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Testverfahren STEVE vorgestellt

Testverfahren STEVE vorgestellt

Testbögen
Testverfahren
STEVE-Koffer

Auf der Werkstättenmesse in Nürnberg stellten die Hannoverschen Werkstätten im März erstmals ihr neu entwickeltes Testverfahren STEVE (Standardisiertes Testverfahren im Eingangsverfahren der Eingliederungshilfe) vor. Es wurde vom Psychologischen Dienst entworfen, um den Forderungen aus dem HEGA-Fachkonzept gerecht zu werden.

Eine individuelle Bildungsplanung setzt eine genaue und vergleichbare Einschätzung der Schlüsselkompetenzen durch die Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung (FAB) voraus. Um den Bedingungen und Bedürfnissen der Teilnehmer und der Werkstatt gerecht zu werden, wurde das assessmentcenter-ähnliche Verfahren STEVE entwickelt.

Der Test wird in vier Phasen durchgeführt. Er dauert ca. 10 h und kann über die Dauer von zwei Monaten verteilt werden. So kann der Eingliederungsplan erstellt werden, bevor das Eingangsverfahren vorbei ist. In den ersten zwei Wochen werden die lebenspraktischen Fertigkeiten beobachtet, in der 2. bis 5. Woche die Kulturtechniken abgeprüft, in der 5. bis 8. Woche die Arbeitsproben durchgeführt. In der letzten Phase werden parallel die psychosozialen Kompetenzen beobachtet.

Durch das Vorlesen identischer Arbeitsanweisungen wird das Testverfahren weitgehend barrierefrei und standardisiert. Außerdem wird derzeit an Erweiterungen für Menschen mit Sinnesbehinderung gearbeitet. Dazu wurden die Teilnehmerbögen in Braille ausgedruckt und die Aufgaben z.B. taktiler ausgerichtet.

Die Kulturtechniken werden im Call-and-Response oder Paper-Pencil-Verfahren durchgeführt. Die Arbeitsproben sind an Tätigkeiten, die in der Werkstatt vorkommen, angelehnt. Das erhöht die Akzeptanz bei den Teilnehmern. Die Aufgaben haben unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und sind u.a. an die Lesefähigkeit angepasst. Dazu liegen die Unterlagen in Schrift oder Bildern vor.

Festgelegte Auswertungsschemata vereinfachen die Interpretation. Die Ergebnisse werden im Laptop oder im Beobachtungsbogen zusammengefasst und an das Dokumentationssystem übergeben.

Alle benötigten Materialien befinden sich in einem Koffer, so dass die Vor- und Nachbereitungszeit so kurz wie möglich ist. Es gibt eine Papier- und Stift-Version und eine Programmerweiterung für ProSD. Diese wurde von der Firma PCT entwickelt, um die Testdurchführung und die Eingabe ins System zu vereinfachen. Der STEVE-Koffer ist bei den Hannoverschen Werkstätten zu erwerben. Preis auf Anfrage.

Information: Hauke Andresen, Tel. (0511) 5305 190, Hauke.andresen@hw-hannover.de

Hier finden Sie unsere komplette Messepräsentation als pdf zum Dowload (890 KB)

Hannoversche Werkstätten eröffnen Radwerkstatt in Döhren

Hannoversche Werkstätten eröffnen Radwerkstatt in Döhren

Rechtzeitig zur Fahrradsaison eröffnen die Hannoverschen Werkstätten am 7.4.2015 ihre zweite Fahrrad-Werkstatt. Am neuen Firmensitz der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Döhren werden künftig Fahrräder aller Art repariert.

Bereits seit 2009 betreiben die Hannoverschen Werkstätten erfolgreich eine Reparaturwerkstatt für Räder aller Art am Standort Laatzen-Rethen. „Das Angebot kommt in Rethen sehr gut an“, berichtet Geschäftsführerin Vera Neugebauer, „wir sind regelmäßig am Rand unserer Kapazitäten.“ Da lag es nahe, die Dienstleistung auszuweiten. „Wir schätzen, dass wir auch in Döhren gut ausgelastet sein werden, denn in der Nähe gibt es kein vergleichbares Angebot.“

11 Menschen mit einer Behinderung arbeiten inzwischen in diesem Betriebszweig der Hannoverschen Werkstätten unter Anleitung von ausgebildeten Fachkräften. Doch es sollen noch mehr werden. „Die Arbeitsplätze sind beliebt, weil es sich um eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit handwerklich technischem Hintergrund handelt. Besonders unsere jungen Männer haben viel Spaß an der Arbeit“, weiß die Geschäftsführerin. Nicht zuletzt lockt die Nähe zum allgemeinen Arbeitsmarkt.

Die neue Rad-Werkstatt der Hannoverschen Werkstätten befindet sich in der Thurnithistr. 1/ Ecke An der Wollebahn. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag 9-12:00 und 13-15:00 Uhr, Freitag 9 - 12:00 Uhr. Weitere Informationen www.hw-hannover.de

Zum 4. Mal Hallenmeister

Zum 4. Mal Hallenmeister

Die Mannschaft der Hannoverschen Werkstätten hat beim 8. BFLN-Hallen-Masters den vierten Titelgewinn in Serie gefeiert.

Tolle Flugeinlagen, gelungene Spielzüge, aber vor allem Fußball mit Herz boten am vergangenen Wochenende zehn niedersächsische Mannschaften beim 8. BFLN-Hallen-Masters in der Osnabrücker Schloßwallhalle. 214 Tore in 36 Spielen sorgten für ein abwechslungsreiches und interessantes Hallenspektakel (siehe beigefügte Ergebnisliste). Zum vierten Mal hintereinander gewannen die Hannoverschen Werkstätten die Niedersachsenmeisterschaft. Auf Platz zwei landete Eintracht Schepsdorf vor der Lebenshilfe (LH) Goslar.

Es wurde auf Kunstrasen in der Osnabrücker Schlosswallhalle gespielt. Optimale Bedingungen für ein zweitägiges Fußballturnier, das von Frank Schmidt (Vorsitzender der NFV-Kommission Vielfalt) und seinem Helferteam hervorragend organisiert und durchgeführt worden ist. Trotz allem Ehrgeiz gingen die Fußballer mit geistiger und Lernbehinderung wohltuend fair miteinander um. Das spielerische Niveau war bei den drei Spitzenteams erstaunlich hoch. So kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten.

Die Hannoverschen Werkstätten wurden verdient Niedersachsenmeister. Aber auch Eintracht Schepsdorf und die Lebenshilfe Goslar zeigten beeindruckende Leistungen. Das gesamte Turnier stand auf einem guten Niveau. Das Zuschauen lohnte sich. Auch Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert ließ es sich nicht nehmen, sich von den Leistungen der Fußballer zu überzeugen. Jutta Schlochtermeyer, Inklusionsbeauftragte des Behinderten Sportverband Niedersachsen, zeigte sich ebenso beeindruckt von den durchweg guten Leistungen der jungen Fußballer. Veranstalter waren der Niedersächsische Fußballverband und der Behinderten-Sportverband (BSN) Niedersachsen.

Die Ehrentafel der bisherigen Sieger

des BFLN-Hallenmasters

2008 LH Braunschweig

2009 LH Dannenberg

2010 TuS Lingen

2011 LH Wolfsburg

2012 Hannoversche Werkstätten

2013 Hannoversche Werkstätten

2014 Hannoversche Werkstätten

2015 Hannoversche Werkstätten

Quelle www.nfv.de

Special Olympics vergibt Nationale Sommerspiele 2016 nach Hannover

Special Olympics vergibt Nationale Sommerspiele 2016 nach Hannover

Frankfurt, 14. November 2014. Die bundesweit größte Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger Behinderung, die von Special Olympics Deutschland (SOD) veranstalteten Nationalen Sommerspiele, finden im Jahr 2016 in Hannover statt. Das beschloss das Präsidium von SOD auf seiner heutigen Sitzung im Frankfurter Römer.


„Das Präsidium hat die Bewerbungen von Magdeburg und Hannover gewürdigt, beide Städte haben eine hochwertige Bewerbung für die Sommerspiele 2016 abgegeben“, so SOD-Präsident Gernot Mittler. „Wir waren erfreut, dass wir zwischen zwei potentiellen Austragungsorten wählen konnten. Ausschlaggebend für unsere Entscheidung für Hannover waren das überzeugende Gesamtkonzept der Veranstaltung und die gute Infrastruktur, vor allem hinsichtlich der Unterkünfte. Wenn wir jetzt gemeinsam mit der Stadt Hannover in die Planung der Nationalen Spiele 2016 gehen, so werden wir zugleich mit der Stadt Magdeburg weiterführende Gespräche in Bezug auf eine evtl. Durchführung der Sommerspiele 2018 führen.“


Hannover tritt die Nachfolge der Special Olympics Düsseldorf 2014 an und kann bei den Spielen 2016 mit einer Größenordnung von mehr als 4.500 Athletinnen und Athleten rechnen. Sie werden in rund 20 Sportarten starten, darunter Fußball, Leichtathletik, Schwimmen und Tischtennis, aber auch Beachvolleyball und Reiten. Ein umfangreiches Rahmenprogramm ergänzt die sportlichen Wettbewerbe.
„Hannover ist erfahren in der Organisation großer Veranstaltungen. Wir sind überzeugt, dass die Athletinnen und Athleten beste Bedingungen für ihre sportlichen Wettbewerbe vorfinden. Gemeinsam mit der Stadt Hannover wollen wir unvergessliche Sommerspiele ausrichten und über die Veranstaltung hinaus Impulse für die Umsetzung der Inklusion in der Region geben“, so Gernot Mittler.


Special Olympics Deutschland (SOD) ist die deutsche Organisation der weltweit größten, vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offiziell anerkannten, Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Zu SOD gehören mehr als 40.000 Athletinnen und Athleten in allen Bundesländern, die in mehr als 1.100 Mitgliedsorganisationen regelmäßig trainieren. SOD gehört dem DOSB an und bietet mit seinen Landesverbänden derzeit bis zu 185 Veranstaltungen jährlich an. In jedem Jahr werden Nationalen Spiele - abwechselnd im Sommer und Winter - veranstaltet. Zu den nächsten Nationalen Winterspielen vom 2. - 5. März 2015 in Inzell werden mehr als 800 Athletinnen und Athleten erwartet.