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Hannoversche Werkstätten und Kaffeemanufaktur bringen Genuss-Kaffee auf den Markt

Hannoversche Werkstätten und Kaffeemanufaktur bringen Genuss-Kaffee auf den Markt

Im Regionshaus in der Hildesheimer Straße wird der Genuss-Kaffee bereits angeboten

Genuss-Kaffee und Genuss-Espresso heißen die beiden neuen Kaffeemischungen, die Hannoverschen Werkstätten zusammen mit der Hannoverschen Kaffeemanufaktur entwickelt haben. Die aufwendig von Hand gerösteten Spezialitäten werden unter anderem in den Läden der Einrichtung für Menschen mit Behinderungen erhältlich sein.

„Immer frisch, immer lecker und aus besten Zutaten: Mit diesem Anspruch vermarkten wir seit einem Jahr unter der Marke Rethener Genusswerk eigene Produkte aus unserer Bäckerei und Fleischerei“, sagt Vera Neugebauer, die Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten. „Dabei ist uns die Qualität besonders wichtig, wie auch die Tatsache, dass wir Menschen mit Behinderung interessante, sinnvolle Arbeitsplätze bieten können. Unsere hochwertigen Waren werden mit viel Liebe in Handarbeit zubereitet, auch der Kaffee der Kaffeemanufaktur wird in traditioneller handwerklicher Röstung bei niedrigen Temperaturen produziert.“

Über die neue Kooperation freut sich auch Kaffeemanufaktur-Geschäftsführer Andreas Berndt. „Die Hannoverschen Werkstätten sind ein regionales Unternehmen wie wir, außerdem verbinden uns die gleichen Werte wie Qualität und soziales Bewusstsein“.

Die Bohnen der beiden Kaffeemischungen kommen entsprechend auch von Produzenten, die ihre Landarbeiter fair entlohnen – und sie haben Bio-Qualität. Andreas Berndt kennt seine Lieferanten genau: „Wir stehen im ständigen Kontakt mit unseren Lieferanten in Süd- und Mittelamerika und wissen genau, wie die Arbeitsbedingungen vor Ort sind. Wenn möglich, reisen wir einmal im Jahr selbst dorthin.“ 

In Kürze gibt es die beiden neuen Genuss-Kaffees in den Läden der Hannoverschen Werkstätten am Schaperplatz in Kleefeld und in Laatzen-Rethen zu kaufen. Auch in den von den Hannoverschen Werkstätten bewirtschafteten Betriebskantinen wird der Kaffee künftig ausgeschenkt, ab Juli zum Beispiel im Haus der Region Hannover in der Hildesheimer Straße. Weitere Betriebsstätten folgen.

Ab 1. Oktober kann man sich dann auch in der hannoverschen Altstadt vom ausgezeichneten Geschmack des Genuss-Kaffees überzeugen. Dann eröffnen die Hannoverschen Werkstätten in der neuen Volkshochschule am Hohen Ufer das Kaffeehaus „anna leine“. Hier können es sich die Gäste bei köstlichen Kaffee-Spezialitäten und kleinen feinen Speisen vom Frühstück bis zum Abend gut gehen lassen – aufmerksamen und  freundlichen Service mit Herz inklusive.

Und so schmecken die beiden neuen Kaffee-Kompositionen: Genuss-Kaffee ist eine harmonische Melange ausgewählter Arabica-Sorten. Die Bohnen kommen von der von einer deutschen Familie gegründeten Finca Sta. Catarina im Hochland von Mexiko. Nur etwa 500 Sack Maragogype-Bohnen werden hier im Jahr geerntet. Maragogype zählt zu den wertvollsten Kaffeesorten der Welt. In der Tasse begeistert der Genuss-Kaffee mit feinmilder Säure, elegant süßer Note, zartem Körper und elegantem Abgang – kein Wunder, werden die Bohnen doch exakt 22 Minuten bei niedrigsten Temperaturen von Hand geröstet.

Die Bohnen für den Genuss-Espresso werden exklusiv von der Landfrauenorganisation COMUCAP produziert, einem Zusammenschluss von etwa zweihundertfünfzig indigenen Frauen aus dem Bezirk La Paz/Marcala in Honduras. Die erlesene Mischung besitzt besonders feine, frische Aromen bei sehr dezenter Säure,  duftet herrlich nach Karamell und verwöhnt Espresso- und Cappuccino-Liebhaber gleichermaßen mit leicht nussig-schokoladigen Geschmacksnuancen.

Hannoversche Werkstätten zum zweiten Mal Niedersachsenmeister

Hannoversche Werkstätten zum zweiten Mal Niedersachsenmeister

Sieger-Foto mit Pokal
Fußball-Mannschaft der Hannoverschen Werkstätten

Hannover 29.6.2015

Bei der Niedersachsenliga am Samstag 27.6.2015 in Barsinghausen holte sich die Mannschaft der Hannoverschen Werkstätten erneut den Pokal. Die Niedersachsenliga ist der Vorentscheid für die Deutsche Fußball-Meisterschaft Werkstätten für behinderte Menschen in Duisburg.

Sieben Fußball-Teams niedersächsischer Einrichtungen der Behindertenhilfe und der SV Salzwedel aus Sachsen-Anhalt traten am Samstag im August-Wenzel-Stadion gegeneinander an.

In der Gruppenphase setzten sich die Kicker um Trainer Ilias Symeonidis mit jeweils 1:0 nur knapp, aber spielerisch klar überlegen, gegen die Mannschaften der Lebenshilfe Dannenberg und des CVJM Wesermarsch durch. Das anschließende 3:0 gegen den VfG Bohmte machte die Hannoverschen Werkstätten souverän zum Gruppensieger.

Im Halbfinale trafen die Hannoveraner dann auf das Team der Lebenshilfe Goslar. In der Vergangenheit ein Gegner auf Augenhöhe, hatte sich Goslar bereits in den Vorrundenspielen der Saison verletzungsbedingt schwach gezeigt. Die selbstbewussten Hannoveraner ließen Goslar dann auch keine Chance und beendeten das Spiel 4:0.

In der zweiten Gruppe hatte sich die Gastmannschaft aus Sachsen-Anhalt durchsetzen können. Obwohl damit der Meistertitel für das Team der Hannoverschen Werkstätten feststand, kämpften die Spieler mit viel Herzblut um den Turniersieg.

Klar überlegen in den ersten 10 Spielminuten, ging die Mannschaft kombinationssicher mit einem 1:0 in Führung. Ein gut platzierter Neunmeter durch die Sachsen-Anhaltiner brachte kurz vor Schluss den Ausgleich, so dass beide Mannschaften mit Neunmeter-Schießen um den Sieg kämpfen mussten.

Hier blieb das Glück den Hannoveranern hold: Torhüter Roland Kaiser hielt den ersten Ball und nach drei ins gegnerische Tor versenkten Schüssen war der Mannschaft der Hannoverschen Werkstätten neben dem Meistertitel auch der Turniersieg nicht mehr zu nehmen.

Trainer Ilias Symeonidis zeigte sich sehr zufrieden mit seinen Jungs. „Sie haben sich den Erfolg verdient. Wir haben hart gearbeitet und eine starke Saison gespielt.“ Die Hannoverschen Werkstätten sind damit nach 2011 zum zweiten Mal Niedersachsenmeister. Vom 7. bis 10. September kämpft die Mannschaft dann in Duisburg gemeinsam mit den anderen Landessiegern um die Deutsche Meisterschaft.

Athleten trainieren für Special Olympics

Athleten trainieren für Special Olympics

Plakat Special Olympics Landesspiele 2015

Hannover 22.6.2015

Sabrina Hellwig und Peer Wölk sind die „Gesichter“ der Special Olympics Landesspiele in Hannover 2015. Zusammen mit Steven Cherundolo zieren sie das Veranstaltungsplakat und stehen stellvertretend für die über 1.000 Athletinnen und Athleten, die vom 15. bis 17. Juli im Sportpark Hannover ihr Bestes geben.

Sabrina Hellwig spielt seit 2006 Tischtennis bei ihrem Arbeitgeber, den Hannoverschen Werkstätten. Die 28-Jährige trainiert einmal pro Woche in der Tischtennisgruppe, um ihre Technik zu verbessern und sich mit anderen Athleten auszutauschen. Bei den jährlichen Meisterschaften der Hannoverschen Werkstätten erkämpft sich Sabrina Hellwig regelmäßig eine Gold- oder Silbermedaille. Erfolgreich war sie auch bei den vergangenen Special Olympics Landesmeisterschaften in Berlin und Friedrichroda, wo sie beide Male Gold erreichte. Bei den Nationalen Spielen in Karlsruhe (2010), München (2012) und Düsseldorf (2014) erreichte die ehrgeizige junge Frau in ihrer Altersgruppe jeweils den 1. Platz und fuhr mit einer Goldmedaille nach Hause.

Doch für die kontaktfreudige Sabrina Hellwig steht nicht das Gewinnen, sondern die Gemeinschaft im Vordergrund: „Am besten gefällt mir an Special Olympics, dass ich viele neue Leute kennenlerne und reisen darf.“ Sie steckt mit ihrer guten Laune andere Menschen an und ihre Aufgeschlossenheit kommt ihr nicht nur beim Sport zu Gute. Im Studieninstitut der Hannoverschen Werkstätten arbeitet Sabrina Hellwig in der Cafeteria, wo sie die Studierenden jeden Tag mit Brötchen und Kaffee versorgt.

Der 45-jährige Peer Wölk von der Lebenshilfe Seelze ist in seiner Sportart Judo und in Sachen Special Olympics ein alter Hase. 2002 lernte er die Sportorganisation kennen, seither ging er bei allen Sommerspielen von Special Olympics Deutschland an den Start. Frankfurt, München, Karlsruhe, Bremen, Hamburg und Düsseldorf durfte er dabei kennen lernen. Seine Erfahrung nutzt Peer Wölk beim Judo gekonnt - eine Silbermedaille und der braune Gürtel sind der Lohn für seine Ausdauer. Bei der Lebenshilfe Seelze und beim SC Budokwai Garbsen trainiert der ausgeglichene Judoka zwei Mal pro Woche. Genauso ambitioniert geht der Wunstorfer seinem Beruf im Holzbereich der Lebenshilfe Seelze nach, wo er Lattenroste herstellt.

Besonders schön findet Peer Wölk immer die Eröffnungsfeier bei den Special Olympics Spielen. Da passt es gut, dass er und Sabrina Hellwig am 15. Juli bei der Eröffnung der Landesspiele in Hannover auf der Bühne stehen und dazu beitragen werden, dass diese Spiele wieder ein ganz großes Highlight werden.

Steven Cherundolo unterstützt die Special Olympics Landesspiele Hannover 2015

Steven Cherundolo unterstützt die Special Olympics Landesspiele Hannover 2015

Plakat Special Olympics Landesspiele 2015

Hannover, 22.6.2015

Ehemaliger 96-Kapitän und jetziger Jugendtrainer Steven Cherundolo und die beiden Athleten Peer Wölk und Sabrina Hellwig sind die Gesichter der Special Olympics Landesspiele Hannover 2015.

„Für mich ist das eine tolle Sache und ich unterstütze Special Olympics sehr gerne. Ich kenne die Organisation aus den USA schon lange und habe auch eine persönliche Verbindung dazu. Ich finde, man muss einfach mal dabei gewesen sein!“ Dem 87-fachen US-Nationalspieler merkt man die Begeisterung für Special Olympics an.

Das Fotoshooting mit einer solchen Sportgröße war für die beiden Athleten eine unvergessliche Erfahrung. Die Tischtennisspielerin Sabrina Hellwig von den Hannoverschen Werkstätten schwärmt von ihrer Begegnung mit Cherundolo: „Ich war vorher schon sehr aufgeregt, aber es hat mir dann viel Spaß gemacht“. Auch Judoka Peer Wölk von der Lebenshilfe Seelze war begeistert von der sympathischen und aufgeschlossenen Art des US-Amerikaners. Am Ende gab es für die beiden noch ein handsigniertes Shirt mit persönlicher Widmung.

Vom 15. bis 17. Juli sind über 1.000 Athletinnen und Athleten zu Gast im Sportpark Hannover. In sieben verschiedenen Sportarten werden die Sportler nach dem Special Olympics Eid "Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben!" um Medaillen eifern.

Special Olympics – die Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung - will die Öffentlichkeit auf die beeindruckenden Leistungen der Athletinnen und Athleten aufmerksam machen und damit zu mehr Inklusion in der Gesellschaft beitragen. Mit Hilfe vieler Fachverbände und ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer ermöglicht die Organisation Menschen mit Behinderungen mit Hilfe des Sports mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Die Special Olympics Landesspiele Hannover 2015 werden in Kooperation mit den Hannoverschen Werkstätten und der Landeshauptstadt Hannover ausgerichtet. Gesponsert und ermöglicht wird die Veranstaltung durch die Unterstützung der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung und der Volkswagen AG.

Die Special Olympics Landesspiele Hannover 2015 finden vom 15. bis 17. Juli im Sportpark Hannover, direkt hinter der HDI-Arena, statt. Zuschauer sind herzlich willkommen, Eintritt ist frei.

VIA4all – gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit der TU Dortmund

VIA4all – gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit der TU Dortmund

Logo Via4all
Erforschung der Blickbewegungen mit dem Eye-Tracker
Erforschung der Blickbewegungen mit dem Eye-Tracker

Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Berufspädagogik und berufliche Rehabilitation der TU Dortmund erforschen und entwickeln die Hannoverschen Werkstätten in einem auf drei Jahre angelegten Projekt Möglichkeiten, wie die zunehmende digitale Nutzerkompetenz und die neuen technischen Möglichkeiten für die berufliche Aus- und Weiterbildung stärker und besser genutzt werden können. Zielgruppe sind die eher lernungewohnten Menschen – ob mit oder ohne Handicap.

In Zusammenarbeit mit weiteren Partnern wie der GrünBau gGmbH, die Mariaberger Ausbildung & Service gGmbH werden u. a. sogenannte „VIAs“ erarbeitet, also interaktive Videos, die es den Ausbildenden und Lernenden erlauben, während der Präsentation bestimmter Arbeitsprozesse am Bildschirm selbst („interaktiv“) einzugreifen, sich einzelne Gegenstände oder Abläufe genauer anzusehen, weitere Hinweise oder Texte aufzurufen, sich also wesentlich mehr Informationen zur gesamten jeweiligen Lehr- und Handlungssituation zu verschaffen.

Eine Besonderheit bei der Erstellung der VIAs ist der Einsatz des sogenannten „Eye-Trackers“. Mit diesem Gerät können individuelle Blickbewegungen und damit die Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwerpunkte der Lernenden erforscht und für die Gesamtgestaltung der VIAs selbst genutzt werden. Angereichert mit Experteninterviews sowie weiteren Ton- und Bildaufnahmen entstehen auf diese Weise Lernhilfen und -werkzeuge, die mit besonders hoher Teilnehmerorientierung und dem Expertenwissen der Mitarbeiter der Partner entwickelt werden.

Zielstellung ist die Schaffung eines arbeitsprozessorientierten Gesamt-Angebotes mit E-Learning Szenarien und virtuellen Lernumgebungen sowie deren Implementierung in die Praxis der Aus- und Weiterbildung.

Für das Teilprojekt der Hannoverschen Werkstätten organisiert und koordiniert Eberhard Kolleck die Arbeiten vor Ort.

Kontakt: eberhard.kolleck@hw-hannover.de Tel: 05 11 - 53 05 440.

Weitere Informationen auf der Website www.via4all.de

 

Schlaflos-Theater präsentiert "Die Ruine" beim Klatschmohn-Theaterfestival

Schlaflos-Theater präsentiert "Die Ruine" beim Klatschmohn-Theaterfestival

Theaterprobe

Das Stück „Die Ruine“ wird erstmals am 1. Juni 2015 auf dem diesjährigen Klatschmohn-Theaterfestival aufgeführt. Das 8-köpfige Ensemble der Hannoverschen Werkstätten hat die Geschichte selbst entwickelt, das Bühnenbild entworfen und passende musikalische Einlagen gestaltet: Die Besucher erwartet eine überraschende Improvisations-Theater-Performance.

Das Stück beschreibt die Reise eines Forscherteams zu der verfallenen Ruine von Schloss Alucard. Der Weg dorthin ist schwierig. So muss die Gruppe sich den Weg erwürfeln, durch die Dunkelheit tasten und im Schloss vor einer Riesenspinne verstecken.

Das Stück wurde von der Theatergruppe gemeinsam erarbeitet. Es gibt keine festen Texte, auf der Bühne wird improvisiert. „Jeder Teilnehmer bringt ganz unterschiedliche Qualitäten mit,“ freut sich Theaterpädagoge und Spielleiter Matthias Bittner. „Wir haben in unserer Gruppe hervorragende Rapper, einen flinken Bassgitarristen, eine Wort-Erfinderin, ein Sprachentalent, eine tolle Tänzerin, eine unglaublich redegewandte Geschichtenerzählerin und einen Experten für Jagden auf der Bühne. Alle diese Talente bringen wir für unser Theaterstücke zusammen.“

Sprech- und Bewegungstheater lautet die Ankündigung im Festival-Programm - aber das Stück bietet mehr: Videoprojektionen, Audioeinspielungen und live gesungene Songs begleiten die Suche nach dem Geheimnis von Schloss Alucard. Zu sehen ist „Die Ruine“ beim Klatschmohn-Theaterfestival am Montag, den 1. Juni 2015 um 19:00 Uhr.  

Das inklusive Theaterfestival KLATSCHMOHN will Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Handicap die Möglichkeit geben, ihre musisch-kreativen Fähigkeiten einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Im Mittelpunkt des Theaterfestivals stehen unterschiedliche Projekte, wie Sprechtheater, Figuren-, Schwarzlicht- und Maskentheater, aber auch Tanz-, Zirkus- und Musikprojekte. Die Zeltstadt hinter dem Theatersaal ist Begegnungsstätte für Akteure und Zuschauer in den Pausen.

www.projekttheater-klatschmohn.de

Frühlingsgenüsse bei der HW-Gastronomie im Regionshaus

Frühlingsgenüsse bei der HW-Gastronomie im Regionshaus

Logo Frühlingsgenüsse

Zum Frühlingsbeginn bietet Hannovers Gastronomie und Betriebsgastronomie in einer Aktionswoche vom 20.-24.4.2015 besonders attraktive vegetarische Gerichte an, um Sie mit jungem Gemüse und frischen Kräutern auf die kommende Jahreszeit einzustimmen.

Auch die Gastronomie der Hannoverschen Werkstätten trägt mit ihren Küchen-Kreationen der zunehmenden Nachfrage nach vegetarischen Angeboten Rechnung und leistet einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz, Ernährungsgerechtigkeit und Tierwohl.

Lassen Sie sich zum vegetarischen Genuss verführen und achten Sie beim Essen außer Haus auf aromaTisch vegetarisch – Frühlingsgenüsse!

Teilnehmende Betriebsrestaurants:

IG BCE – Hauptverwaltung
Kasino im Neuen Rathaus
HW-Gastronomie im Regionshaus
TUIfly

Teilnehmende Restaurants:

Calenberger Hof
Gasthaus Meyer im Erlebnis-Zoo Hannover
Ratskeller Pattensen
Restaurant bell’ARTE
Restaurant Le Chataignier – Mercure Hotel Hannover City
Restaurant Zwischenzeit

 

www.aromatisch-vegetarisch.de

 

Testverfahren STEVE vorgestellt

Testverfahren STEVE vorgestellt

Testbögen
Testverfahren
STEVE-Koffer

Auf der Werkstättenmesse in Nürnberg stellten die Hannoverschen Werkstätten im März erstmals ihr neu entwickeltes Testverfahren STEVE (Standardisiertes Testverfahren im Eingangsverfahren der Eingliederungshilfe) vor. Es wurde vom Psychologischen Dienst entworfen, um den Forderungen aus dem HEGA-Fachkonzept gerecht zu werden.

Eine individuelle Bildungsplanung setzt eine genaue und vergleichbare Einschätzung der Schlüsselkompetenzen durch die Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung (FAB) voraus. Um den Bedingungen und Bedürfnissen der Teilnehmer und der Werkstatt gerecht zu werden, wurde das assessmentcenter-ähnliche Verfahren STEVE entwickelt.

Der Test wird in vier Phasen durchgeführt. Er dauert ca. 10 h und kann über die Dauer von zwei Monaten verteilt werden. So kann der Eingliederungsplan erstellt werden, bevor das Eingangsverfahren vorbei ist. In den ersten zwei Wochen werden die lebenspraktischen Fertigkeiten beobachtet, in der 2. bis 5. Woche die Kulturtechniken abgeprüft, in der 5. bis 8. Woche die Arbeitsproben durchgeführt. In der letzten Phase werden parallel die psychosozialen Kompetenzen beobachtet.

Durch das Vorlesen identischer Arbeitsanweisungen wird das Testverfahren weitgehend barrierefrei und standardisiert. Außerdem wird derzeit an Erweiterungen für Menschen mit Sinnesbehinderung gearbeitet. Dazu wurden die Teilnehmerbögen in Braille ausgedruckt und die Aufgaben z.B. taktiler ausgerichtet.

Die Kulturtechniken werden im Call-and-Response oder Paper-Pencil-Verfahren durchgeführt. Die Arbeitsproben sind an Tätigkeiten, die in der Werkstatt vorkommen, angelehnt. Das erhöht die Akzeptanz bei den Teilnehmern. Die Aufgaben haben unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und sind u.a. an die Lesefähigkeit angepasst. Dazu liegen die Unterlagen in Schrift oder Bildern vor.

Festgelegte Auswertungsschemata vereinfachen die Interpretation. Die Ergebnisse werden im Laptop oder im Beobachtungsbogen zusammengefasst und an das Dokumentationssystem übergeben.

Alle benötigten Materialien befinden sich in einem Koffer, so dass die Vor- und Nachbereitungszeit so kurz wie möglich ist. Es gibt eine Papier- und Stift-Version und eine Programmerweiterung für ProSD. Diese wurde von der Firma PCT entwickelt, um die Testdurchführung und die Eingabe ins System zu vereinfachen. Der STEVE-Koffer ist bei den Hannoverschen Werkstätten zu erwerben. Preis auf Anfrage.

Information: Hauke Andresen, Tel. (0511) 5305 190, Hauke.andresen@hw-hannover.de

Hier finden Sie unsere komplette Messepräsentation als pdf zum Dowload (890 KB)

Hannoversche Werkstätten eröffnen Radwerkstatt in Döhren

Hannoversche Werkstätten eröffnen Radwerkstatt in Döhren

Rechtzeitig zur Fahrradsaison eröffnen die Hannoverschen Werkstätten am 7.4.2015 ihre zweite Fahrrad-Werkstatt. Am neuen Firmensitz der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Döhren werden künftig Fahrräder aller Art repariert.

Bereits seit 2009 betreiben die Hannoverschen Werkstätten erfolgreich eine Reparaturwerkstatt für Räder aller Art am Standort Laatzen-Rethen. „Das Angebot kommt in Rethen sehr gut an“, berichtet Geschäftsführerin Vera Neugebauer, „wir sind regelmäßig am Rand unserer Kapazitäten.“ Da lag es nahe, die Dienstleistung auszuweiten. „Wir schätzen, dass wir auch in Döhren gut ausgelastet sein werden, denn in der Nähe gibt es kein vergleichbares Angebot.“

11 Menschen mit einer Behinderung arbeiten inzwischen in diesem Betriebszweig der Hannoverschen Werkstätten unter Anleitung von ausgebildeten Fachkräften. Doch es sollen noch mehr werden. „Die Arbeitsplätze sind beliebt, weil es sich um eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit handwerklich technischem Hintergrund handelt. Besonders unsere jungen Männer haben viel Spaß an der Arbeit“, weiß die Geschäftsführerin. Nicht zuletzt lockt die Nähe zum allgemeinen Arbeitsmarkt.

Die neue Rad-Werkstatt der Hannoverschen Werkstätten befindet sich in der Thurnithistr. 1/ Ecke An der Wollebahn. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag 9-12:00 und 13-15:00 Uhr, Freitag 9 - 12:00 Uhr. Weitere Informationen www.hw-hannover.de

 

Weitere Informationen zu unserer Fahrradwerkstatt finden Sie hier.

 

 

Zum 4. Mal Hallenmeister

Zum 4. Mal Hallenmeister

Die Mannschaft der Hannoverschen Werkstätten hat beim 8. BFLN-Hallen-Masters den vierten Titelgewinn in Serie gefeiert.

Tolle Flugeinlagen, gelungene Spielzüge, aber vor allem Fußball mit Herz boten am vergangenen Wochenende zehn niedersächsische Mannschaften beim 8. BFLN-Hallen-Masters in der Osnabrücker Schloßwallhalle. 214 Tore in 36 Spielen sorgten für ein abwechslungsreiches und interessantes Hallenspektakel (siehe beigefügte Ergebnisliste). Zum vierten Mal hintereinander gewannen die Hannoverschen Werkstätten die Niedersachsenmeisterschaft. Auf Platz zwei landete Eintracht Schepsdorf vor der Lebenshilfe (LH) Goslar.

Es wurde auf Kunstrasen in der Osnabrücker Schlosswallhalle gespielt. Optimale Bedingungen für ein zweitägiges Fußballturnier, das von Frank Schmidt (Vorsitzender der NFV-Kommission Vielfalt) und seinem Helferteam hervorragend organisiert und durchgeführt worden ist. Trotz allem Ehrgeiz gingen die Fußballer mit geistiger und Lernbehinderung wohltuend fair miteinander um. Das spielerische Niveau war bei den drei Spitzenteams erstaunlich hoch. So kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten.

Die Hannoverschen Werkstätten wurden verdient Niedersachsenmeister. Aber auch Eintracht Schepsdorf und die Lebenshilfe Goslar zeigten beeindruckende Leistungen. Das gesamte Turnier stand auf einem guten Niveau. Das Zuschauen lohnte sich. Auch Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert ließ es sich nicht nehmen, sich von den Leistungen der Fußballer zu überzeugen. Jutta Schlochtermeyer, Inklusionsbeauftragte des Behinderten Sportverband Niedersachsen, zeigte sich ebenso beeindruckt von den durchweg guten Leistungen der jungen Fußballer. Veranstalter waren der Niedersächsische Fußballverband und der Behinderten-Sportverband (BSN) Niedersachsen.

Die Ehrentafel der bisherigen Sieger

des BFLN-Hallenmasters

2008 LH Braunschweig

2009 LH Dannenberg

2010 TuS Lingen

2011 LH Wolfsburg

2012 Hannoversche Werkstätten

2013 Hannoversche Werkstätten

2014 Hannoversche Werkstätten

2015 Hannoversche Werkstätten

Quelle www.nfv.de