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Werkstätten für Menschen mit Behinderung haben jetzt offiziell ein „Betretungsverbot“

Der Berufsbildungsbereich, die Werkstattbereiche sowie die Tagesförderstätte bleiben weitgehend bis einschließlich 18. April 2020 geschlossen. Werkstattmitarbeitende, deren Eltern, Angehörige und gesetzliche Betreuer erhalten HIER nähere Informationen; HIER gibt es die Informationen in Leichter Sprache.

Die Mitarbeitenden der ambulanten Angebote, insbesondere vom Ambulant Betreuten Wohnen, sind weiterhin im Einsatz. Weiterhin betrieben werden außerdem die Wäscherei, die Bäckerei, die Fleischerei und die Wohneinrichtung in Lüdersen.
Menschen mit Behinderung ohne anderweitige Betreuungsmöglichkeit können eine Notbetreuung in Anspruch nehmen.

Aufgrund der derzeitigen Lage durch das Corona-Virus wurde seitens der Niedersächsischen Landesregierung nun eine einheitliche Regelung getroffen. Bis einschließlich 18. April 2020 dürfen teilstationäre Einrichtungen wie Werkstätten für Menschen mit Behinderung und Tagesförderstätten laut Erlass von einem Großteil ihres Klientel nicht mehr betreten werden.

Bereits am 16.03.20 erwarteten Werkstätten für Menschen mit Behinderung eine Aussage zu den Arbeitsstätten von vielen Menschen der Risikogruppen für das Virus. Wohnheime wurden für externe Besucher geschlossen, aber die Bewohner durften weiterhin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ihren täglichen Weg zur Arbeit antreten. Sinnträchtig erschien das nicht. „Es ist sicherlich eine Herausforderung, eine durchgängige Pflege für Menschen mit Behinderung abseits der Arbeit zu gewährleisten. Allerdings haben viele Wohneinrichtungen schon weit vor dem Erlass beschlossen, ihre Bewohner als Vorsichtsmaßnahme nicht mehr zur Arbeit zu lassen“, erklärt Manfred Willems, Geschäftsführer der Hannoverschen Werkstätten.

Eltern und Betreuer machten sich Sorgen, da die Vermittlung von Hygieneregeln an Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung schwieriger sein kann. Auch die teilweise nicht bestehenden körperlichen Hemmschwellen wurden als hohes Übertragungsrisiko für das Virus gesehen. Umso größer war das Unverständnis, dass hier nicht früher eingegriffen wurde.

„Wir freuen uns, dass es jetzt einen offiziellen Erlass gibt. Somit können wir unseren Werkstattmitarbeitenden und Mitarbeitenden den bestmöglichen Schutz bieten, der für uns an erster Stelle steht. Ich bin sicher, dass wir diese Krise gemeinsam überstehen“, sagt Willems.

Der Erlass des Landes Niedersachsen besagt nun, dass Einrichtungen der Eingliederungshilfe nur dann von Menschen mit Behinderung betreten werden dürfen, wenn eine Betreuung während des Tages benötigt wird und diese anderweitig nicht sichergestellt werden kann. Hierfür richten die Hannoverschen Werkstätten eine Notbetreuung ein.

Werkstattmitarbeitende, Eltern, Betreuer, Kunden und Lieferanten der Hannoverschen Werkstätten können sich bei Fragen an ihre jeweiligen Ansprechpartner wenden. Die Mitarbeitenden werden weiterhin erreichbar sein.  

Pressekontakt:

Tel. (0511) 5305-392

linda.schulz@hw-hannover.de

 

 



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