Barrieren für Menschen mit Handicap abbauen. Mit Sport kann das gelingen.“

Die Hannoverschen Werkstätten beschäftigen etwa 1.000 Menschen mit Behinderung und rund 220 Fachkräfte für die Betreuung und Assistenz der Werkstattmitarbeiter und –mitarbeiterinnen.

„In den vergangenen 10 Jahren haben unsere Werkstattbeschäftigten an unzähligen regionalen, nationalen und internationalen Sportveranstaltungen von Special Olympics teilgenommen. Sie haben Niederlagen erlitten und Erfolge gefeiert und sind daran gewachsen. Sie haben öffentliche Aufmerksamkeit für ihre sportlichen Leistungen erfahren und dadurch Selbstwertgefühl erlangt. Die Nationalen Spiele 2016 in Hannover sind ein Höhepunkt, dem wir alle entgegen fiebern.“

Inklusion 2016 - Diese Messe macht Behinderung erlebbar

Inklusion 2016 - Diese Messe macht Behinderung erlebbar

Mitmachparcours

Wie ist es blind zu sein? Wie navigiert man einen Rollstuhl? Oder wie fühlt sich eine psychische Erkrankung an? Erlebbar wird das auf der Jugend- und Erlebnismesse, die vom 9.-11. Mai 2016 zum zweiten Mal von Partizip e. V. im Pavillon Hannover veranstaltet wird.

Kooperationspartner sind in diesem Jahr auch die Hannoverschen Werkstätten, die unter dem Motto „Schritt für Schritt zu einem selbstständigen Leben“ einen Mitmachparcours anbieten. Hier können junge Menschen an verschiedenen Stationen ausprobieren, wie man trotz Behinderung das Leben nach der Schule in die Hand nehmen kann.

Weiter Höhepunkte der Messe ist die interaktive Ausstellung GRENZen erLEBEN. In zwei Räumen werden psychische Erkrankungen wie Depressionen, depressive Episoden, wahnhafte Störungen oder Schizophrenie sinnlich „erfahrbar“ gemacht. In der einzigartigen Mitmach-Ausstellung Hands-on Dementia können die Besucher in 13 verschiedenen Alltagssituationen die Symptome und Gefühle von Demenz erleben. Die Ausstellung „Barriere:Zonen – Leben und Überleben mit Behinderung weltweit“ beschäftigt sich mit dem Thema Behinderung in Entwicklungsländern.

Viele spannende und unterhaltsame Info- und Aktionsstände, Sportangebote und ein buntes Bühnenprogramm rund um das Thema Inklusion erwarten die Besucher.

 

Der Eintritt ist kostenfrei. Die Öffnungszeiten sind von Mo und Mi  9.00 – 16.00 Uhr, Di 9.00 - 18.00 Uhr

Weitere Informationen unter www.inklusion-erlebnismesse.de.

 

Kontakt: 

Partizip e. V.

Renate Weidner

Telefon 0511-7125511

kontakt@partizip.de

www.partizip.de

 

 

Athleten bereiten sich auf die Nationalen Spiele vor

Athleten bereiten sich auf die Nationalen Spiele vor

Logo Special Olympics

Vom 6.-10. Juni werden die Nationalen Spiele von Special Olympics Hannover in eine Sportstadt verwandeln.

Die Athleten der Hannoverschen Werkstätten bereiten sich bereits seit Wochen darauf vor. Sechs begeisterte Olympioniken möchten wir Ihnen vorstellen:

Unsere Athleten

30.000 € für Modellprojekt Wohnen+

30.000 € für Modellprojekt Wohnen+

Freuen sich über die Förderung: Vera Neugebauer, Imme Krügel (Hannoversche Werkstätten) Henning Hofmann (Bezirksbürgermeister) und Jörg Kofink (GBH)
Wohncafé im Kosselhof

Beispielhafte Quartiersarbeit von GBH und Hannoverschen Werkstätten wird von der Region Hannover gefördert

Wohnen bedeutet für ältere oder behinderte Menschen mehr als Versorgung und Pflege. Dabei zu sein, nicht allein zu sein und über die eigene Wohnsituation selbst bestimmen zu können – das ist für jeden Menschen wichtig, egal in welchem Alter und in welcher Lebenssituation. Erwin Jordan, Sozialdezernent der Region Hannover, zeichnete am 18. Februar unter diesem Gesichtspunkt herausragende Modellprojekte aus.

Wohnen+ - Inklusive Quartiersarbeit im Roderbruch ist eines der sechs im Wettbewerb „Selbstbestimmtes Leben im Alter und mit Behinderung“ geförderten Projekte, drei weitere bekamen eine kleinere Anschubfinanzierung.

Im Roderbruch können die Bewohner des Quartiers jetzt selbst aktiv werden und ihr Lebensumfeld gestalten. Die GBH hat im Gemeinschaftshaus Kosselhof 3 einen Raum zur Verfügung gestellt, der „Wohncafé“, Begegnungsstätte und Ideenwerkstatt sein kann. Imme Krügel und Henning Orth von den Hannoverschen Werkstätten sorgen dafür, dass sich dort jeder willkommen fühlt.

„Wir kochen gemeinsam, bieten Gruppenaktionen an oder trinken Kaffee“, berichtet Imme Krügel. Das Kennenlernen der Nachbarn steht im Vordergrund, die Unterstützung bei kleineren Alltagsproblemen gehört aber genauso dazu. „Wir wollen vor allem das bürgerschaftliche Engagement stärken“ betont die Sozialarbeiterin. „Ziel ist, dass man sich in der Nachbarschaft gegenseitig hilft.“ Darüber hinaus stehen die beiden Mitarbeiter den Anwohnern des Quartiers zweimal wöchentlich mit festen Sozialberatungszeiten zur Verfügung.

Ausdrücklich richtet sich das Angebot von Wohnen+ auch an Menschen mit Behinderung. „Viele Beschäftigte der Hannoverschen Werkstätten wohnen im Viertel. Sie sind herzlich eingeladen dazu zu kommen und sich zu beteiligen. Solche Begegnungen verringern die Scheu im Umgang mit Menschen mit Behinderung, ein absolut inklusives Projekt also.“

Auch Laudator Henning Hofmann freut sich über den Erfolg „seines“ Projekts. Als Bezirksbürgermeister für Kleefeld-Buchholz wie auch als Ratsmitglied erkennt er in wohnen+ den Gewinn für die Bürger. "Die Hannoverschen Werkstätten begleiten mich schon fast ein Leben lang. Erst habe ich die Einrichtung für Autisten in Lüdersen, dann die Werkstatt in Kleefeld kennen gelernt. Jetzt freue ich mich auf mein erstes gemeinschaftliches Mittagessen bei wohnen+ im Roderbruch.“

Kontakt:
wohnen+  Imme Krügel und Henning Orth
Im Kosselhof 3, 30627 Hannover
Tel. (0511) 600 37 670, www.hw-hannover.de

Special Olympics Nationale Spiele 2016: "Gemeinsam stark" für gesunde Ahtletinnen und Athleten

Special Olympics Nationale Spiele 2016: "Gemeinsam stark" für gesunde Ahtletinnen und Athleten

Per Mertesacker, Herbert Krüger und HW-Mitarbeiterin Laura Hardy sind die Gesichter der Spiele

Bei den Nationalen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung vom 6. bis 10. Juni in Hannover sollen auch ca. 4.000 Gesundheitsuntersuchungen im Rahmen des Healthy Athletes® Programms durchgeführt werden. Die Athletinnen und Athleten werden von ehrenamtlich engagierten Medizinern, Physiotherapeuten und weiteren Fachleuten untersucht und beraten, mehrere internationale, nationale und regionale Kooperationspartner unterstützen das Programm. Mit dem Gesundheitsprogramm – eines von mehreren Angeboten im Rahmenprogramm der Nationalen Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung – unterstreicht Special Olympics Deutschland (SOD) seinen ganzheitlichen Ansatz, Sportlerinnen und Sportlern mit geistiger Behinderung Unterstützung über den Sport hinaus zu bieten.

Insgesamt werden für die Special Olympics Hannover 2016 ca. 2.200 freiwillige Helfer benötigt. Fast 1.500 Freiwillige haben den Organisatoren bereits jetzt verbindlich zugesagt, gesucht werden vor allem noch Gruppen von Helfern aus Schulen und Vereinen. Erstmals werden auch Helfer mit geistiger Behinderung dabei sein, die im Rahmen des Tandem-Projekts Aufgaben übernehmen.

Das Gesundheits- und das Helferprogramm waren Themen der heutigen Pressekonferenz in der Zahnärztekammer Niedersachsen, auf der auch das Plakatmotiv der Nationalen Spiele mit den „Gesichtern der Spiele“, Fußball-Weltmeister Per Mertesacker und die Athleten Laura Hardy und Herbert Krüger, vorgestellt wurde. Vom 6. bis 10. Juni 2016 werden in der Landeshauptstadt Niedersachsens unter dem Motto „Gemeinsam stark“ ca. 4.800 Athletinnen, Athleten und Unified Partner erwartet, die in 18 Sportarten und dem Wettbewerbsfreien Angebot an den Start gehen. Mit Trainern und Betreuern, Helfern, Familienangehörigen, Tagesteilnehmern und Gästen wird die Veranstaltung eine Dimension von ca. 14.000 Teilnehmern erreichen.

 

„Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung benötigen häufig besondere Aufmerksamkeit für ihre gesundheitlichen Belange; das Gesundheitsprogramm Healthy Athletes geht auf diese besonderen Bedürfnisse ein“, erläutert Hubert Hüppe MdB, Vizepräsident von Special Olympics Deutschland. „In Hannover und Niedersachsen können wir uns über eine breite regionale Unterstützung freuen. So werden sich bei den Special Olympics Hannover 2016 mehr als 300 ehrenamtliche Helfer im Healthy Athletes Programm engagieren. Besonders erfreulich ist es, dass viele Ärzte, Zahnärzte, Physiotherapeuten und weitere Fachkräfte von Hoch- und Fachschulen über ihr Engagement bei den Nationalen Spielen hinaus die nachhaltige Umsetzung der Gesundheitsprävention von Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung in der Region und damit direkt in Wohneinrichtungen und Werkstätten unterstützen. Das alles verspricht starke Impulse für Unterstützung im Lebensalltag - nicht allein für Special Olympics Athletinnen und Athleten, sondern für viele Menschen mit Behinderung.“

Während der Special Olympics Hannover 2016 wird Healthy Athletes® in allen sechs Gesundheitsbereichen - Fitte Füße, Besser Hören, Besser Sehen, Gesunde Lebensweise, Bewegung mit Spaß und Gesund im Mund - in einem Zelt in Olympic Town angeboten. Die Angebote werden regional durch Universitäten, Fach- und Berufsschulen, durch die Ärzte- und Zahnärztekammer Niedersachsen, die Gesundheitsregion Hannover sowie durch niedersächsische Unternehmen der Gesundheitsbranche engagiert unterstützt.

 

„Noch immer gibt es bezüglich der Mundgesundheit Versorgungsdefizite für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen. Von daher sind wir als Zahnärztekammer Niedersachsen sehr froh, das Special Smiles Programm – Gesund im Mund – von Special Olympics Deutschland während der Nationalen Spiele in Hannover direkt mit Rat und Tat und mit der Ausrichtung dieser Pressekonferenz zusätzlich die Öffentlichkeitsarbeit von SOD unterstützen zu dürfen“, so D.M.D. Henner Bunke, Präsident der Zahnärztekammer Niedersachsen.

"Ich empfehle jedem Athleten, an dem Gesundheitsprogramm teilzunehmen“, sagt SOD-Athletensprecher und Vizepräsident Mark Solomeyer, der das Programm zur Pressekonferenz mit vorstellte. „Das Gesundheitsprogramm ist nicht nur wichtig für die Nationalen Spiele, sondern für jeden Tag. Es gibt zum Beispiel auch viele Tipps für gesunde Ernährung und gesunde Lebensweise. Besonders gut finde ich, dass wir jetzt viele Anleitungen in Leichter Sprache haben. Daran haben wir Athletensprecher mitgearbeitet, und jetzt haben alle Athleten etwas davon!“

 

Das Helferprogramm für die Nationalen Spiele in Hannover erfährt regional große Unterstützung. Die Helfer kommen vor allem aus Schulen und Vereinen oder haben sich als Einzelhelfer registriert. Die Landeshauptstadt Hannover, die Region Hannover sowie die Polizei stellen insgesamt mindestens 150 Helfer frei. Das Land Niedersachsen gewährt seinen Mitarbeitern Sonderurlaub für einen Helfer-Einsatz bei den Special Olympics Hannover 2016. Ebenso sind seitens des Innenministeriums und des Kultusministeriums freiwillige Helfer zu erwarten. Auch die Volunteer-Organisation von Hannover 96 und das Freiwilligenzentrum Hannover unterstützen mit Helfern. Mehr als 300 Helfer (Tendenz steigend) stellen Unternehmen im Rahmen des Corporate Volunteering.  

Die freiwilligen Helfer werden in allen Bereichen der Großveranstaltung eingesetzt und erhalten im Vorfeld eine Schulung von Special Olympics Deutschland. Die fehlenden ca. 700 Helfer werden vor allem in den Bereichen Sport und Catering benötigt. Dabei geht es um die Meldung ganzer Gruppen von Schülerinnen und Schülern ab 16 Jahren, die dann auch in ihrer Struktur - z.B. als Klasse oder Sportgruppe – eingesetzt werden.

 

Mit dem Tandem-Projekt, bei dem inklusive Helferteams in verschiedenen Aufgabenbereichen zusammenarbeiten, hat SOD in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Niedersachsen Neuland beschritten. „Es ist eine schöne Entwicklung, dass Menschen mit geistiger Behinderung in Tandem-Teams auch bei der Organisation Nationaler Spiele mithelfen und somit als Mitgestalter ihrer Veranstaltung agieren“, sagt Holger Stolz, Geschäftsführer der Lebenshilfe Niedersachsen. „Das ist ein neuer Schritt in Richtung Inklusion. Und die bisherige Resonanz auf das Projekt zeigt, dass die Tandem-Idee bei Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen gut ankommt.“ Die Tandems arbeiten während der Veranstaltungswoche in den Bereichen Catering, Siegerehrungen, Fuhrparkbüro, Information, im Pressezentrum, als Sportartenhelfer oder beim Wettbewerbsfreien Angebot

Kräfte bündeln, Menschen bewegen!

Kräfte bündeln, Menschen bewegen!

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Gründung Forum Artikel 30

„Forum Artikel 30“ nimmt Fahrt auf für Inklusion in Sport, Kultur und Freizeit

 

„Die Umsetzung und Weiterentwicklung des Artikels 30 der UN-Behinderten­rechtskonvention (BRK) erfordert neue Formen der Zusammenarbeit zwi­schen den Verbänden, die den Sport behin­derter Menschen organisieren“, ist Karl Finke, Präsident des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen (BSN), über­zeugt. – Und holte mit diesem Ziel die Präsidentin von Special Olympics Deutschland, Landesverband Niedersachsen, Andrea Liebich, und den Präsi­den­ten des Gehörlosen­-Sportver­ban­­des Niedersachsen, Peter Fiebiger, mit ins Boot.

„Wir wollen den ,klassischen‘ Bereichen Arbeit, Wohnen, Bil­dung unseren Ak­zent an die Seite stellen“, betont der BSN-Präsident. Von vornherein waren sich die Spitzen der drei Organisationen deshalb darin einig, auch an­dere Or­ganisationen in das „Forum Artikel 30“ mit einzubeziehen, die im Be­reich des Artikels 30 zukunftsträchtig aktiv sind. Und so fand nur wenige Monate nach der Konzeptphase das Gründungstreffen statt, bei dem neben den drei ini­tiie­renden niedersächsischen Sportverbänden bereits die Landesverbände von vier weiteren Or­ganisationen teilnahmen: der So­zi­al­ver­band Deutschland, der Blinden- und Seh­behin­derten­ver­band, der Bundesverband Selbsthilfe Kör­per­be­hin­derter so­wie die Volks­hoch­schule Hannover mit ihrem Pro­gramm­bereich für In­klu­sion und Zielgruppenarbeit.

„Es herrschte bereits im Vorfeld ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen und Verbindlichkeit unter den Beteiligten, das nun durch die gemeinsame Ver­abschiedung einer Kooperations­ver­ein­barung mit Leben erfüllt wird“, so Karl Finke als Sprecher des „Forums Artikel 30“. „Wir sind für weitere Partner of­fen, die diesen Weg mit uns be­schreiten möchten – selbstverständlich unter Beibehaltung der jeweiligen Eigenständigkeit.“ Dabei wollen die Beteiligten ein Projekt mit bundesweitem Modellcharakter schaffen, das sich später auch in anderen Bundesländern widerspiegeln soll. Als zwingend sehen es die Ak­teu­re an, dass Men­schen mit Behinderung gemäß Artikel 3 und 4 der UN-BRK in bei allen Initiativen, Konzepten und Projekten direkt mitentscheiden.

Einig sind sich die Partner auch darin, dass sie Vernetzung statt Versäulung anstreben und dabei unter wechselseitiger fachlicher Unterstützung bzw. Er­gänzung umfassende gemeinsame Initiativen für ihr ehrgeiziges Vorha­ben ent­wickeln und umsetzen werden. Die inhaltliche Gesamtkoordination liegt beim BSN. Für die organisatorisch-tagesgeschäftliche Bewältigung der selbst­ge­­stellten Auf­gaben will das Bündnis eine Koordinierungsstelle einrichten und personell entsprechend ausstatten.

Unter der gemeinsamen Flagge des „Forums Artikel 30“ ist jeder Partner ge­hal­­­­ten, jährlich mindestens ein eigenes öffentlichkeitswirksames Projekt zu kon­zipieren und durchzu­füh­ren. Erste Gespräche mit der Stadt Hannover ha­ben bereits ergeben, dass das Bündnis den „Tag der In­klusion“ am 4. Juni 2016 gemeinschaftlich nutzen wird, um sein gesamtes Ak­ti­vitäten-Spektrum in dar­zustellen. Zudem kann sich Special Olympics Deutsch­land bei seinen diesjähri­gen National Games in Hannover, auf tatkräf­tige Unterstützung der Forums-Mitglieder freuen.

Zu stellvertretenden Sprechern wählten die sieben Vertreter der Gründungs­mitglieder Andrea Liebich (Special Olympics) und Hans-Werner Lange (Blin­den- und Sehbehindertenverband)

 

Foto: Die Vertreter der Gründungsorganisationen: Ulrike Ernst, Volkshochschule Hannover, Hans-Werner Lange (vorn), Peter Fiebiger, Gehörlosen-Sportver­band (oben), Karl Finke, Dirk Swinke (Sozialverband Deutschland), Andrea Liebich und Thomas Harms und Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (v. l.)

Damit es jeder verstehen kann

Damit es jeder verstehen kann

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Seit über 3 Jahren werden im Büro für Leichte Sprache der Hannoverschen Werkstätten schwierige Texte in Leichte Sprache übersetzt. Das Büro ist in der Region Hannover einmalig und ein weiterer Schritt zu mehr Barrierefreiheit im Alltag.

Das Büro für Leichte Sprache ist ein Arbeitsbereich der Werkstatt – fünf Beschäftigte mit Behinderung arbeiten dort als Übersetzer, weitere Beschäftigte prüfen die Texte und andere erledigen Büroarbeiten.

Gebrauchsanweisungen, Gesetzestexte, Verträge, Anträge, … im  Alltag gibt es überall Texte, die schwer zu lesen und zu verstehen sind. Diese Texte sind für Menschen mit Lernschwierigkeiten, Menschen mit Hör- und Sprach-Behinderungen, Menschen, die schlecht lesen und schreiben können und viele andere Menschen  ein großes Hindernis. Zu den Kunden des Büros für Leichte Sprache gehören daher Behörden, wie das Niedersächsische und das Hessische Sozialministerium, Beratungsstellen wie Pro Familia oder auch Parteien und Interessensverbände. 

Das Büro arbeitet nach den Regeln von Inclusion Europe und dem Netzwerk Leichte Sprache e.V., setzt aber auch eigene Standards. Auf die Leichte-Sprache-typischen Piktogramme wird weitgehend verzichtet. „Unsere Erfahrung mit der Zielgruppe zeigt: Piktogramme verlangen eine hohe Übertragungsleistung vom Betrachter und wirken schnell kindlich und verniedlichend“, erklärt Gabriele Behrens, Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung im Büro. „Erwachsene Leser von Broschüren in Leichter Sprache fühlen sich dann manchmal nicht ernst genommen. Wenn eine Bildunterstützung gewünscht ist, beraten wir unsere Kunden genau und empfehlen im Zweifelsfall eher Fotos.“

Das Büro für Leichte Sprache hat seinen Sitz in Rethen: Hannoversche Werkstätten gem. GmbH, Zur Sehlwiese 3, 30880 Laatzen-Rethen. Ansprechpartnerin: Gabriele Behrens, Tel. (05102) 93098-19. Weitere Informationen www.hw-hannover.de

Seit 1. Oktober heißt es im anna leine: "Herzlich Willkommen"

Seit 1. Oktober heißt es im anna leine: "Herzlich Willkommen"

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Gesamtansicht anna leine
Service im anna leine
Service im anna leine

Kaffee, Küche und Kultur – und ganz besondere Mitarbeiter

 

Direkt am Hohen Ufer, im Herzen der hannoverschen Altstadt, liegt das anna leine. Im stilvollen Neubau der VHS an der Leinepromenade ist ein Kaffeehaus mit einzigartigem Konzept entstanden. Denn im komplett barrierefreien anna leine arbeiten freundliche, gut ausgebildete Menschen mit und ohne Behinderungen erfolgreich als Team zusammen. Ihr Leitgedanke: „Kaffee, Küche und Kultur – und ein Lächeln ist immer inklusive“. Am 1. Oktober wurde der reguläre Betrieb aufgenommen.

Hinter dem anna leine steht mit den Hannoverschen Werkstätten eine der erfolgreichsten Einrichtungen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Niedersachsen. „Ziel des Konzepts ist es, unseren ganz besonderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im anna leine die Chance zu geben, zu beweisen, was sie können“, erklärt Christine Herbrig (Marketing und Öffentlichkeitsarbeit). „ Zusätzlich ermöglichen wir Menschen mit Handicap, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln.“

Viele der süßen und herzhaften Köstlichkeiten, die die Gäste im anna leine genießen können, werden frisch aus besten Zutaten und nach traditionellen Rezepten im Rethener Genusswerk hergestellt – ebenfalls ein Teil der Hannoverschen Werkstätten. Und unter der Eigenmarke Rethener Genusskaffee werden Kaffeespezialitäten zubereitet, die zusammen mit der Hannoverschen Kaffeemanufaktur aus hochwertigen Sorten aus Bio-Anbau komponiert wurden.

Die aktuellen Öffnungszeiten im anna leine: Montag bis Freitag von 8–20 Uhr.

Über die Hannoverschen Werkstätten: Die Hannoversche Werkstätten gem. GmbH, gegründet 1997, ist Träger von Einrichtungen für berufliche und soziale Teilhabe in der Region Hannover. Aufgabe der Hannoverschen Werkstätten ist es, Möglichkeiten zu schaffen, damit Menschen mit Behinderung sich durch individuell abgestimmte Angebote in den Bereichen Handwerk, Hauswirtschaft, Gastronomie und Handel sowie Dienstleistung persönlich und beruflich weiterentwickeln können.

Die Hannoverschen Werkstätten beschäftigen über tausend Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen. Mit ihrer Betreuung und Assistenz sind rund 220 angestellte Mitarbeiter- und mitarbeiterinnen befasst.

 

anna leine

Am Hohen Ufer 3

30159 Hannover

Tel. (0511) 92013460

www.annaleine-hannover.de

 

 

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