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Hier finden Sie aktuelle Meldungen der Hannoverschen Werkstätten.

 

 

Special Olympics Nationale Spiele 2016: "Gemeinsam stark" für gesunde Ahtletinnen und Athleten

Special Olympics Nationale Spiele 2016: "Gemeinsam stark" für gesunde Ahtletinnen und Athleten

Per Mertesacker, Herbert Krüger und HW-Mitarbeiterin Laura Hardy sind die Gesichter der Spiele

Bei den Nationalen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung vom 6. bis 10. Juni in Hannover sollen auch ca. 4.000 Gesundheitsuntersuchungen im Rahmen des Healthy Athletes® Programms durchgeführt werden. Die Athletinnen und Athleten werden von ehrenamtlich engagierten Medizinern, Physiotherapeuten und weiteren Fachleuten untersucht und beraten, mehrere internationale, nationale und regionale Kooperationspartner unterstützen das Programm. Mit dem Gesundheitsprogramm – eines von mehreren Angeboten im Rahmenprogramm der Nationalen Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung – unterstreicht Special Olympics Deutschland (SOD) seinen ganzheitlichen Ansatz, Sportlerinnen und Sportlern mit geistiger Behinderung Unterstützung über den Sport hinaus zu bieten.

Insgesamt werden für die Special Olympics Hannover 2016 ca. 2.200 freiwillige Helfer benötigt. Fast 1.500 Freiwillige haben den Organisatoren bereits jetzt verbindlich zugesagt, gesucht werden vor allem noch Gruppen von Helfern aus Schulen und Vereinen. Erstmals werden auch Helfer mit geistiger Behinderung dabei sein, die im Rahmen des Tandem-Projekts Aufgaben übernehmen.

Das Gesundheits- und das Helferprogramm waren Themen der heutigen Pressekonferenz in der Zahnärztekammer Niedersachsen, auf der auch das Plakatmotiv der Nationalen Spiele mit den „Gesichtern der Spiele“, Fußball-Weltmeister Per Mertesacker und die Athleten Laura Hardy und Herbert Krüger, vorgestellt wurde. Vom 6. bis 10. Juni 2016 werden in der Landeshauptstadt Niedersachsens unter dem Motto „Gemeinsam stark“ ca. 4.800 Athletinnen, Athleten und Unified Partner erwartet, die in 18 Sportarten und dem Wettbewerbsfreien Angebot an den Start gehen. Mit Trainern und Betreuern, Helfern, Familienangehörigen, Tagesteilnehmern und Gästen wird die Veranstaltung eine Dimension von ca. 14.000 Teilnehmern erreichen.

 

„Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung benötigen häufig besondere Aufmerksamkeit für ihre gesundheitlichen Belange; das Gesundheitsprogramm Healthy Athletes geht auf diese besonderen Bedürfnisse ein“, erläutert Hubert Hüppe MdB, Vizepräsident von Special Olympics Deutschland. „In Hannover und Niedersachsen können wir uns über eine breite regionale Unterstützung freuen. So werden sich bei den Special Olympics Hannover 2016 mehr als 300 ehrenamtliche Helfer im Healthy Athletes Programm engagieren. Besonders erfreulich ist es, dass viele Ärzte, Zahnärzte, Physiotherapeuten und weitere Fachkräfte von Hoch- und Fachschulen über ihr Engagement bei den Nationalen Spielen hinaus die nachhaltige Umsetzung der Gesundheitsprävention von Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung in der Region und damit direkt in Wohneinrichtungen und Werkstätten unterstützen. Das alles verspricht starke Impulse für Unterstützung im Lebensalltag - nicht allein für Special Olympics Athletinnen und Athleten, sondern für viele Menschen mit Behinderung.“

Während der Special Olympics Hannover 2016 wird Healthy Athletes® in allen sechs Gesundheitsbereichen - Fitte Füße, Besser Hören, Besser Sehen, Gesunde Lebensweise, Bewegung mit Spaß und Gesund im Mund - in einem Zelt in Olympic Town angeboten. Die Angebote werden regional durch Universitäten, Fach- und Berufsschulen, durch die Ärzte- und Zahnärztekammer Niedersachsen, die Gesundheitsregion Hannover sowie durch niedersächsische Unternehmen der Gesundheitsbranche engagiert unterstützt.

 

„Noch immer gibt es bezüglich der Mundgesundheit Versorgungsdefizite für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen. Von daher sind wir als Zahnärztekammer Niedersachsen sehr froh, das Special Smiles Programm – Gesund im Mund – von Special Olympics Deutschland während der Nationalen Spiele in Hannover direkt mit Rat und Tat und mit der Ausrichtung dieser Pressekonferenz zusätzlich die Öffentlichkeitsarbeit von SOD unterstützen zu dürfen“, so D.M.D. Henner Bunke, Präsident der Zahnärztekammer Niedersachsen.

"Ich empfehle jedem Athleten, an dem Gesundheitsprogramm teilzunehmen“, sagt SOD-Athletensprecher und Vizepräsident Mark Solomeyer, der das Programm zur Pressekonferenz mit vorstellte. „Das Gesundheitsprogramm ist nicht nur wichtig für die Nationalen Spiele, sondern für jeden Tag. Es gibt zum Beispiel auch viele Tipps für gesunde Ernährung und gesunde Lebensweise. Besonders gut finde ich, dass wir jetzt viele Anleitungen in Leichter Sprache haben. Daran haben wir Athletensprecher mitgearbeitet, und jetzt haben alle Athleten etwas davon!“

 

Das Helferprogramm für die Nationalen Spiele in Hannover erfährt regional große Unterstützung. Die Helfer kommen vor allem aus Schulen und Vereinen oder haben sich als Einzelhelfer registriert. Die Landeshauptstadt Hannover, die Region Hannover sowie die Polizei stellen insgesamt mindestens 150 Helfer frei. Das Land Niedersachsen gewährt seinen Mitarbeitern Sonderurlaub für einen Helfer-Einsatz bei den Special Olympics Hannover 2016. Ebenso sind seitens des Innenministeriums und des Kultusministeriums freiwillige Helfer zu erwarten. Auch die Volunteer-Organisation von Hannover 96 und das Freiwilligenzentrum Hannover unterstützen mit Helfern. Mehr als 300 Helfer (Tendenz steigend) stellen Unternehmen im Rahmen des Corporate Volunteering.  

Die freiwilligen Helfer werden in allen Bereichen der Großveranstaltung eingesetzt und erhalten im Vorfeld eine Schulung von Special Olympics Deutschland. Die fehlenden ca. 700 Helfer werden vor allem in den Bereichen Sport und Catering benötigt. Dabei geht es um die Meldung ganzer Gruppen von Schülerinnen und Schülern ab 16 Jahren, die dann auch in ihrer Struktur - z.B. als Klasse oder Sportgruppe – eingesetzt werden.

 

Mit dem Tandem-Projekt, bei dem inklusive Helferteams in verschiedenen Aufgabenbereichen zusammenarbeiten, hat SOD in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Niedersachsen Neuland beschritten. „Es ist eine schöne Entwicklung, dass Menschen mit geistiger Behinderung in Tandem-Teams auch bei der Organisation Nationaler Spiele mithelfen und somit als Mitgestalter ihrer Veranstaltung agieren“, sagt Holger Stolz, Geschäftsführer der Lebenshilfe Niedersachsen. „Das ist ein neuer Schritt in Richtung Inklusion. Und die bisherige Resonanz auf das Projekt zeigt, dass die Tandem-Idee bei Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen gut ankommt.“ Die Tandems arbeiten während der Veranstaltungswoche in den Bereichen Catering, Siegerehrungen, Fuhrparkbüro, Information, im Pressezentrum, als Sportartenhelfer oder beim Wettbewerbsfreien Angebot

Kräfte bündeln, Menschen bewegen!

Kräfte bündeln, Menschen bewegen!

Logo Forum Artikel 30
Gründung Forum Artikel 30

„Forum Artikel 30“ nimmt Fahrt auf für Inklusion in Sport, Kultur und Freizeit

 

„Die Umsetzung und Weiterentwicklung des Artikels 30 der UN-Behinderten­rechtskonvention (BRK) erfordert neue Formen der Zusammenarbeit zwi­schen den Verbänden, die den Sport behin­derter Menschen organisieren“, ist Karl Finke, Präsident des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen (BSN), über­zeugt. – Und holte mit diesem Ziel die Präsidentin von Special Olympics Deutschland, Landesverband Niedersachsen, Andrea Liebich, und den Präsi­den­ten des Gehörlosen­-Sportver­ban­­des Niedersachsen, Peter Fiebiger, mit ins Boot.

„Wir wollen den ,klassischen‘ Bereichen Arbeit, Wohnen, Bil­dung unseren Ak­zent an die Seite stellen“, betont der BSN-Präsident. Von vornherein waren sich die Spitzen der drei Organisationen deshalb darin einig, auch an­dere Or­ganisationen in das „Forum Artikel 30“ mit einzubeziehen, die im Be­reich des Artikels 30 zukunftsträchtig aktiv sind. Und so fand nur wenige Monate nach der Konzeptphase das Gründungstreffen statt, bei dem neben den drei ini­tiie­renden niedersächsischen Sportverbänden bereits die Landesverbände von vier weiteren Or­ganisationen teilnahmen: der So­zi­al­ver­band Deutschland, der Blinden- und Seh­behin­derten­ver­band, der Bundesverband Selbsthilfe Kör­per­be­hin­derter so­wie die Volks­hoch­schule Hannover mit ihrem Pro­gramm­bereich für In­klu­sion und Zielgruppenarbeit.

„Es herrschte bereits im Vorfeld ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen und Verbindlichkeit unter den Beteiligten, das nun durch die gemeinsame Ver­abschiedung einer Kooperations­ver­ein­barung mit Leben erfüllt wird“, so Karl Finke als Sprecher des „Forums Artikel 30“. „Wir sind für weitere Partner of­fen, die diesen Weg mit uns be­schreiten möchten – selbstverständlich unter Beibehaltung der jeweiligen Eigenständigkeit.“ Dabei wollen die Beteiligten ein Projekt mit bundesweitem Modellcharakter schaffen, das sich später auch in anderen Bundesländern widerspiegeln soll. Als zwingend sehen es die Ak­teu­re an, dass Men­schen mit Behinderung gemäß Artikel 3 und 4 der UN-BRK in bei allen Initiativen, Konzepten und Projekten direkt mitentscheiden.

Einig sind sich die Partner auch darin, dass sie Vernetzung statt Versäulung anstreben und dabei unter wechselseitiger fachlicher Unterstützung bzw. Er­gänzung umfassende gemeinsame Initiativen für ihr ehrgeiziges Vorha­ben ent­wickeln und umsetzen werden. Die inhaltliche Gesamtkoordination liegt beim BSN. Für die organisatorisch-tagesgeschäftliche Bewältigung der selbst­ge­­stellten Auf­gaben will das Bündnis eine Koordinierungsstelle einrichten und personell entsprechend ausstatten.

Unter der gemeinsamen Flagge des „Forums Artikel 30“ ist jeder Partner ge­hal­­­­ten, jährlich mindestens ein eigenes öffentlichkeitswirksames Projekt zu kon­zipieren und durchzu­füh­ren. Erste Gespräche mit der Stadt Hannover ha­ben bereits ergeben, dass das Bündnis den „Tag der In­klusion“ am 4. Juni 2016 gemeinschaftlich nutzen wird, um sein gesamtes Ak­ti­vitäten-Spektrum in dar­zustellen. Zudem kann sich Special Olympics Deutsch­land bei seinen diesjähri­gen National Games in Hannover, auf tatkräf­tige Unterstützung der Forums-Mitglieder freuen.

Zu stellvertretenden Sprechern wählten die sieben Vertreter der Gründungs­mitglieder Andrea Liebich (Special Olympics) und Hans-Werner Lange (Blin­den- und Sehbehindertenverband)

 

Foto: Die Vertreter der Gründungsorganisationen: Ulrike Ernst, Volkshochschule Hannover, Hans-Werner Lange (vorn), Peter Fiebiger, Gehörlosen-Sportver­band (oben), Karl Finke, Dirk Swinke (Sozialverband Deutschland), Andrea Liebich und Thomas Harms und Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (v. l.)

Damit es jeder verstehen kann

Damit es jeder verstehen kann

Logo Inclusion Europe

Seit über 3 Jahren werden im Büro für Leichte Sprache der Hannoverschen Werkstätten schwierige Texte in Leichte Sprache übersetzt. Das Büro ist in der Region Hannover einmalig und ein weiterer Schritt zu mehr Barrierefreiheit im Alltag.

Das Büro für Leichte Sprache ist ein Arbeitsbereich der Werkstatt – fünf Beschäftigte mit Behinderung arbeiten dort als Übersetzer, weitere Beschäftigte prüfen die Texte und andere erledigen Büroarbeiten.

Gebrauchsanweisungen, Gesetzestexte, Verträge, Anträge, … im  Alltag gibt es überall Texte, die schwer zu lesen und zu verstehen sind. Diese Texte sind für Menschen mit Lernschwierigkeiten, Menschen mit Hör- und Sprach-Behinderungen, Menschen, die schlecht lesen und schreiben können und viele andere Menschen  ein großes Hindernis. Zu den Kunden des Büros für Leichte Sprache gehören daher Behörden, wie das Niedersächsische und das Hessische Sozialministerium, Beratungsstellen wie Pro Familia oder auch Parteien und Interessensverbände. 

Das Büro arbeitet nach den Regeln von Inclusion Europe und dem Netzwerk Leichte Sprache e.V., setzt aber auch eigene Standards. Auf die Leichte-Sprache-typischen Piktogramme wird weitgehend verzichtet. „Unsere Erfahrung mit der Zielgruppe zeigt: Piktogramme verlangen eine hohe Übertragungsleistung vom Betrachter und wirken schnell kindlich und verniedlichend“, erklärt Gabriele Behrens, Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung im Büro. „Erwachsene Leser von Broschüren in Leichter Sprache fühlen sich dann manchmal nicht ernst genommen. Wenn eine Bildunterstützung gewünscht ist, beraten wir unsere Kunden genau und empfehlen im Zweifelsfall eher Fotos.“

Das Büro für Leichte Sprache hat seinen Sitz in Rethen: Hannoversche Werkstätten gem. GmbH, Zur Sehlwiese 3, 30880 Laatzen-Rethen. Ansprechpartnerin: Gabriele Behrens, Tel. (05102) 93098-19. Weitere Informationen www.hw-hannover.de

Schöne Dinge, handgemacht…

Schöne Dinge, handgemacht…

Adventsbasar

… gibt es jedes Jahr beim Adventsbasar der Hannoverschen Werkstätten in Kleefeld. Am Sonntag 13. Dezember 2015 ist es wieder soweit.

Traditionell erwarten die Besucher der Behinderteneinrichtung in der Lathusenstraße neben zahlreichen weihnachtlichen Geschenkideen auch köstliche Wintergerichte der HW-Gastronomie, selbstgebackene Kuchen des Elterncafés und eine große Auswahl frische Weihnachtsbäume.

Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es auch jede Menge zu sehen und zu kaufen: In der Werkstatt werden beliebte Gartenartikel wie Grills, Feuerkörbe, Nisthilfen und Futterhäuser für Singvögel hergestellt. Die Stände bieten aber auch von den Werkstattmitarbeitern gefertigte textile Handarbeiten, Schmuck und Wohnaccessoires an. Besonders begehrt sind das weihnachtliche Kunsthandwerk und die kreativen, floristischen Gestecke. Ein buntes musikalisches Programm mit der Werkstatt-Musikgruppe „Sterne der Nacht“, dem Gospelchor Just Spirit und dem Posaunenchor der Stadtmission, schafft eine vorweihnachtliche Atmosphäre. Der Adventsbasar ist von 11:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

Weihnachtsbaumverkauf

Bereits ab 8. Dezember verkaufen die Hannoverschen Werkstätten in der Lathusenstraße frisch geschlagene Christbäume aus der Region. Der Verkauf findet bis zum 22. Dezember montags bis freitags von 8:30 bis15:30 Uhr und samstags von 10:00 bis15:30 Uhr statt.

Seit 1. Oktober heißt es im anna leine: "Herzlich Willkommen"

Seit 1. Oktober heißt es im anna leine: "Herzlich Willkommen"

Logo anna leine
Gesamtansicht anna leine
Service im anna leine
Service im anna leine

Kaffee, Küche und Kultur – und ganz besondere Mitarbeiter

 

Direkt am Hohen Ufer, im Herzen der hannoverschen Altstadt, liegt das anna leine. Im stilvollen Neubau der VHS an der Leinepromenade ist ein Kaffeehaus mit einzigartigem Konzept entstanden. Denn im komplett barrierefreien anna leine arbeiten freundliche, gut ausgebildete Menschen mit und ohne Behinderungen erfolgreich als Team zusammen. Ihr Leitgedanke: „Kaffee, Küche und Kultur – und ein Lächeln ist immer inklusive“. Am 1. Oktober wurde der reguläre Betrieb aufgenommen.

Hinter dem anna leine steht mit den Hannoverschen Werkstätten eine der erfolgreichsten Einrichtungen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Niedersachsen. „Ziel des Konzepts ist es, unseren ganz besonderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im anna leine die Chance zu geben, zu beweisen, was sie können“, erklärt Christine Herbrig (Marketing und Öffentlichkeitsarbeit). „ Zusätzlich ermöglichen wir Menschen mit Handicap, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln.“

Viele der süßen und herzhaften Köstlichkeiten, die die Gäste im anna leine genießen können, werden frisch aus besten Zutaten und nach traditionellen Rezepten im Rethener Genusswerk hergestellt – ebenfalls ein Teil der Hannoverschen Werkstätten. Und unter der Eigenmarke Rethener Genusskaffee werden Kaffeespezialitäten zubereitet, die zusammen mit der Hannoverschen Kaffeemanufaktur aus hochwertigen Sorten aus Bio-Anbau komponiert wurden.

Die aktuellen Öffnungszeiten im anna leine: Montag bis Freitag von 8–20 Uhr.

Über die Hannoverschen Werkstätten: Die Hannoversche Werkstätten gem. GmbH, gegründet 1997, ist Träger von Einrichtungen für berufliche und soziale Teilhabe in der Region Hannover. Aufgabe der Hannoverschen Werkstätten ist es, Möglichkeiten zu schaffen, damit Menschen mit Behinderung sich durch individuell abgestimmte Angebote in den Bereichen Handwerk, Hauswirtschaft, Gastronomie und Handel sowie Dienstleistung persönlich und beruflich weiterentwickeln können.

Die Hannoverschen Werkstätten beschäftigen über tausend Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen. Mit ihrer Betreuung und Assistenz sind rund 220 angestellte Mitarbeiter- und mitarbeiterinnen befasst.

 

anna leine

Am Hohen Ufer 3

30159 Hannover

Tel. (0511) 92013460

www.annaleine-hannover.de

 

 

Platz 4 bei Fußball-Meisterschaft für die Hannoverschen Werkstätten

Platz 4 bei Fußball-Meisterschaft für die Hannoverschen Werkstätten

Gruppenbild Fußballmeisterschaft 2015

Die Hannoverschen Werkstätten erreichten bei der Deutschen Fußball-Meisterschaft der Werkstätten in Duisburg nach ihrer ersten Teilnahme 2011 erneut den vierten Platz. Die Recklinghäuser Werkstätten haben das Turnier 2015 gewonnen und damit den Vorjahressieger aus Berlin abgelöst.

Nach einer überzeugenden Vorrunde mussten sich die Niedersachsen in einem spannenden Spiel um Platz 3 im 8-Meterschiessen mit 7:6 gegen den deutschen Meister 2014 geschlagen geben. Trainer Ilias Symeonidis ist dennoch stolz auf seine Mannschaft. „Wir haben gezeigt, dass unsere Platzierung 2011 kein Zufallstreffer war. Die Mannschaft zeigt inzwischen eine kontinuierlich überzeugende Leistung und hat unser Bundesland würdig vertreten.

Die begehrte Meisterplakette des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) übergab Wolfgang Watzke, Geschäftsführer der Sepp-Herberger-Stiftung, gemeinsam mit Martin Berg, Vorsitzender Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfBM), Lars Wiesel-Bauer, Geschäftsführer des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes Nordrhein-Westfalen und Anna-Lena Schiel, Geschäftsführerin Special Olympics NRW.

Positive Entwicklung der Teams

Wolfgang Watzke war beeindruckt: „Bei der Meisterschaft wird ein toller Fußball gespielt. Man sieht, dass sich die Teams in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt haben.“ Besonders die Inklusionsarbeit auf Vereinsebene hob der Geschäftsführer der Sepp-Herberger-Stiftung hervor: „Ganz besonders freut mich, dass es viele Spieler gibt, die mittlerweile auch in normalen Regelklubs spielen.“ Martin Berg dankte zudem den Organisatoren des Turniers. „Ganz großer Dank gilt der Sepp-Herberger-Stiftung und den Kooperationspartnern, die das Turnier seit nunmehr 15 Jahren erfolgreich organisieren.“

Soziale Kompetenzen durch den Fußball

In den 2.600 deutschen Werkstätten spielt Fußball eine große Rolle: Durch den Sport trainieren die Werkstattbeschäftigten soziales Zusammenspiel und soziale Kompetenzen. Darüber hinaus ist der Fußball eine hervorragende Möglichkeit, die Inklusion behinderter Menschen voranzutreiben.

Das Turnier hat deshalb auch im Kalender des Deutschen Fußball-Bundes einen festen Platz: „Die Deutsche Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen ist das Flaggschiff unserer Kooperation mit den Werkstätten. Gleichzeitig arbeiten wir im Rahmen des Projekts ‚700 Vereine, 700 Werkstätten‘ daran, Werkstätten und Fußballvereine enger zusammenzubringen. Wir wollen, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam im Verein Fußball erleben", so DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg.

Hannoversche Werkstätten und Kaffeemanufaktur bringen Genuss-Kaffee auf den Markt

Hannoversche Werkstätten und Kaffeemanufaktur bringen Genuss-Kaffee auf den Markt

Im Regionshaus in der Hildesheimer Straße wird der Genuss-Kaffee bereits angeboten

Genuss-Kaffee und Genuss-Espresso heißen die beiden neuen Kaffeemischungen, die Hannoverschen Werkstätten zusammen mit der Hannoverschen Kaffeemanufaktur entwickelt haben. Die aufwendig von Hand gerösteten Spezialitäten werden unter anderem in den Läden der Einrichtung für Menschen mit Behinderungen erhältlich sein.

„Immer frisch, immer lecker und aus besten Zutaten: Mit diesem Anspruch vermarkten wir seit einem Jahr unter der Marke Rethener Genusswerk eigene Produkte aus unserer Bäckerei und Fleischerei“, sagt Vera Neugebauer, die Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten. „Dabei ist uns die Qualität besonders wichtig, wie auch die Tatsache, dass wir Menschen mit Behinderung interessante, sinnvolle Arbeitsplätze bieten können. Unsere hochwertigen Waren werden mit viel Liebe in Handarbeit zubereitet, auch der Kaffee der Kaffeemanufaktur wird in traditioneller handwerklicher Röstung bei niedrigen Temperaturen produziert.“

Über die neue Kooperation freut sich auch Kaffeemanufaktur-Geschäftsführer Andreas Berndt. „Die Hannoverschen Werkstätten sind ein regionales Unternehmen wie wir, außerdem verbinden uns die gleichen Werte wie Qualität und soziales Bewusstsein“.

Die Bohnen der beiden Kaffeemischungen kommen entsprechend auch von Produzenten, die ihre Landarbeiter fair entlohnen – und sie haben Bio-Qualität. Andreas Berndt kennt seine Lieferanten genau: „Wir stehen im ständigen Kontakt mit unseren Lieferanten in Süd- und Mittelamerika und wissen genau, wie die Arbeitsbedingungen vor Ort sind. Wenn möglich, reisen wir einmal im Jahr selbst dorthin.“ 

In Kürze gibt es die beiden neuen Genuss-Kaffees in den Läden der Hannoverschen Werkstätten am Schaperplatz in Kleefeld und in Laatzen-Rethen zu kaufen. Auch in den von den Hannoverschen Werkstätten bewirtschafteten Betriebskantinen wird der Kaffee künftig ausgeschenkt, ab Juli zum Beispiel im Haus der Region Hannover in der Hildesheimer Straße. Weitere Betriebsstätten folgen.

Ab 1. Oktober kann man sich dann auch in der hannoverschen Altstadt vom ausgezeichneten Geschmack des Genuss-Kaffees überzeugen. Dann eröffnen die Hannoverschen Werkstätten in der neuen Volkshochschule am Hohen Ufer das Kaffeehaus „anna leine“. Hier können es sich die Gäste bei köstlichen Kaffee-Spezialitäten und kleinen feinen Speisen vom Frühstück bis zum Abend gut gehen lassen – aufmerksamen und  freundlichen Service mit Herz inklusive.

Und so schmecken die beiden neuen Kaffee-Kompositionen: Genuss-Kaffee ist eine harmonische Melange ausgewählter Arabica-Sorten. Die Bohnen kommen von der von einer deutschen Familie gegründeten Finca Sta. Catarina im Hochland von Mexiko. Nur etwa 500 Sack Maragogype-Bohnen werden hier im Jahr geerntet. Maragogype zählt zu den wertvollsten Kaffeesorten der Welt. In der Tasse begeistert der Genuss-Kaffee mit feinmilder Säure, elegant süßer Note, zartem Körper und elegantem Abgang – kein Wunder, werden die Bohnen doch exakt 22 Minuten bei niedrigsten Temperaturen von Hand geröstet.

Die Bohnen für den Genuss-Espresso werden exklusiv von der Landfrauenorganisation COMUCAP produziert, einem Zusammenschluss von etwa zweihundertfünfzig indigenen Frauen aus dem Bezirk La Paz/Marcala in Honduras. Die erlesene Mischung besitzt besonders feine, frische Aromen bei sehr dezenter Säure,  duftet herrlich nach Karamell und verwöhnt Espresso- und Cappuccino-Liebhaber gleichermaßen mit leicht nussig-schokoladigen Geschmacksnuancen.

Hannoversche Werkstätten zum zweiten Mal Niedersachsenmeister

Hannoversche Werkstätten zum zweiten Mal Niedersachsenmeister

Sieger-Foto mit Pokal
Fußball-Mannschaft der Hannoverschen Werkstätten

Hannover 29.6.2015

Bei der Niedersachsenliga am Samstag 27.6.2015 in Barsinghausen holte sich die Mannschaft der Hannoverschen Werkstätten erneut den Pokal. Die Niedersachsenliga ist der Vorentscheid für die Deutsche Fußball-Meisterschaft Werkstätten für behinderte Menschen in Duisburg.

Sieben Fußball-Teams niedersächsischer Einrichtungen der Behindertenhilfe und der SV Salzwedel aus Sachsen-Anhalt traten am Samstag im August-Wenzel-Stadion gegeneinander an.

In der Gruppenphase setzten sich die Kicker um Trainer Ilias Symeonidis mit jeweils 1:0 nur knapp, aber spielerisch klar überlegen, gegen die Mannschaften der Lebenshilfe Dannenberg und des CVJM Wesermarsch durch. Das anschließende 3:0 gegen den VfG Bohmte machte die Hannoverschen Werkstätten souverän zum Gruppensieger.

Im Halbfinale trafen die Hannoveraner dann auf das Team der Lebenshilfe Goslar. In der Vergangenheit ein Gegner auf Augenhöhe, hatte sich Goslar bereits in den Vorrundenspielen der Saison verletzungsbedingt schwach gezeigt. Die selbstbewussten Hannoveraner ließen Goslar dann auch keine Chance und beendeten das Spiel 4:0.

In der zweiten Gruppe hatte sich die Gastmannschaft aus Sachsen-Anhalt durchsetzen können. Obwohl damit der Meistertitel für das Team der Hannoverschen Werkstätten feststand, kämpften die Spieler mit viel Herzblut um den Turniersieg.

Klar überlegen in den ersten 10 Spielminuten, ging die Mannschaft kombinationssicher mit einem 1:0 in Führung. Ein gut platzierter Neunmeter durch die Sachsen-Anhaltiner brachte kurz vor Schluss den Ausgleich, so dass beide Mannschaften mit Neunmeter-Schießen um den Sieg kämpfen mussten.

Hier blieb das Glück den Hannoveranern hold: Torhüter Roland Kaiser hielt den ersten Ball und nach drei ins gegnerische Tor versenkten Schüssen war der Mannschaft der Hannoverschen Werkstätten neben dem Meistertitel auch der Turniersieg nicht mehr zu nehmen.

Trainer Ilias Symeonidis zeigte sich sehr zufrieden mit seinen Jungs. „Sie haben sich den Erfolg verdient. Wir haben hart gearbeitet und eine starke Saison gespielt.“ Die Hannoverschen Werkstätten sind damit nach 2011 zum zweiten Mal Niedersachsenmeister. Vom 7. bis 10. September kämpft die Mannschaft dann in Duisburg gemeinsam mit den anderen Landessiegern um die Deutsche Meisterschaft.

Steven Cherundolo unterstützt die Special Olympics Landesspiele Hannover 2015

Steven Cherundolo unterstützt die Special Olympics Landesspiele Hannover 2015

Plakat Special Olympics Landesspiele 2015

Hannover, 22.6.2015

Ehemaliger 96-Kapitän und jetziger Jugendtrainer Steven Cherundolo und die beiden Athleten Peer Wölk und Sabrina Hellwig sind die Gesichter der Special Olympics Landesspiele Hannover 2015.

„Für mich ist das eine tolle Sache und ich unterstütze Special Olympics sehr gerne. Ich kenne die Organisation aus den USA schon lange und habe auch eine persönliche Verbindung dazu. Ich finde, man muss einfach mal dabei gewesen sein!“ Dem 87-fachen US-Nationalspieler merkt man die Begeisterung für Special Olympics an.

Das Fotoshooting mit einer solchen Sportgröße war für die beiden Athleten eine unvergessliche Erfahrung. Die Tischtennisspielerin Sabrina Hellwig von den Hannoverschen Werkstätten schwärmt von ihrer Begegnung mit Cherundolo: „Ich war vorher schon sehr aufgeregt, aber es hat mir dann viel Spaß gemacht“. Auch Judoka Peer Wölk von der Lebenshilfe Seelze war begeistert von der sympathischen und aufgeschlossenen Art des US-Amerikaners. Am Ende gab es für die beiden noch ein handsigniertes Shirt mit persönlicher Widmung.

Vom 15. bis 17. Juli sind über 1.000 Athletinnen und Athleten zu Gast im Sportpark Hannover. In sieben verschiedenen Sportarten werden die Sportler nach dem Special Olympics Eid "Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben!" um Medaillen eifern.

Special Olympics – die Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung - will die Öffentlichkeit auf die beeindruckenden Leistungen der Athletinnen und Athleten aufmerksam machen und damit zu mehr Inklusion in der Gesellschaft beitragen. Mit Hilfe vieler Fachverbände und ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer ermöglicht die Organisation Menschen mit Behinderungen mit Hilfe des Sports mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Die Special Olympics Landesspiele Hannover 2015 werden in Kooperation mit den Hannoverschen Werkstätten und der Landeshauptstadt Hannover ausgerichtet. Gesponsert und ermöglicht wird die Veranstaltung durch die Unterstützung der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung und der Volkswagen AG.

Die Special Olympics Landesspiele Hannover 2015 finden vom 15. bis 17. Juli im Sportpark Hannover, direkt hinter der HDI-Arena, statt. Zuschauer sind herzlich willkommen, Eintritt ist frei.

VIA4all – gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit der TU Dortmund

VIA4all – gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit der TU Dortmund

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Erforschung der Blickbewegungen mit dem Eye-Tracker
Erforschung der Blickbewegungen mit dem Eye-Tracker

Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Berufspädagogik und berufliche Rehabilitation der TU Dortmund erforschen und entwickeln die Hannoverschen Werkstätten in einem auf drei Jahre angelegten Projekt Möglichkeiten, wie die zunehmende digitale Nutzerkompetenz und die neuen technischen Möglichkeiten für die berufliche Aus- und Weiterbildung stärker und besser genutzt werden können. Zielgruppe sind die eher lernungewohnten Menschen – ob mit oder ohne Handicap.

In Zusammenarbeit mit weiteren Partnern wie der GrünBau gGmbH, die Mariaberger Ausbildung & Service gGmbH werden u. a. sogenannte „VIAs“ erarbeitet, also interaktive Videos, die es den Ausbildenden und Lernenden erlauben, während der Präsentation bestimmter Arbeitsprozesse am Bildschirm selbst („interaktiv“) einzugreifen, sich einzelne Gegenstände oder Abläufe genauer anzusehen, weitere Hinweise oder Texte aufzurufen, sich also wesentlich mehr Informationen zur gesamten jeweiligen Lehr- und Handlungssituation zu verschaffen.

Eine Besonderheit bei der Erstellung der VIAs ist der Einsatz des sogenannten „Eye-Trackers“. Mit diesem Gerät können individuelle Blickbewegungen und damit die Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwerpunkte der Lernenden erforscht und für die Gesamtgestaltung der VIAs selbst genutzt werden. Angereichert mit Experteninterviews sowie weiteren Ton- und Bildaufnahmen entstehen auf diese Weise Lernhilfen und -werkzeuge, die mit besonders hoher Teilnehmerorientierung und dem Expertenwissen der Mitarbeiter der Partner entwickelt werden.

Zielstellung ist die Schaffung eines arbeitsprozessorientierten Gesamt-Angebotes mit E-Learning Szenarien und virtuellen Lernumgebungen sowie deren Implementierung in die Praxis der Aus- und Weiterbildung.

Für das Teilprojekt der Hannoverschen Werkstätten organisiert und koordiniert Eberhard Kolleck die Arbeiten vor Ort.

Kontakt: eberhard.kolleck@hw-hannover.de Tel: 05 11 - 53 05 440.

Weitere Informationen auf der Website www.via4all.de

 

Schlaflos-Theater präsentiert "Die Ruine" beim Klatschmohn-Theaterfestival

Schlaflos-Theater präsentiert "Die Ruine" beim Klatschmohn-Theaterfestival

Theaterprobe

Das Stück „Die Ruine“ wird erstmals am 1. Juni 2015 auf dem diesjährigen Klatschmohn-Theaterfestival aufgeführt. Das 8-köpfige Ensemble der Hannoverschen Werkstätten hat die Geschichte selbst entwickelt, das Bühnenbild entworfen und passende musikalische Einlagen gestaltet: Die Besucher erwartet eine überraschende Improvisations-Theater-Performance.

Das Stück beschreibt die Reise eines Forscherteams zu der verfallenen Ruine von Schloss Alucard. Der Weg dorthin ist schwierig. So muss die Gruppe sich den Weg erwürfeln, durch die Dunkelheit tasten und im Schloss vor einer Riesenspinne verstecken.

Das Stück wurde von der Theatergruppe gemeinsam erarbeitet. Es gibt keine festen Texte, auf der Bühne wird improvisiert. „Jeder Teilnehmer bringt ganz unterschiedliche Qualitäten mit,“ freut sich Theaterpädagoge und Spielleiter Matthias Bittner. „Wir haben in unserer Gruppe hervorragende Rapper, einen flinken Bassgitarristen, eine Wort-Erfinderin, ein Sprachentalent, eine tolle Tänzerin, eine unglaublich redegewandte Geschichtenerzählerin und einen Experten für Jagden auf der Bühne. Alle diese Talente bringen wir für unser Theaterstücke zusammen.“

Sprech- und Bewegungstheater lautet die Ankündigung im Festival-Programm - aber das Stück bietet mehr: Videoprojektionen, Audioeinspielungen und live gesungene Songs begleiten die Suche nach dem Geheimnis von Schloss Alucard. Zu sehen ist „Die Ruine“ beim Klatschmohn-Theaterfestival am Montag, den 1. Juni 2015 um 19:00 Uhr.  

Das inklusive Theaterfestival KLATSCHMOHN will Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Handicap die Möglichkeit geben, ihre musisch-kreativen Fähigkeiten einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Im Mittelpunkt des Theaterfestivals stehen unterschiedliche Projekte, wie Sprechtheater, Figuren-, Schwarzlicht- und Maskentheater, aber auch Tanz-, Zirkus- und Musikprojekte. Die Zeltstadt hinter dem Theatersaal ist Begegnungsstätte für Akteure und Zuschauer in den Pausen.

www.projekttheater-klatschmohn.de

Testverfahren STEVE vorgestellt

Testverfahren STEVE vorgestellt

Testbögen
Testverfahren
STEVE-Koffer

Auf der Werkstättenmesse in Nürnberg stellten die Hannoverschen Werkstätten im März erstmals ihr neu entwickeltes Testverfahren STEVE (Standardisiertes Testverfahren im Eingangsverfahren der Eingliederungshilfe) vor. Es wurde vom Psychologischen Dienst entworfen, um den Forderungen aus dem HEGA-Fachkonzept gerecht zu werden.

Eine individuelle Bildungsplanung setzt eine genaue und vergleichbare Einschätzung der Schlüsselkompetenzen durch die Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung (FAB) voraus. Um den Bedingungen und Bedürfnissen der Teilnehmer und der Werkstatt gerecht zu werden, wurde das assessmentcenter-ähnliche Verfahren STEVE entwickelt.

Der Test wird in vier Phasen durchgeführt. Er dauert ca. 10 h und kann über die Dauer von zwei Monaten verteilt werden. So kann der Eingliederungsplan erstellt werden, bevor das Eingangsverfahren vorbei ist. In den ersten zwei Wochen werden die lebenspraktischen Fertigkeiten beobachtet, in der 2. bis 5. Woche die Kulturtechniken abgeprüft, in der 5. bis 8. Woche die Arbeitsproben durchgeführt. In der letzten Phase werden parallel die psychosozialen Kompetenzen beobachtet.

Durch das Vorlesen identischer Arbeitsanweisungen wird das Testverfahren weitgehend barrierefrei und standardisiert. Außerdem wird derzeit an Erweiterungen für Menschen mit Sinnesbehinderung gearbeitet. Dazu wurden die Teilnehmerbögen in Braille ausgedruckt und die Aufgaben z.B. taktiler ausgerichtet.

Die Kulturtechniken werden im Call-and-Response oder Paper-Pencil-Verfahren durchgeführt. Die Arbeitsproben sind an Tätigkeiten, die in der Werkstatt vorkommen, angelehnt. Das erhöht die Akzeptanz bei den Teilnehmern. Die Aufgaben haben unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und sind u.a. an die Lesefähigkeit angepasst. Dazu liegen die Unterlagen in Schrift oder Bildern vor.

Festgelegte Auswertungsschemata vereinfachen die Interpretation. Die Ergebnisse werden im Laptop oder im Beobachtungsbogen zusammengefasst und an das Dokumentationssystem übergeben.

Alle benötigten Materialien befinden sich in einem Koffer, so dass die Vor- und Nachbereitungszeit so kurz wie möglich ist. Es gibt eine Papier- und Stift-Version und eine Programmerweiterung für ProSD. Diese wurde von der Firma PCT entwickelt, um die Testdurchführung und die Eingabe ins System zu vereinfachen. Der STEVE-Koffer ist bei den Hannoverschen Werkstätten zu erwerben. Preis auf Anfrage.

Information: Hauke Andresen, Tel. (0511) 5305 190, Hauke.andresen@hw-hannover.de

Hier finden Sie unsere komplette Messepräsentation als pdf zum Dowload (890 KB)

Hannoversche Werkstätten eröffnen Radwerkstatt in Döhren

Hannoversche Werkstätten eröffnen Radwerkstatt in Döhren

Rechtzeitig zur Fahrradsaison eröffnen die Hannoverschen Werkstätten am 7.4.2015 ihre zweite Fahrrad-Werkstatt. Am neuen Firmensitz der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Döhren werden künftig Fahrräder aller Art repariert.

Bereits seit 2009 betreiben die Hannoverschen Werkstätten erfolgreich eine Reparaturwerkstatt für Räder aller Art am Standort Laatzen-Rethen. „Das Angebot kommt in Rethen sehr gut an“, berichtet Geschäftsführerin Vera Neugebauer, „wir sind regelmäßig am Rand unserer Kapazitäten.“ Da lag es nahe, die Dienstleistung auszuweiten. „Wir schätzen, dass wir auch in Döhren gut ausgelastet sein werden, denn in der Nähe gibt es kein vergleichbares Angebot.“

11 Menschen mit einer Behinderung arbeiten inzwischen in diesem Betriebszweig der Hannoverschen Werkstätten unter Anleitung von ausgebildeten Fachkräften. Doch es sollen noch mehr werden. „Die Arbeitsplätze sind beliebt, weil es sich um eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit handwerklich technischem Hintergrund handelt. Besonders unsere jungen Männer haben viel Spaß an der Arbeit“, weiß die Geschäftsführerin. Nicht zuletzt lockt die Nähe zum allgemeinen Arbeitsmarkt.

Die neue Rad-Werkstatt der Hannoverschen Werkstätten befindet sich in der Thurnithistr. 1/ Ecke An der Wollebahn. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag 9-12:00 und 13-15:00 Uhr, Freitag 9 - 12:00 Uhr. Weitere Informationen www.hw-hannover.de

 

Weitere Informationen zu unserer Fahrradwerkstatt finden Sie hier.

 

 

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