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800 Corona-Impfungen bei den Hannoverschen Werkstätten

Hier gehen die Impfungen gegen das Corona-Virus schnell voran: An mehreren Standorten der Hannoverschen Werkstätten sind diese Woche mobile Impfteams im Einsatz. Rund 800 Werkstattmitarbeitende mit Behinderungen und weitere Beschäftigte erhalten die jeweils erste von zwei schützenden Spritzen.

Am Standort Kleefeld der Hannoverschen Werkstätten (HW) sind am Dienstagmorgen gleich drei mobile Impfteams angerückt – kein Wunder, stehen hier doch rund 400 Impfungen an. Am Montag waren am Standort Rethen bereits 200 Werkstattmitarbeitende mit Behinderungen und weitere Beschäftigte geimpft worden. Am Donnerstag sind für den Standort in Hainholz noch einmal 200 Impfungen geplant.

Vor den Werkstätten parken die Kleinbusse der Impfteams. An den Eingängen stehen etliche Beschäftigte der Werkstätten zum Helfen bereit. Aufgaben gibt es viele: Vom Fiebermessen und Verteilen von FFP2-Masken über das Einweisen in die Wartezonen für Anmeldung und Vorgespräch bis hin zur Aufsicht über den Ruhebereich.

Obwohl den HW nur wenige Tage für die konkrete Organisation der Impfungen in den eigenen Räumlichkeiten zur Verfügung standen, läuft alles gut. Die Werkstattbereiche selbst sind an den Impftagen geschlossen. Für Vorgespräche, Impfungen und Ausruhen werden die großen Speisesäle genutzt. An allen Standorten gibt es ausgeklügelte Systeme, damit immer nur eine bestimmte Zahl an Wartenden vorrückt und die Räume nicht zu voll werden. Die meisten Impfwilligen bringen alle notwendigen Unterlagen bereits ausgefüllt mit, so dass es kaum zu Verzögerungen kommt. Auch die Impfteams loben einhellig die sehr gute Vorbereitung.

Wen man auch sieht oder anspricht – überall zufriedene Gesichter. Simone Wecke, Assistentin der Standortleitung in Rethen, spricht von einer „super Organisation“ und teilt mit, dass die Impfungen sogar schneller liefen als erwartet. Auch sie selbst hat am Montag ihre erste Impfung erhalten. Nach einem kurzen Vorgespräch gab es in einer der improvisierten Impfkabinen den kleinen Pieks in den Oberarm. Anschließend ging es für 15 Minuten in den Ruhebereich – zuvor bekam die frisch Geimpfte aber noch ein Getränk, etwas Obst sowie ein Päckchen Süßigkeiten mit der Aufschrift „Corona-Impfhelden“. 800 dieser Päckchen haben Küchenbeschäftige aus Rethen für die Impflinge aller Standorte gepackt. Am Ende der Ruhezeit geht es Wecke gut – wie fast allen, die in Rethen und Kleefeld geimpft wurden. Für die wenigen Personen, die nach der Spritze Kreislaufprobleme verspüren, stehen in den Ruhebereichen Liegen bereit.

Auch am Standort Kleefeld ist nach der kurzen und arbeitsreichen Vorbereitung des Impftages die Stimmung gut. Birgit Ma-lecki, eine Gruppenleiterin aus dem Berufsbildungsbereich ist nach dem Pieks – „Der hat gar nicht weh getan.“ –  guter Dinge. Sie lobt sie besonders die lockeren und netten Mitarbeitenden der Impfteams.

Das betont auch Franziska Klatt, bei den HW hauptverantwortlich für das Impfangebot: „Die Impfteams haben ganz tolle Arbeit geleistet. Sie sind sehr empathisch mit unseren Werkstattmitarbeitenden und ihren Ängsten umgegangen.“  Tatsächlich fließen bei einigen Werkstattmitarbeitenden nach dem Pieks Tränen der Erleichterung – so groß war die Aufregung zuvor. Dank der tollen Organisation, dem Engagement der Beschäftigten und der guten Erfahrungen aus dieser Woche dürfte die Nervosität aller Beteiligten vor der zweiten Impfung in sechs Wochen wohl etwas kleiner ausfallen.

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