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Schlaflos-Theater präsentiert "Die Ruine" beim Klatschmohn-Theaterfestival

Schlaflos-Theater präsentiert "Die Ruine" beim Klatschmohn-Theaterfestival

Theaterprobe

Das Stück „Die Ruine“ wird erstmals am 1. Juni 2015 auf dem diesjährigen Klatschmohn-Theaterfestival aufgeführt. Das 8-köpfige Ensemble der Hannoverschen Werkstätten hat die Geschichte selbst entwickelt, das Bühnenbild entworfen und passende musikalische Einlagen gestaltet: Die Besucher erwartet eine überraschende Improvisations-Theater-Performance.

Das Stück beschreibt die Reise eines Forscherteams zu der verfallenen Ruine von Schloss Alucard. Der Weg dorthin ist schwierig. So muss die Gruppe sich den Weg erwürfeln, durch die Dunkelheit tasten und im Schloss vor einer Riesenspinne verstecken.

Das Stück wurde von der Theatergruppe gemeinsam erarbeitet. Es gibt keine festen Texte, auf der Bühne wird improvisiert. „Jeder Teilnehmer bringt ganz unterschiedliche Qualitäten mit,“ freut sich Theaterpädagoge und Spielleiter Matthias Bittner. „Wir haben in unserer Gruppe hervorragende Rapper, einen flinken Bassgitarristen, eine Wort-Erfinderin, ein Sprachentalent, eine tolle Tänzerin, eine unglaublich redegewandte Geschichtenerzählerin und einen Experten für Jagden auf der Bühne. Alle diese Talente bringen wir für unser Theaterstücke zusammen.“

Sprech- und Bewegungstheater lautet die Ankündigung im Festival-Programm - aber das Stück bietet mehr: Videoprojektionen, Audioeinspielungen und live gesungene Songs begleiten die Suche nach dem Geheimnis von Schloss Alucard. Zu sehen ist „Die Ruine“ beim Klatschmohn-Theaterfestival am Montag, den 1. Juni 2015 um 19:00 Uhr.  

Das inklusive Theaterfestival KLATSCHMOHN will Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Handicap die Möglichkeit geben, ihre musisch-kreativen Fähigkeiten einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Im Mittelpunkt des Theaterfestivals stehen unterschiedliche Projekte, wie Sprechtheater, Figuren-, Schwarzlicht- und Maskentheater, aber auch Tanz-, Zirkus- und Musikprojekte. Die Zeltstadt hinter dem Theatersaal ist Begegnungsstätte für Akteure und Zuschauer in den Pausen.

www.projekttheater-klatschmohn.de

Frühlingsgenüsse bei der HW-Gastronomie im Regionshaus

Frühlingsgenüsse bei der HW-Gastronomie im Regionshaus

Logo Frühlingsgenüsse

Zum Frühlingsbeginn bietet Hannovers Gastronomie und Betriebsgastronomie in einer Aktionswoche vom 20.-24.4.2015 besonders attraktive vegetarische Gerichte an, um Sie mit jungem Gemüse und frischen Kräutern auf die kommende Jahreszeit einzustimmen.

Auch die Gastronomie der Hannoverschen Werkstätten trägt mit ihren Küchen-Kreationen der zunehmenden Nachfrage nach vegetarischen Angeboten Rechnung und leistet einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz, Ernährungsgerechtigkeit und Tierwohl.

Lassen Sie sich zum vegetarischen Genuss verführen und achten Sie beim Essen außer Haus auf aromaTisch vegetarisch – Frühlingsgenüsse!

Teilnehmende Betriebsrestaurants:

IG BCE – Hauptverwaltung
Kasino im Neuen Rathaus
HW-Gastronomie im Regionshaus
TUIfly

Teilnehmende Restaurants:

Calenberger Hof
Gasthaus Meyer im Erlebnis-Zoo Hannover
Ratskeller Pattensen
Restaurant bell’ARTE
Restaurant Le Chataignier – Mercure Hotel Hannover City
Restaurant Zwischenzeit

 

www.aromatisch-vegetarisch.de

 

Testverfahren STEVE vorgestellt

Testverfahren STEVE vorgestellt

Testbögen
Testverfahren
STEVE-Koffer

Auf der Werkstättenmesse in Nürnberg stellten die Hannoverschen Werkstätten im März erstmals ihr neu entwickeltes Testverfahren STEVE (Standardisiertes Testverfahren im Eingangsverfahren der Eingliederungshilfe) vor. Es wurde vom Psychologischen Dienst entworfen, um den Forderungen aus dem HEGA-Fachkonzept gerecht zu werden.

Eine individuelle Bildungsplanung setzt eine genaue und vergleichbare Einschätzung der Schlüsselkompetenzen durch die Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung (FAB) voraus. Um den Bedingungen und Bedürfnissen der Teilnehmer und der Werkstatt gerecht zu werden, wurde das assessmentcenter-ähnliche Verfahren STEVE entwickelt.

Der Test wird in vier Phasen durchgeführt. Er dauert ca. 10 h und kann über die Dauer von zwei Monaten verteilt werden. So kann der Eingliederungsplan erstellt werden, bevor das Eingangsverfahren vorbei ist. In den ersten zwei Wochen werden die lebenspraktischen Fertigkeiten beobachtet, in der 2. bis 5. Woche die Kulturtechniken abgeprüft, in der 5. bis 8. Woche die Arbeitsproben durchgeführt. In der letzten Phase werden parallel die psychosozialen Kompetenzen beobachtet.

Durch das Vorlesen identischer Arbeitsanweisungen wird das Testverfahren weitgehend barrierefrei und standardisiert. Außerdem wird derzeit an Erweiterungen für Menschen mit Sinnesbehinderung gearbeitet. Dazu wurden die Teilnehmerbögen in Braille ausgedruckt und die Aufgaben z.B. taktiler ausgerichtet.

Die Kulturtechniken werden im Call-and-Response oder Paper-Pencil-Verfahren durchgeführt. Die Arbeitsproben sind an Tätigkeiten, die in der Werkstatt vorkommen, angelehnt. Das erhöht die Akzeptanz bei den Teilnehmern. Die Aufgaben haben unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und sind u.a. an die Lesefähigkeit angepasst. Dazu liegen die Unterlagen in Schrift oder Bildern vor.

Festgelegte Auswertungsschemata vereinfachen die Interpretation. Die Ergebnisse werden im Laptop oder im Beobachtungsbogen zusammengefasst und an das Dokumentationssystem übergeben.

Alle benötigten Materialien befinden sich in einem Koffer, so dass die Vor- und Nachbereitungszeit so kurz wie möglich ist. Es gibt eine Papier- und Stift-Version und eine Programmerweiterung für ProSD. Diese wurde von der Firma PCT entwickelt, um die Testdurchführung und die Eingabe ins System zu vereinfachen. Der STEVE-Koffer ist bei den Hannoverschen Werkstätten zu erwerben. Preis auf Anfrage.

Information: Hauke Andresen, Tel. (0511) 5305 190, Hauke.andresen@hw-hannover.de

Hier finden Sie unsere komplette Messepräsentation als pdf zum Dowload (890 KB)

Hannoversche Werkstätten eröffnen Radwerkstatt in Döhren

Hannoversche Werkstätten eröffnen Radwerkstatt in Döhren

Rechtzeitig zur Fahrradsaison eröffnen die Hannoverschen Werkstätten am 7.4.2015 ihre zweite Fahrrad-Werkstatt. Am neuen Firmensitz der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Döhren werden künftig Fahrräder aller Art repariert.

Bereits seit 2009 betreiben die Hannoverschen Werkstätten erfolgreich eine Reparaturwerkstatt für Räder aller Art am Standort Laatzen-Rethen. „Das Angebot kommt in Rethen sehr gut an“, berichtet Geschäftsführerin Vera Neugebauer, „wir sind regelmäßig am Rand unserer Kapazitäten.“ Da lag es nahe, die Dienstleistung auszuweiten. „Wir schätzen, dass wir auch in Döhren gut ausgelastet sein werden, denn in der Nähe gibt es kein vergleichbares Angebot.“

11 Menschen mit einer Behinderung arbeiten inzwischen in diesem Betriebszweig der Hannoverschen Werkstätten unter Anleitung von ausgebildeten Fachkräften. Doch es sollen noch mehr werden. „Die Arbeitsplätze sind beliebt, weil es sich um eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit handwerklich technischem Hintergrund handelt. Besonders unsere jungen Männer haben viel Spaß an der Arbeit“, weiß die Geschäftsführerin. Nicht zuletzt lockt die Nähe zum allgemeinen Arbeitsmarkt.

Die neue Rad-Werkstatt der Hannoverschen Werkstätten befindet sich in der Thurnithistr. 1/ Ecke An der Wollebahn. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag 9-12:00 und 13-15:00 Uhr, Freitag 9 - 12:00 Uhr. Weitere Informationen www.hw-hannover.de

 

Weitere Informationen zu unserer Fahrradwerkstatt finden Sie hier.

 

 

Zum 4. Mal Hallenmeister

Zum 4. Mal Hallenmeister

Die Mannschaft der Hannoverschen Werkstätten hat beim 8. BFLN-Hallen-Masters den vierten Titelgewinn in Serie gefeiert.

Tolle Flugeinlagen, gelungene Spielzüge, aber vor allem Fußball mit Herz boten am vergangenen Wochenende zehn niedersächsische Mannschaften beim 8. BFLN-Hallen-Masters in der Osnabrücker Schloßwallhalle. 214 Tore in 36 Spielen sorgten für ein abwechslungsreiches und interessantes Hallenspektakel (siehe beigefügte Ergebnisliste). Zum vierten Mal hintereinander gewannen die Hannoverschen Werkstätten die Niedersachsenmeisterschaft. Auf Platz zwei landete Eintracht Schepsdorf vor der Lebenshilfe (LH) Goslar.

Es wurde auf Kunstrasen in der Osnabrücker Schlosswallhalle gespielt. Optimale Bedingungen für ein zweitägiges Fußballturnier, das von Frank Schmidt (Vorsitzender der NFV-Kommission Vielfalt) und seinem Helferteam hervorragend organisiert und durchgeführt worden ist. Trotz allem Ehrgeiz gingen die Fußballer mit geistiger und Lernbehinderung wohltuend fair miteinander um. Das spielerische Niveau war bei den drei Spitzenteams erstaunlich hoch. So kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten.

Die Hannoverschen Werkstätten wurden verdient Niedersachsenmeister. Aber auch Eintracht Schepsdorf und die Lebenshilfe Goslar zeigten beeindruckende Leistungen. Das gesamte Turnier stand auf einem guten Niveau. Das Zuschauen lohnte sich. Auch Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert ließ es sich nicht nehmen, sich von den Leistungen der Fußballer zu überzeugen. Jutta Schlochtermeyer, Inklusionsbeauftragte des Behinderten Sportverband Niedersachsen, zeigte sich ebenso beeindruckt von den durchweg guten Leistungen der jungen Fußballer. Veranstalter waren der Niedersächsische Fußballverband und der Behinderten-Sportverband (BSN) Niedersachsen.

Die Ehrentafel der bisherigen Sieger

des BFLN-Hallenmasters

2008 LH Braunschweig

2009 LH Dannenberg

2010 TuS Lingen

2011 LH Wolfsburg

2012 Hannoversche Werkstätten

2013 Hannoversche Werkstätten

2014 Hannoversche Werkstätten

2015 Hannoversche Werkstätten

Quelle www.nfv.de