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Hier finden Sie aktuelle Meldungen der Hannoverschen Werkstätten.

Schöne Dinge, handgemacht…

Schöne Dinge, handgemacht…

Plakat Adventsbasar 2018

… gibt es jedes Jahr beim Adventsbasar der Hannoverschen Werkstätten in Kleefeld. Am Sonntag, den 16. Dezember 2018 ist es wieder soweit.  

 

Traditionell erwarten die Besucher der Behinderteneinrichtung in der Lathusenstraße neben zahlreichen weihnachtlichen Geschenkideen auch köstliche Wintergerichte der Gastronomie der Hannoverschen Werkstätten, selbstgebackene Kuchen des Elterncafés und eine große Auswahl frischer Weihnachtsbäume.

Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es jede Menge zu sehen und zu kaufen: In der Werkstatt werden beliebte Gartenartikel wie Grills, Feuerkörbe, Nisthilfen und Futterhäuser für Singvögel hergestellt. Die Stände bieten aber auch von den Werkstattmitarbeitern gefertigte textile Handarbeiten, Schmuck und Wohnaccessoires an. Besonders begehrt ist das weihnachtliche Kunsthandwerk.

Ein buntes Programm mit dem Posaunenchor der Stadtmission und einem weihnachtlichen Preisrätsel schafft eine vorweihnachtliche Atmosphäre. Für Kinder gibt es tolle Bastelangebote. Der Adventsbasar ist von 11:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.

 

Weihnachtsbaumverkauf

Bereits ab 6. Dezember verkaufen die Hannoverschen Werkstätten in der Lathusenstraße frisch geschlagene Christbäume. Der Verkauf findet bis zum 20. Dezember montags bis freitags von 8:30 bis 15:30 Uhr und samstags von 8:30 bis 16:00 Uhr statt.

„Genuss gewinnt“: Hannoversche Kaffeemanufaktur und Galeria Kaufhof unterstützen die Hannoverschen Werkstätten

„Genuss gewinnt“: Hannoversche Kaffeemanufaktur und Galeria Kaufhof unterstützen die Hannoverschen Werkstätten

Kaffeegenießer: Andreas Berndt, Reinhold Fahlbusch und Manfred Willems in der Kaffeemanufaktur

Kabarettist Matthias Brodowy unterstützt die Aktion als Schirmherr
 
Galeria Kaufhof am Ernst-August-Platz und die Hannoversche Kaffeemanufaktur (HKM) veranstalten in der Vorweihnachtszeit vom 1.11. bis 3.11. und vom 29.11. bis 1.12. die gemeinsame Charity-Aktion „Genuss gewinnt“ zugunsten der Hannoverschen Werkstätten.  
Ausgeschenkt wird der Kaffee Rethener Genusswerk, den die Hannoversche Kaffeemanufaktur eigens für die Hannoverschen Werkstätten kreiert hat. Von jedem verkauften Kaffee geht ein Obolus von 50 Cent als Spende an die Werkstätten. Mit dem Geld wird das Hannoversche Werkstätten-Projekt VIA4all zur Teilnahme von behinderten Menschen an der digitalen Welt unterstützt. Kabarettist Matthias Brodowy ist Schirmherr der Benefiz-Aktion. Weitere Persönlichkeiten aus der Stadtgesellschaft unterstützen die gute Sache und verkaufen im Aktionszeitraum Kaffee bei Kaufhof. Dazu zählen Reinhold Fahlbusch, Gründer des Sozialkaufhauses fairKauf; Andreas Stein, Geschäftsführer der Werbeagentur steindesign; Stephan Handwerker, Geschäftsführer der Internationale Schule Region Hannover sowie Vorstandsvorsitzender des Wirtschaftsvereins Pro Hannover Region sowie der Künstler Della. Jeder 30. Käufer einer Tasse Kaffee im Aktionszeitraum erhält einen Genussgutschein der Hannoverschen Kaffeemanufaktur und kann in der Filiale Wunstorfer Straße 33 eine Kaffeespezialität nach Wahl wie Kaffee, Cappuccino oder Latte macchiato genießen. Weitere Gutscheine stiften Galeria Kaufhof und die Hannoverschen Werkstätten. 

„Es ist toll, dass die Hannoversche Kaffeemanufaktur und Galeria Kaufhof unser Projekt VIA4all durch die Benefizaktion unterstützen. Durch die langjährige Kooperation mit der Hannoverschen Kaffeemanufaktur haben wir nicht nur unseren eigenen Kaffee bekommen: Die Kaffeemanufaktur beschäftigt mittlerweile zwei von uns betreute Menschen mit Behinderung in ihrem Café und der Verwaltung. Über diese positive Zusammenarbeit freue ich mich sehr“, sagt Manfred Willems, Geschäftsführer der Hannoverschen Werkstätten.
Auch Reinhold Fahlbusch, FairKauf-Gründer und Stiftungsvorsteher der Johann-Jobst Wagener’schen Stiftung, hat mit Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen positive Erfahrung gemacht: „Behinderte Menschen sind so unterschiedlich leistungsfähig wie wir alle. Darum sollten wir alle Chancen aufspüren und nutzen, sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dann tun wir ihnen und uns Gutes. Wir alle profitieren davon – menschlich wie wirtschaftlich.“    

Durch die Spenden aus dem Kaffeeverkauf wird das Projekt VIA4all unterstützt. Die für sich selbst sprechende Abkürzung steht für Video Interactive & Augmented – und damit für Arbeitsprozess orientiertes, lebenslanges Lernen. Und so funktioniert es: Im Berufsbildungsbereich der Hannoversche Werkstätten gem. GmbH können sich Teilnehmer für verschiedene Qualifizierungsbausteine anmelden. Diese gehören zum Ausbildungsrahmenplan der Hauswirtschaft – zertifiziert von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Mit Hilfe von Lernvideos, Piktogrammen und animierten Grafiken wird dabei die reale Welt um virtuelle Aspekte erweitert und so das Lernen erleichtet. Auch der Einsatz von Tablets und Smartphones ist vorgesehen. Interaktiv begreifen Teilnehmer die Herstellung von Gebäcken, das Servieren von Speisen und Getränken sowie Reinigen und Pflegen von Fußböden, Oberflächen, Räumen und Textilien. Das Projekt VIA4all erhielt 2017 mehrere Auszeichnungen wie den ExzellentPreis in der Kategorie Kooperation der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM). Zum Projekt des Monats kürte das Bundesministerium für Bildung und Forschung VIA4all im April 2017 nach einem Besuch der Bundesministerin bei den Hannoverschen Werkstätten.   

„Mit dem Verkauf unserer mehrfach ausgezeichneten Kaffeekreationen erzielen wir Gewinne. Davon wollen wir den Schwächsten unserer Gesellschaft etwas zurückgeben. Wir unterstützen bereits seit Jahren die Aktion Sonnenstrahl von Frau Schubach-Kasten, spenden mit unserem Aegidius-Kaffee jährlich einem vierstelligen Betrag dem Aegidius-Haus für schwerstkranke Kinder und haben für den Stadt- und Regionssportbund den Vereinskaffee zur Integration von Jugendlichen kreiert. Zusätzlich verkaufen wir in diesem Jahr Kaffee für die HAZ Weihnachtshilfe auf dem Kröpcke. Die jetzige Unterstützung der Hannoverschen Werkstätten mit dem Kaffeeverkauf bei Galeria Kaufhof ist dabei ein weiterer Baustein in unserer nachhaltigen Unternehmensstrategie“, betont Andreas Berndt, Geschäftsführer der Hannoverschen Kaffeemanufaktur. 

 

Quelle: Hannoversche Kaffeemanufaktur

 

Stellungnahme zur Staatenprüfung der Bundesrepublik

Stellungnahme zur Staatenprüfung der Bundesrepublik

Gemeinsame Stellungnahme der Werkstatträte Deutschland e. V. und der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e. V.

In seinen abschließenden Empfehlungen zum ersten Staatenbericht Deutschlands forderte der Fachausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Fachausschuss) „die schrittweise Abschaffung der Werkstätten für behinderte Menschen durch sofort durchsetzbare Ausstiegsstrategien und Zeitpläne sowie durch Anreize für die Beschäftigung bei öffentlichen und privaten Arbeitgebern im allgemeinen Arbeitsmarkt“. 

Scheinbar war der Fachausschuss der Ansicht, dass Werkstätten der Grund seien, dass nur wenige Menschen mit Behinderungen „in einem offenen, integrativen und [für sie] zugänglichen Arbeitsmarkt und Arbeitsumfeld“ Arbeit finden (Art. 27 Abs. 1 S. 1 UN-BRK).

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen und Werkstatträte Deutschland sind nicht dieser Ansicht. Werkstätten sind Teil der Lösung und nicht des Problems, denn sie machen den Arbeitsmarkt in Deutschland erst inklusiv.

Es wäre Augenwischerei zu glauben, dass selbst mit einer „schrittweisen“ Abschaffung der Werkstätten für behinderte Menschen alle Menschen mit Behinderungen in Deutschland ihr Recht auf Arbeit aus Art. 27 UN-BRK wahrnehmen könnten. Selbst Menschen, die weniger stark beeinträchtigt sind, als Werkstattbeschäftigte, haben große Probleme, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Und das trotz vieler Bemühungen der Bundesregierung. Das Problem ist nicht die Existenz der Werkstätten, sondern die sich verfestigende Leistungsorientierung unserer Gesellschaft. Ein Arbeitsmarkt ist aber immer nur so inklusiv wie die Teilhabe am Arbeitsleben für die Schwächsten ausgestaltet ist. Solange nicht der allgemeine Arbeitsmarkt den ca. 310.000 Menschen mit Behinderungen in deutschen Werkstätten Perspektiven bietet, machen erst Werkstätten mit ihren verschiedenen passgenauen und personenzentrierten Angeboten den Arbeitsmarkt in Deutschland inklusiv.

Werkstatt im Wandel

Werkstätten sind auf dem besten Wege, mit ihren Leistungen für Menschen mit Behinderungen selbst die oftmals geforderten Alternativen zu schaffen, indem aus ihnen „Ausstiegsstrategien sowie Anreize für die Beschäftigung bei öffentlichen und privaten Arbeitgebern im allgemeinen Arbeitsmarkt“ entstehen.

Werkstätten in Deutschland haben einen beeindruckenden Wandel von einer eher bevormundenden, fürsorglichen Betreuung hin zu einer personenzentrierten und auf den Willendes Individuums ausgerichteten Umgang vollzogen – und das bereits vor jeglichem gesetzlichen Druck durch die UN-BRK oder das Bundesteilhabegesetz. Und Werkstätten verändern und entwickeln sich auch heute und gerade jetzt ständig weiter. Die UN-BRK und das damit verbundene gesellschaftliche Umdenken haben auch Werkstätten geholfen, ihre Überzeugung vermehr in die Öffentlichkeit zu tragen, dass Menschen mit Behinderung mehr können, als ihnen viele Menschen ohne Behinderung zutrauen.

 

 

 

Immer mehr Angebote zur Teilhabe am Arbeitsleben finden nicht mehr im traditionellen Werkstattgebäude statt. Es gibt Außenarbeitsplätze, es entstehen immer mehr Kooperationen mit öffentlichen und privaten Arbeitgebern und Menschen mit Behinderungen, die in Werkstätten beschäftigt sind, werden in Deutschland immer sichtbarer. Der Betrieb von Ladenlokalen und das Angebot von Dienstleistungen im Sozialraum durch Werkstätten sind inzwischen Standard.

Eine große Stärke des deutschen Werkstätten-Systems ist dabei die enge Zusammenarbeit mit den Werkstattbeschäftigten selbst. Gemeinsam mit den in jeder Werkstatt bestehenden Werkstatträten, der von Werkstattbeschäftigten aus deren Kreis gewählt wird, konnten sie ihre Angebote noch individueller zuschneiden. Durch Werkstatträte haben Werkstattbeschäftigte eine starke Stimme und mit der neuen Gesetzgebung ist nun noch besser gewährleistet, dass diese Stimme ernst genommen wird. Werkstattbeschäftigte müssen über ihren Arbeitsalltag und ihre berufliche Rehabilitation mitbestimmen können.

Werkstatträte Deutschland machen sich stark für eine Erhöhung der Ausgleichsabgabe.

Diese könnte zu einer größeren Bereitschaft bei Unternehmen führen, Menschen mit Behinderungen ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt anzubieten.

Nichts über uns ohne uns

Werkstattbeschäftigte und Werkstätten für behinderte Menschen setzen sich gemeinsam für den Erhalt der Werkstattleistung ein und fordern ein genaueres Hinsehen und die Anerkennung der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit teils schwersten Behinderungen. Das Wunsch- und Wahlrecht darf für diejenigen nicht ausgehöhlt werden, die sich bei der momentanen Arbeitsmarktsituation nicht in der Lage sehen, die Werkstatt zu verlassen. Auch sie müssen verschiedene Berufsfelder ausprobieren und die ihnen gebotenen Möglichkeiten zur beruflichen Bildung nutzen können.

Werkstatträte Deutschland und die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen fordern, dass während des Prozesses des Staatenberichts von 2019 – im Gegensatz zum letzten Staatenbericht – auch ihre Stimme gehört wird.

 

Quelle: BAG WfbM und Werkstatträte Deutschland

Hautnah, gemütlich und informativ: Nessis Promi-Talk ab Oktober im anna leine

Hautnah, gemütlich und informativ: Nessis Promi-Talk ab Oktober im anna leine

Nerissa Rothhardt: Die Moderatorin von Nessis Promi-Talk
Rapper SPAX wird der erste Gast im anna leine sein.

Ein prominenter Gast, der das Weichbild der Stadt Hannover maßgeblich mitbestimmt, eine Band und die Möglichkeit zur privaten und beruflichen Vernetzung. Der Ort: das anna leine am Hohen Ufer mitten im Herzen der Stadt. Inklusion, Behaglichkeit und persönliche Ansprache stehen im anna leine genauso auf der Speisekarte wie handgemachtes, leckeres Essen.

Seit Mai 2017 gibt es ihn: Nessis Promi-Talk. Als Profi für Rhetorik und Netzwerken ist Nerissa Rothhardt vielen in Hannover bekannt. In ihrem Veranstaltungsformat begrüßte sie bereits zehn Prominente aus Hannover und Umgebung, die mit ihr vor Publikum über verschiedenste Themen sprachen.

Unter anderem konnte sie bereits Polizeipräsident Volker Kluwe, Oberbürgermeister Stefan Schostok und ffn-Morgenmän Franky interviewen. Ab 2019 wird es nur noch vier Talks im Jahr geben, die durch musikalische Live-Acts unterstützt werden.

Bisher fand die Veranstaltungsreihe im Kleefelder Kaffeeklatsch statt und bewegt sich nun in Hannovers Altstadt.

Weiterhin in enger Kooperation mit Michael Panusch, dem Betreiber des Kaffeeklatsches, wird Nerissa Rothhardt ab Oktober 2018 ihre prominenten Gäste im anna leine, dem Café der Hannoverschen Werkstätten empfangen.

Am 23. Oktober wird der erste Gast im neuen Ambiente Rapper SPAX sein; am 20. November kommt Kabarettist Matthias Brodowy. Jeweils ab 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) können Gäste gegen eine Spende Hannovers Lokalprominenz hautnah erleben und dabei Getränke sowie kleine Köstlichkeiten in der inklusiven Atmosphäre des anna leine genießen.

Nerissa Rothhardt bringt den Promi-Talk auf den Punkt: „Mehr Hannover geht nicht!

Weitere Kooperationspartner von Nessis Promi-Talk, neben den Werkstätten und Michael Panusch, sind bisher Paula Pflege, der Herrenausstatter LO&GO, der Elektrohandel Thorenz, der Fahrradkontor und das Schmuckgeschäft Plateria.

Die Spendeneinnahmen kommen immer verschiedenen Organisationen, Einrichtungen und Vereinen zugute.

Der Deutsche Fußball-Meister der Werkstätten kommt aus Hannover!

Der Deutsche Fußball-Meister der Werkstätten kommt aus Hannover!

Nach der gelungenen Parade im Finalspiel nimmt Torhüter und Kapitän Roland Kaiser die Meisterschale entgegen. Foto: Carsten Kobow
Die Fußballer der Hannoverschen Werkstätten haben sich diesen Titel hart erkämpft und wurden von Vertretern der BAG WfbM und der Sepp Herberger Stiftung geehrt. Foto: Carsten Kobow

Jedes Jahr findet in Duisburg die Deutsche Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen statt. Vertretend für jedes Bundesland tritt eine Mannschaft an, um den Titel zu gewinnen. Am Donnerstag, den 06.09.18 schossen sich die Hannoversche Werkstätten gem. GmbH für ihr Bundesland Niedersachsen zum Gewinn der Meisterschaft.

 

Ausgerichtet wird die Deutsche Meisterschaft von der DFB-Stiftung Sepp Herberger, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM), Special Olympics Deutschland und dem deutschen Behindertensportverband. In diesem Jahr fand der Wettbewerb vom 03.09.–06.09.18 statt.

Die 16 teilnehmenden Mannschaften qualifizieren sich für das Turnier, indem sie den Landeswettbewerb ihrer jeweiligen Bundesländer gewinnen. Für die Hannoverschen Werkstätten ist es bereits die fünfte Teilnahme am bundesweiten Entscheid. Nachdem sie dreimal den vierten und einmal den dritten Platz belegten, konnten sie jetzt die Trophäe mit nach Hause nehmen.

Für Trainer Ilias Symeonidis und sein Team ist es nach dem mehrmaligen Gewinn der Nationalen Spiele von Special Olympics der größte Erfolg: „Es ist deutlich spürbar, wie sehr wir in den vergangenen Jahren als Team zusammengewachsen sind und uns entwickelt haben. Ich freue mich sehr für unsere Spieler- sie haben sich diesen Sieg wirklich hart erarbeitet.“

Die Vorrunde schlossen die Hannoverschen Werkstätten mit einer Tordifferenz von 12:0 gegen die Mannschaften der Weissernauer WfbM (Baden-Württemberg), Lebenshilfe Hand in Hand Cottbus (Brandenburg) und alsterarbeit (Hamburg) ab und konnte somit als Gruppenerster in die Hauptrunde gehen.

Im ersten Spiel der Hauptrunde spielten die Hannoveraner die Freckenhorster Werkstätten (Nordrhein-Westfalen) mit einem 2:0 aus dem Wettbewerb um das Finale und machten mit einem 3:0 gegen den Vorjahresmeister aus Rendsburg-Eckernförde (Schleswig Holstein) den Einzug ins Endspiel komplett.

Im Finale ging es gegen die Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung (Berlin) um den Titel. Bereits durch den Finaleinzug hatten die Hannoverschen Werkstätten ihre bisher höchste Platzierung in der Deutschen Fußball-Meisterschaft der Werkstätten erreicht.

Spieler Thomas Wasielewski brachte Hannover mit 1:0 in Führung. Kurz darauf glichen die Berliner zum 1:1 Endstand nach der Regelspielzeit von 2x 15 Minuten aus und das Spiel musste im 8-Meterschießen entschieden werden. Der Torwart der Hannoverschen Werkstätten, Roland Kaiser, hielt den entscheidenden 8-Meter und verhalf seiner Mannschaft somit zum 7:6 Endstand und Gewinn der Meisterschaft.

„Wir können es noch immer nicht ganz begreifen“, sagt Trainer Ilias Symeonidis. „Es war unser großes Ziel, einmal die Meisterschaft zu gewinnen- auch außerhalb von Special Olympics.“


Der neue Geschäftsführer der Hannoverschen Werkstätten, Manfred Willems, freut sich mit der Mannschaft: „Wir sind unheimlich stolz auf das, was unsere Fußballmannschaft geleistet hat. Einige unserer Spieler haben die Möglichkeit erhalten, in Fußballclubs mit inklusiven Angeboten in Hannover zu trainieren und sich so weiterzuentwickeln. Ich würde mir wünschen, dass die Vereine sich noch mehr öffnen. Vom Einsatz und der Leidenschaft unserer Spieler kann man nur profitieren.“

Das Ende einer Ära: Die Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten, Vera Neugebauer, geht nach fast 20 Jahren in den Ruhestand

Das Ende einer Ära: Die Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten, Vera Neugebauer, geht nach fast 20 Jahren in den Ruhestand

Der neue Geschäftsführer der Werkstätten, Manfred Willems, verabschiedet Vera Neugebauer vor den Beschäftigten
„Heute muss ich- morgen kann ich.“ Frau Neugebauer bei ihrer letzten Rede als Geschäftsführerin
Die Gesellschafter, Geschäftsführer und Vertreter aus Politik beim Abschied von Vera Neugebauer.
 

Am Dienstag den 14.08.2018, verabschiedete sich die Geschäftsführerin der Hannoversche Werkstätten gem. GmbH von ihren Mitarbeiter*innen, den Werkstattbeschäftigten, den Gesellschaftern, Partnern, Kunden und anderen Wegbegleiter*innen.

Vor 30 Jahren trat die studierte Psychologin ihren Dienst im Behindertenzentrum Hannover (BZH) an. Nach dem Konkurs 1997 wurde aus dem ehemaligen BZH mit einem neuen Hauptgesellschafter, dem Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen, die Hannoversche Werkstätten gem. GmbH (HW) gegründet.

Zunächst steuerte und koordinierte der Geschäftsführer des Blinden- und Sehbehindertenverbands, Hans-Werner Lange, verantwortlich die Geschäfte der Werkstätten bis er im Jahr 2000 Vera Neugebauer als erste offizielle Geschäftsführerin berief.

18 Jahre an der Spitze des Unternehmens sind ein Anlass zum Feiern; zunächst mit den Beschäftigten. Im Anschluss ging es direkt in das werkstatteigene Kaffeehaus anna leine am Hohen Ufer. Hier verabschiedete sich Neugebauer bei kleinen Köstlichkeiten aus der Küche von jahrelangen Weggefährt*innen aus der sozialen Branche, Partnerfirmen und Kunden.

Vera Neugebauer verlässt die Hannoverschen Werkstätten mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Werkstätten für behinderte Menschen  haben sich allgemein in den letzten Jahren stark verändert. Ich bin stolz darauf, dass wir mit dem anna leine ein inklusives Café in die Innenstadt Hannovers bringen konnten und somit den Bürger*innen ein Stück näher gekommen sind. Auch die Eröffnung unseres Dienstleistungszentrums in Rethen war sicherlich ein Schritt zu einer inklusiveren Gesellschaft und weg von dem alten Werkstattklischee der Bastelwerkstatt. Ich werde stets gerne an meine Zeit bei den Hannoverschen Werkstätten zurückblicken. Viele der Werkstattbeschäftigten habe ich noch selber eingestellt und es ist einfach wunderbar zu sehen, wie sich jeder einzelne in unserem Unternehmen weiterentwickelt hat.“

Im Rahmen der Abschiedsveranstaltung wurde sogleich Neugebauers Nachfolger, Manfred Willems, vorgestellt. Willems ist bereits seit 13 Jahren bei den Werkstätten in verschiedenen Führungspositionen tätig; zuletzt als Leiter für Entwicklung und Bildung im vierköpfigen Geschäftsleitungsgespann.
„Mit Frau Neugebauer verlässt uns eine Geschäftsführerin mit einem riesigen Know-how der Werkstattwelt. Besonders mit den derzeitigen Entwicklungen durch das Bundesteilhabegesetz und der Inklusionsdebatte kommen völlig neue Aufgaben auf uns zu, denen wir uns stellen müssen. Ich freue mich auf die kommende Zeit als Geschäftsführer und bin mir sicher, dass die Werkstätten einen unheimlich großen Teil zu einer inklusiveren Gesellschaft beitragen können“, so Willems.

Mit ihrem Renteneintritt ist für Vera Neugebauer noch lange nicht Schluss. Sie wird nach wie vor in der sozialen Branche auf ihrem Posten als Präsidentin von Special Olympics in Niedersachsen e.V. präsent und bei einigen Projekten der Hannoverschen Werkstätten unterstützend tätig sein. „Ich werde auch weiterhin auf meinen größten Traum hinarbeiten: Teilhabe für jeden in dieser Gesellschaft möglich und erlebbar zu machen.“

Kooperation mit dem LandesSportBund Niedersachsen

Kooperation mit dem LandesSportBund Niedersachsen

Den Vertrag unterzeichneten Vera Neugebauer, Geschäftsführerin Hannoversche Werkstätten und Reinhard Rawe, Vorstandsvorsitzender LandesSportBund Niedersachsen. Foto: LSB

Werkstätten für Menschen mit Behinderung suchen zunehmend inklusive Arbeitsangebote, die nah am allgemeinen Arbeitsmarkt angesiedelt sind. Für einige dieser Arbeitsplätze wurde jetzt eine Vereinbarung zwischen der Hannoversche Werkstätten gem. GmbH und dem LandesSportBund Niedersachsen geschlossen.

Mit der Kooperation mit dem LandesSportBund gibt es ab sofort zwei neue dieser begegnungsfördernden Arbeitsplätze. Die Mitarbeitenden der Hannoverschen Werkstätten werden in der Gastronomie der Akademie des Sports zunächst für unterstützende Tätigkeiten in der Vor- und Zubereitung der Speisen sowie dem Spülen von Geschirr eingesetzt. Nach einer angemessenen Einarbeitung sollen sie auch im Servicebereich eingesetzt werden.

Reinhard Rawe, Vorstandvorsitzender des LandesSportBunds und Vera Neugebauer, Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten unterzeichneten die Kooperationspapiere.

„Für uns ist diese Zusammenarbeit ein ganz wichtiger Schritt. Als Landesvertreter des Sports gibt der LandesSportBund ein wichtiges Zeichen mit der Integration und Inklusion von Menschen mit Behinderung auf Arbeitsplätzen im allgemeinen Arbeitsmarkt. Nur durch den Zuspruch von Unternehmen wird es möglich sein, unseren Mitarbeitenden die bestmöglichen Chancen auf eine berufliche Rehabilitation zu bieten“, freut sich Vera Neugebauer.

Insgesamt wird es sechs Arbeitsplätze der Hannoverschen Werkstätten in der Gastronomie der Akademie des Sports geben. Die übrigen vier Stellen werden demnächst besetzt.

Hannoversche Werkstätten präsentieren ihre Kunst in der List

Hannoversche Werkstätten präsentieren ihre Kunst in der List

Die Schnipsel verschiedener Zeitungen verbinden sich auf dem grauen Hintergrund zu zwei Silhouetten, die durchs Leben tanzen. Solche Einzelstücke schaffen die Künstler mit Behinderung der Hannoverschen Werkstätten aus alltäglichen Materialien. Am Dienstag, 03. Juli, zeigen sie ihre Werke im DRK-Pflegezentrum Am Listholze, Am Listholze 29.

Beginn der Vernissage ist um 17 Uhr. Nach der Eröffnung durch Bezirksbürgermeisterin Irma Walkling-Stehmann und DRK-Quartierskoordinatorin Gabriele Lämmerhirt-Seibert werden die Besucher durch die Ausstellung geführt. „Die Werke der Künstler regen zum Nachdenken über den Gebrauch verschiedener Materialien an und zeigen zudem, dass in jedem Kopf viel kreative Ideen stecken“, beschreibt die DRK-Quartierskoordinatorin die Künstlergruppe. Daher sei es ihr ein Anliegen, in Kooperation mit den Hannoverschen Werkstätten die Arbeit der Künstler im Stadtteil bekannt zu machen.

Eine Anmeldung zur Vernissage ist nicht erforderlich. Im Anschluss an die Eröffnung sind die Werke noch bis Mittwoch, 5. September, in den Räumen des DRK-Pflegezentrums zu sehen.

Über die Künstler:

Die Gruppen Leichtmontage (Leitung Frau Tute) und Kunsthandwerk (Leitung Frau Beloun) des BerufsBildungsBereichs stellen schöne Dinge aus Papier oder textilen Materialien her und stellen diese für Ausstellungen in verschiedenen Bereichen zur Verfügung.

 

Quelle: DRK-Pflegezentrum Am Listholze

Fußballer der Hannoverschen Werkstätten sichern sich verdient die Niedersachsenmeisterschaft

Fußballer der Hannoverschen Werkstätten sichern sich verdient die Niedersachsenmeisterschaft

Grund zum Feiern: Die Kicker der Hannoverschen Werkstätten genießen ihren erneuten Erfolg. Foto: Borchers/ NFV

Sie schwächelten am dritten und letzten Spieltag der Goldrunde der Behinderten-Fußball-Liga Niedersachsen (BFLN) ein wenig und unterlagen den ärgsten Verfolgern von der Lebenshilfe Seelze mit 0:2. Doch der Titel war den Kickern der Hannoverschen Werkstätten nicht mehr zu nehmen.

Zu groß war der Punktevorsprung, mit dem das Team von Trainer Ilias Symeonidis zur Entscheidung nach Barsinghausen angereist war. Nach 2011, 2015 und 2016 stellen die Hannoveraner zum vierten Mal den Gewinner bei der Meisterschaft für Fußballerinnen und Fußballer mit intellektueller Beeinträchtigung, die vom Behinderten-Sportverband Niedersachsen (BSN) und dem Niedersächsischen Fußballverband (NFV) seit 2008 ausgerichtet wird. Damit haben sie sich für die Deutsche Meisterschaft der Werkstätten qualifiziert, die vom 3. bis 9. September in Duisburg-Wedau ausgetragen wird.

„Das ist nach einer harten Saison und vielen Ausfällen ein Riesenerfolg für meine Mannschaft. Ursächlich ist ihr großer Zusammenhalt in den zurück liegenden Jahren. Ich bin unheimlich stolz auf die Jungs und genieße jeden Tag, den ich mit ihnen zusammenarbeiten kann. Das Team bekräftigt mich in meinem Engagement, denn es zahlt zehnfach zurück“, bilanzierte Symeonidis. Er blickt nun dem Bundesvergleich mit großer Vorfreude entgegen: „Nach zwei vierten Plätzen und Rang 3 im Jahr 2016 wollen wir in Duisburg nun endlich einmal ins Finale.“

Der Titelverteidiger, die Roten Teufel aus Delmenhorst, belegten in der Goldrunde Rang 3.In der Silberrunde, die in Barsinghausen in zwei Gruppen ausgespielt wurde, setzten sich die Harz-Weser-Werkstätten aus Northeim vor TuS Neuenkirchen durch. Im direkten Vergleich hatte es einen knappen 1:0-Erfolg für die Northeimer gegeben. Sie untermauerten, dass sie inzwischen das Niveau erreicht haben, um auch an der Goldrunde teilnehmen zu können. Gleiches gilt auch für das eine oder andere Team aus der Silberrunde.

Mit 22 Mannschaften verzeichnete die BFLN in diesem Jahr einen neuen Teilnehmerrekord. Allerdings waren nur vier von sechs Goldrunden- und 13 von 16 Silberrundenteilnehmern zum finalen Spieltag nach Barsinghausen gekommen. „Ein Tag der offenen Tür, Verletzungen, aber auch eine Überbelastung durch die Teilnahme an den Special Olympics eine Woche zuvor in Kiel sind Gründe gewesen, dass wir hier nicht vollzählig waren. Vielleicht ist aber auch der Sonntag ein unglücklicher Spieltag“, mutmaßte BSN-Fußballkoordinator Maurizio Valgolio.

Er freute sich, dass in diesem Jahr erstmals auch zwei Teams aus Bremerhaven an der BFLN beteiligt waren: „Wir wollen unsere Liga natürlich auch für Anrainer öffnen, die dadurch noch mehr an Attraktivität gewinnt.“ Zusätzlich möchte Valgolio auf die Disziplin der Teilnehmer einwirken: „An den ersten beiden Spieltagen gab es einige Absagen, so dass Spiele am ´grünen Tisch` entschieden werden mussten.“

Die Wertschätzung, die das Turnier sowohl beim NFV als auch beim BSN genießt, unterstrichen die beiden Präsidenten, Günter Distelrath und Karl Finke, mit ihrem Besuch im August-Wenzel-Stadion. Gemeinsam mit NFV-Vize Egon Trepke, BFLN-Staffelleiter Jörg Zellmer und Maurizio Valgolio führten sie die Siegerehrung durch. Günter Distelrath zeigte sich beeindruckt: „Es hat mir außerordentlich viel Spaß bereitet, mitzuerleben, mit welcher Begeisterung und welchem Elan alle Akteure ihr Bestes gegeben und dabei stets die Regeln der Fairness gewahrt haben.“ Gleiches bestätigte auch Karl Finke, der sich zudem freute, „dass uns bei der Ausrichtung der BFLN mit dem NFV ein kompetenter und verlässlicher Partner zur Seite steht.“

Eine Schrecksekunde gab es im Spiel der Silberrunde zwischen TuS Neuenkirchen und Miteinander Bremerhaven, als sich ein Neuenkirchener verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Beide Mannschaften einigten sich unter dem Eindruck des Geschehenen darauf, das Spiel beim Stand von 1:1 abzubrechen. „Das gibt es in der Form sonst wohl kaum. In dieser Liga geht es ausgesprochen fair zu. Dieses Feedback habe ich auch von den Schiedsrichtern erhalten“, freute sich Valgolio über den Umgang der Mannschaften untereinander. Diese Einschätzung teilte auch Egon Trepke, seit Jahren Beobachter der Meisterschaft: „So diszipliniert wie in diesem Jahr habe ich die BFLN noch nicht erlebt.“

Die Abschlusstabelle der Goldrunde

1. Hannoversche Werkstätten (20:4 Tore, w25 Punkte), 2. Lebenshilfe Seelze (16:7, 22), 3. Rote Teufel Delmenhorst (14:8, 15), 4. Lebenshilfe Braunschweig (10:15, 14), 5. Lebenshilfe Wolfsburg* (4:1, 6), 6. EWW Bremerhaven* (4:12, 3)

*Die Mannschaften traten nicht in Barsinghausen an. Ihre Spiele wurden mit 0:2 für den Gegner gewertet und entsprechend in der Tabelle berücksichtigt.

Die Endplatzierungen der Silberrunden

1. Harz-Weser-Werkstätten Northeim, 2. TuS Neuenkirchen, 3. CVJM Nordenham, 4. Miteinander Bremerhaven, 5. Lebenshilfe Leer, 6. Lebenshilfe Goslar, 7. Lebenshilfe Celle, 8. VfG Bohmte, 9. Heidewerkstätten Walsrode, 10. Hannover 96 I, 11. Lebenshilfe Gifhorn, 12. Hannover 96 II, 13. Rote Teufel Delmenhorst II

Die BFLN-Titelträger

2008 Lebenshilfe Wolfsburg

2009 Lebenshilfe Wolfsburg

2010 Lebenshilfe Dannenberg

2011 Hannoversche Werkstätten

2012 Lebenshilfe Goslar

2013 Lebenshilfe Dannenberg

2014 SV Eintracht Schepsdorf

2015 Hannoversche Werkstätten

2016 Hannoversche Werkstätten

2017 Rote Teufel Delmenhorst

2018 Hannoversche Werkstätten

 

Quelle: Niedersächsischer Fußballverband e.V.

Die Special Olympics in Kiel: Ein voller Erfolg!

Die Special Olympics in Kiel: Ein voller Erfolg!

Die gesamte Delegation: Alle Athletinnen und Athleten gaben mutig ihr Bestes
Fairplay- Athlet Rafael Richter klatscht vor dem Start mit einem Helfer ab. Das brachte Glück. Am Ende sollte es Gold werden!
Bocciaspieler Michael Mohns ganz oben auf dem Treppchen mit seiner Goldmedaille
 

Nach den Nationalen Spielen der Special Olympics 2016 in Hannover wurden die Spiele 2018 vom 14. – 18. Mai in Kiel ausgetragen. Die Hannoverschen Werkstätten waren mit einer Delegation aus 29 Athletinnen und Athleten sowie zehn Betreuerinnen und Betreuern vor Ort.

Insgesamt 4.600 teilnehmende Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland waren für eine Woche in Kiel zu Gast, um in insgesamt 19 Sportarten mutig ihr Bestes zu geben. In den Disziplinen Boccia, Fußball, Tischtennis, Schwimmen und Leichtathletik traten die Hannoverschen Werkstätten an und konnten insgesamt elf Gold-, acht Silber- und sieben Bronzemedaillen gewinnen.

Die ersten Erfolge der Tage konnten die Schwimmer und Leichtathleten in den Einzeldisziplinen verzeichnen. Schwimmerin Laura Hardy, das Gesicht der Spiele 2016, erschwamm sich die erste Goldmedaille der gesamten Delegation.
Für die Leichtathleten war Bastian Kabatek in seiner Wurfdisziplin der erste auf dem Treppchen. In beiden Sportarten sollten noch viele weitere Auszeichnungen folgen.

Die Tischtennisspielerinnen und –spieler schlossen die Spiele leider ohne Medaillen ab. Das sollte sie jedoch nicht daran hindern, in den anderen Sportarten tatkräftig zu unterstützen und die Teams anzufeuern!

Ein Bocciateilnehmer seitens der Werkstätten – eine Goldmedaille. In einem spannenden Finalspiel konnte Bocciaathlet Michael Mohns seinen 0:2 Rückstand noch aufholen und sich letztlich mit einem Endstand von 4:2 die Goldmedaille sichern.

Zum ersten Mal seit Jahren mussten die Fußballer auf ihren Golderfolg in der höchsten Leistungsklasse verzichten. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille konnten sie sich jedoch weiterhin den Titel als beste niedersächsische Fußballmannschaft vor den Fußballern der Lebenshilfe Seelze sichern.

Die Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten und Präsidentin von Special Olympics Niedersachsen, Vera Neugebauer, freute sich über das faire Verhalten der Athletinnen und Athleten: „Was wir bei Special Olympics sehen, ist einmalig. Jede gewonnene Medaille und auch jede Teilnahme alleine begeistert die Delegationen. Dieser Zusammenhalt untereinander und die gegenseitige, uneingeschränkte Wertschätzung lässt es zu etwas ganz Besonderem werden.“

Das Rethener Genusswerk – ab sofort für Sie da!

Das Rethener Genusswerk – ab sofort für Sie da!

Das Team des Rethener Genusswerks freut sich auf viele Besucher! Foto: Lorenz Varga
Neu: Das Bistro "Alte Zuckerfabrik" heißt jetzt "Rethener Genusswerk"

Das ehemalige Bistro Alte Zuckerfabrik feierte am 25.01.2018 seine Neueröffnung unter neuem Namen. Ab sofort können Kunden wieder in der Lokalität der Hannoversche Werkstätten gem. GmbH leckere, handgemachte Speisen erstehen.

 

Unter neuem Namen und mit neuem Konzept erwartet Kunden in der Rethener Einrichtung der Hannoverschen Werkstätten nun das Rethener Genusswerk. Nachdem das Bistro Alte Zuckerfabrik für rund zwei Jahre nicht betrieben wurde, wurde ein neues Konzept entwickelt, um die neben der hauseigenen Bäckerei und Fleischerei gelegene Lokalität wieder zu betreiben.

Es dreht sich „um die Wurst“: Die Wurstspezialitäten der Fleischerei werden mit frei wählbaren Beilagen angeboten und um ein umfangreiches Frühstücksangebot ergänzt.

Das besondere am neuen Konzept sind jedoch nicht nur die Speisen. Das Rethener Genusswerk wird vom Berufsbildungsbereich, also von den Berufsanfängern der Hannoverschen Werkstätten betrieben. Zwei Fachkräfte für Arbeits- und Berufsförderung qualifizieren Menschen bei ihrem Erst- oder Wiedereinstieg ins Berufsleben in den Bereichen Gastronomie und Service.

Geschäftsführerin Vera Neugebauer freut sich über die Neuausrichtung: „Wir erhoffen uns einen Mehrwert der Neugestaltung des Bistros für die Mitarbeitenden und die Hannoverschen Werkstätten. Im gewohnten Umfeld können unsere Mitarbeitenden neue Möglichkeiten der Qualifizierung erproben.“
Während der kleinen Eröffnungszeremonie mit geladenen Gästen sprach auch Laatzens Bürgermeister Jürgen Köhne seine Glückwünsche aus: „Wir in Laatzen sind froh, mit den Hannoverschen Werkstätten einen sozialen Betrieb vor Ort zu haben, der sich gleichzeitig wirtschaftlich so etablieren kann.“

 

Kommen Sie vorbei und lassen Sie es sich schmecken!

 

Zur Sehlwiese 3, 30880 Laatzen

Telefon: (05102) 930 98-290

 

 

Die vorläufigen Öffnungszeiten:

Montag: Geschlossen

Dienstag - Donnerstag: 08:00 - 14:00

Freitag: 08:00 - 12:30

 

Weitere Informationen finden Sie unter: Rethener Genusswerk

Lecker, frisch und inklusiv: Die Hannoverschen Werkstätten eröffnen neue Kantine

Lecker, frisch und inklusiv: Die Hannoverschen Werkstätten eröffnen neue Kantine

Herzlich willkommen! Die Hannoverschen Werkstätten laden ihre Gäste zum inklusiven Genuss ein.
Die Mitarbeiter der neuen Kantine versorgen Sie mit allerlei Leckereien

Inklusiv genießen – so lautet das Motto der Gastronomie der Hannoversche Werkstätten gem. GmbH. Seit Mitte September kommen nun auch Mitarbeiter im Gewerbegebiet Lahe in den inklusiven Genuss. Dort haben die Werkstätten ihre neue Kantine mit einem umfangreichen Frühstücks- und Mittagsangebot sowie vielen Kleinigkeiten für den Hunger zwischendurch eröffnet.

 

Die Auswahl an Lokalen im Gewerbegebiet Lahe war in den letzten Jahren eher begrenzt. Seit der ehemalige Betreiber im Erdgeschoss in der Rotenburger Str. 20 seine Türen schloss, mussten Anwohner und Mitarbeiter auf Lunchpakete oder wenige Fast-Food-Möglichkeiten zurückgreifen. Am 11. September erweckten die Hannoverschen Werkstätten die freundlichen und lichten Räumlichkeiten zu neuem Leben. Raffiniert belegte Brötchen und Brote, Obstsalate, eine frische Salatbar und ein umfangreicher Mittagstisch zählen unter anderem zu den vielfältigen Angeboten.

„Der Standort hat ein großes Potenzial“, ist sich die Gastronomieleitung der Werkstätten, Christine Herbrig, sicher. „Viele der hier ansässigen Firmen haben ein ordentliches Mittagsangebot vermisst. Das Besondere ist, dass wir nicht nur mit leckerem Essen glänzen, sondern dabei auch Menschen mit Behinderung eine berufliche Perspektive bieten.“

Zusätzlich zur Kantine steht das Team der Hannoverschen Werkstätten auch für eine individuelle Seminarbewirtung der umliegenden Firmen zur Verfügung.

 

Kommen Sie vorbei und lassen Sie es sich schmecken!

Die Gastronomie der Hannoversche Werkstätten gem. GmbH finden Sie auch im Haus der Region, in der Ärztekammer Niedersachsen, im Gewerbegebiet Emil-Meyer-Straße Hainholz und mit dem anna leine in der VHS am Hohen Ufer, Außerdem beliefern sie Kindergärten, Horte und Schule in Hannover und der Region.

 

Rotenburger Str. 20, 30569 Hannover

Telefon: (0511) 260 027 54

Öffnungszeiten:

Mo – Fr:   7:30 – 14:00 Uhr

 

Mittagstisch:

Mo – Do:  12:00 – 14:00 Uhr

Fr: 12:00 – 13:30 Uhr

Das Kaffeehaus anna leine präsentiert die neue Sonnenterrasse

Das Kaffeehaus anna leine präsentiert die neue Sonnenterrasse

Die Sonne genießen: Im anna leine können die Gäste ihre Speisen und Getränke nun auf der Terrasse einnehmen
Mit einem Lächeln inklusive: Die Mitarbeitenden freuen sich auf Ihren Besuch!

Jetzt muss nur noch die Sonne kommen. Rund eineinhalb Jahre nach der Eröffnung ist die Baustelle vor dem inklusiven Kaffeehaus „anna leine“ weitgehend verschwunden. Die Gäste des im Neubau der Volkshochschule gelegenen Cafés können ihre Getränke und Speisen ab sofort auf der Terrasse direkt am Hohen Ufer einnehmen.

Lange war es für die Besucher der Altstadt nicht möglich, die unverstellte Sicht auf die Leine vom Hohen Ufer zu genießen. Die Fertigstellung der Terrasse vor dem Cafe anna leine verzögerte sich einige Male, bis sie jetzt weitestgehend abgeschlossen werden konnte.

Organisationsleitung Christine Herbrig der Hannoversche Werkstätten gem. GmbH freut sich über die Möglichkeit, nun auch eine Außengastronomie anbieten zu können: „Unsere Gäste haben schon sehnsüchtig auf die Eröffnung der Terrasse gewartet. Endlich können sie ihr Frühstück und ihre Kaffeepause auch draußen genießen. Und das mit einer tollen Aussicht auf die Nanas!“

Bis ein kompletter Durchgang am Hohen Ufer wieder möglich ist, wird es allerdings noch ein wenig dauern. Die komplette Fertigstellung wird bis 2019 angestrebt.

Die Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten, Vera Neugebauer, zieht eine positive Bilanz: „Das Projekt eines inklusiven Kaffeehauses mit qualifizierten Mitarbeitern und zufriedenen Gästen ist uns mehr als gelungen. Jetzt können wir unser Angebot noch um diesen Faktor erweitern und uns nun auch mit Leineblick in Hannovers Altstadt präsentieren.“

 

Weitere Informationen zum anna leine finden Sie hier.

Medaillenregen für unsere Athleten

Medaillenregen für unsere Athleten

Tischtennisspieler Martin Weidler gab in den Wettbewerben alles und wurde dafür mit der Silbermedaille belohnt.
Die 4x100m Staffel der Leichtathleten holte im letzten Finalwettbewerb die Bronzemedaille.

Vom 14.06. bis 16.06.2017 stand Hildesheim als Ausrichterstadt der Special Olympics Niedersachsen Landesspiele ganz unter dem Motto „Gemeinsam stark“. 34 Athletinnen und Athleten der Hannoverschen Werkstätten nahmen in den Disziplinen Tischtennis, Boccia, Schwimmen, Fußball und Leichtathletik teil.

 

Am Mittwoch, den 14.06.2017, eröffnete die Präsidentin von Special Olympics in Niedersachsen e.V. und Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten, Vera Neugebauer, feierlich gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim, Dr. Ingo Meyer, die Landesspiele.

Pünktlich um 09:00 Uhr am Folgetag begannen die Wettbewerbe. Einrichtungen, Vereine und Familien waren aus ganz Niedersachsen zu dem Ereignis angereist. Rund 1.000 Athletinnen und Athleten gingen in insgesamt neun Sportarten an den Start, um „mutig ihr bestes zu geben“, wie es im Special Olympics Eid heißt. Die niedersächsischen Athletinnen und Athleten konnten sich durch eine erfolgreiche Teilnahme an Landesentscheiden für die kommenden Nationalen Spiele in Kiel 2018 qualifizieren.

Bereits am ersten Wettbewerbstag konnten die Hannoverschen Werkstätten die erste Medaille gewinnen: Gold für Bastian Kabatek in seiner Wurfdisziplin! Bei der einen Auszeichnung sollte es nicht bleiben. Am Finaltag zeigten die Sportlerinnen und Sportler der Hannoverschen Werkstätten ihr gesamtes Können. In allen teilgenommenen Leichtathletikdisziplinen wurde mindestens der dritte Platz errungen- das gab es noch nie!

Die Fußballer unter Coach Ilias Symeonidis wurden ihrer Favoritenrolle in der höchsten Leistungsklasse gerecht und wurden für ihr persönliches Ziel, jeden Gegner zu null zu besiegen, mit Gold belohnt.

Sowohl die Teilnehmer an den Schwimm-, Boccia- als auch Tischtenniswettbewerben gewannen zahlreiche Medaillen.

Für die Hannoverschen Werkstätten kann Kiel 2018 kommen!

Hoher Besuch im Büro für Leichte Sprache

Hoher Besuch im Büro für Leichte Sprache

Frank-Walter Steinmeier, Elke Büdenbender und Prof. Dr. Rose-marie Kerkow-Weil lauschen gespannt den Ausführungen von Leichte Sprache Übersetzer Andreas Finken und Büroleiterin Gabriele Behrens
Übersetzer Andreas Finken erläutert die Leichte Sprache: Büroleiterin Gabriele Behrens, Geschäftsführerin Vera Neugebauer und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hören interessiert zu
Exklusivinterview mit der Mediengruppe der Hannoverschen Werkstätten: Werkstattmitarbeiter und Radioreporter Sebastian Poerschke liest die Fragen per Brailleschrift vor; Medienpädagoge leistet technische Unterstützung
 

Am 07.06.2017 besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Hannoversche Werkstätten gem. GmbH in Rethen. Als jüngste, selbsterrichtete Einrichtung wurde das Dienstleistungszentrum 2009 in Rethen eröffnet. Neben Angeboten wie einer eigenen Bäckerei, Fleischerei und Wäscherei befindet sich dort seit sechs Jahren das Büro für Leichte Sprache.  

Gesetzestexte, Behördenbriefe und auch Verträge – all das ist für Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten, Migrationshintergrund und auch Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen schwer bis gar nicht verständlich. Oft treten Verständnisprobleme schon beim alltäglichen Lesen der Zeitung auf. Um Texte zu erläutern, wurde die Leichte Sprache entwickelt. Im Gegensatz zu Übersetzungsarbeiten von einer Sprache in die andere durchläuft die Übersetzung in die Leichte Sprache ein längeres Prozedere. Rund 50 Regeln müssen die Übersetzer der Hannoversche Werkstätten gem. GmbH beachten. Diese umfassen unter anderem, dass Fremdwörter erläutert und Konjunktiv und Genitiv vermieden werden.

Eine Übersetzung in die Leichte Sprache soll die wesentlichen Inhalte des Ausgangstextes für jeden verständlich wiedergeben. Der Auftraggeber  entscheidet, ob die übersetzten Inhalte auch die für ihn wichtigsten Aspekte umfassen. Dadurch entsteht ein kontinuierlicher  Austausch zwischen dem Büro und den jeweiligen Kunden.
Die derzeit 14 dort beschäftigten Werkstattmitarbeitenden arbeiten als Übersetzer oder Prüfer. Sobald die Übersetzung abgeschlossen ist, kontrollieren die Prüfer den Text auf Verständlichkeit. Dadurch, dass die Beschäftigten selber Menschen mit Beeinträchtigungen sind, garantieren sie ein bestmögliches Verständnis der Texte in Leichter Sprache.  

Die Reise des Bundespräsidenten findet unter dem Oberbegriff „Demokratie“ statt. Andreas Finken vertrat die Werkstattmitarbeitenden im Gespräch mit Frank-Walter Steinmeier und Ministerpräsident Stephan Weil. Finken ist sowohl als Übersetzer wie auch als Prüfer tätig. „Demokratie bedeutet für mich, dass jeder Mensch die Wahlmöglichkeit hat, ob er einen Text in leichter oder schwerer Sprache lesen möchte. Leichte Sprache heißt nicht, dass man zu Kindern spricht. Sie richtet sich an Erwachsene mit Verständnisschwierigkeiten und diese Zielgruppe sollte auch als erwachsen wahrgenommen und angesprochen werden.“

Bundesbildungsministerin Wanka bei den Hannoverschen Werkstätten

Bundesbildungsministerin Wanka bei den Hannoverschen Werkstätten

Bundesbildungsministerin Wanka probiert die VIA4all Funktionen an der Mangel aus
Projektleiter Stefan Wagner erklärt Frau Wanka, wie die Teilnehmenden des Berufsbildungsbereichs ihr Erlerntes anhand von gezielten Fragen im Programm überprüfen

Ministerin Frau Prof. Dr. Johanna Wanka besuchte am 21.04. die Einrichtung der Hannoverschen Werkstätten in Kleefeld. Im Rahmen ihrer Frühjahrsreise gewann sie einen Einblick in den Berufsbildungsbereich und legte ein besonderes Augenmerkt auf das Kooperationsprojekt VIA4all.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt VIA4all hat nach der Auszeichnung mit dem Preis exzellent:kooperation die nächste Anerkennung in Form des Besuches der Ministerin erhalten.

Bundesbildungsministerin Wanka hatte sich zum Ziel gesetzt, auf ihrer Reise mit den Menschen in Kontakt zu treten, die sich mit der Durchführung von innovativen Ideen in der beruflichen Bildung auseinandersetzen. Während eines Rundgangs durch den Berufsbildungsbereich besuchte sie die Gruppen Dekoration & Service, die Holzwerkstatt sowie abschließend die Hauswirtschaft. In der Hauswirtschaft wird VIA4all bereits angewandt. VIA4all steht für Video Interactive & Augmented – arbeitsprozessorientiert lebenslang lernen und ist ein Kooperationsprojekt der TU Dortmund, Mariaberg e.V., der Grünbau gGmbH und der Hannoversche Werkstätten gem. GmbH.

Mit Hilfe von Eye-Trackern wurden Aufnahmen erstellt, die es den Teilnehmern des Berufsbildungsbereichs ermöglichen sollen, einfachere Tätigkeiten am Tablet zu lernen.

Bundesbildungsministerin Wanka sieht das Projekt VIA4all als zukunftsträchtig an: „ Das digitale Lernen bei Menschen mit Handicap in der beruflichen Bildung sehe ich als positive Chance. Besonders die möglichen Wiederholungen, Warnhinweise und Erklärungen ermöglichen den Teilnehmern ein individuelles Lerntempo, das sie unter Umständen so sonst nicht bekommen würden.“

Im Bereich der Hauswirtschaft versuchte Wanka sich eigens an den digitalen Gerätschaften und suchte das Gespräch mit den Teilnehmern des Berufsbildungsbereichs.

„Für uns ist das Projekt eine deutliche Weiterentwicklung in der Welt des digitalen Lernens. Die Teilnehmenden lernen autark und entwickeln dadurch nicht zuletzt eine eigenständige Lernweise, die ihnen auch im Alltag hilft“ sind sich Vera Neugebauer, Geschäftsführerin der Hannoversche Werkstätten und Projektleiter Stefan Wagner einig. „Der Besuch war für uns besonders wichtig, um mit Frau Wanka über berufliche Bildung in Werkstätten für behinderte Menschen ins Gespräch zu kommen.“

Exzellent Preis für VIA4all!

Exzellent Preis für VIA4all!

Auszeichnung des Kooperationsprojektes VIA4all von der BAG WfbM

VIA4all steht für Video Interactive & Augmented – arbeitsprozessorientiert lebenslang lernen. Das Kooperationsprojekt der TU Dortmund, Mariaberg e.V., der Grünbau gGmbH und der Hannoversche Werkstätten gem. GmbH wurde mit dem Preis exzellent:kooperation im Rahmen der Werktstätten:Messe ausgezeichnet.

Drei exzellent Preise werden jedes Jahr von der BAG WfbM verliehen. Im Jahr 2017 konnten die Hannoverschen Werkstätten nach dem Preis im Jahr 2014 einen erneuten Erfolg feiern.

Mit Hilfe von Eye-Trackern wurden Aufnahmen erstellt, die es den Teilnehmern des Berufsbildungsbereichs ermöglichen sollen, einfachere Tätigkeiten am Tablet zu lernen. Im Bereich der Hauswirtschaft wird dieses Prinzip bereits erfolgreich angewandt.

Der Leiter des Projektes seitens der Hannoverschen Werkstätten gem. GmbH, Stefan Wagner, ist von der Vorgehensweise überzeugt: „Wir schaffen es mit diesem Projekt, die jungen Leute dort abzuholen, wo sie sich auskennen und wohlfühlen: In der digitalen Welt.“

Nach der Verleihung des Preises gab es Lob von allen Seiten. VIA4all setzte sich zahlreiche Mitbewerber durch. Geschäftsführerin Vera Neugebauer freut sich über die tolle Kooperation: „Wir bewegen uns ein gutes Stück in Richtung Zukunft! Die Auszeichnung zeigt nicht zuletzt den Wert des gesamten Projektes.“

Athletinnen und Athleten erhalten Auszeichnung im Rathaus

Athletinnen und Athleten erhalten Auszeichnung im Rathaus

Die geehrten Meisterinnen und Meister im Gartensaal. Foto: Lorenz Varga

Goldmedaillengewinner der Hannoverschen Werkstätten bei den Special Olympics Hannover 2016 wurden gemeinsam mit anderen Meisterinnen und Meistern aus Hannover am 16. Januar 2017 vom Oberbürgermeister geehrt.

Mit deutschen Meisterinnen und Meistern in vielen Sportarten konnten die Athleten der Hannoverschen Werkstätten neben Olympiateilnehmern wie Igor Wandtke (Judo) und Andreas Toba (Turnen) einen festlichen Empfang genießen.

Alle zwei Jahre haben Special Olympics Athleten die Chance, zur Meisterehrung der Sportler ins Neue Rathaus geladen zu werden. Nämlich dann, wenn Nationale Spiele stattgefunden haben. Nach den Special Olympics Hannover 2016 konnten die Hannoverschen Werkstätten mit einer Reihe von ausgezeichneten Athletinnen und Athleten im Gartensaal Platz nehmen.

In alphabetischer Reihenfolge ehrten Oberbürgermeister Stefan Schostok und Rita Girschikofsky, Präsidentin des StadtSportBundes, die geladenen Meisterinnen und Meister samt ihrer Trainerinnen und Trainer. In den Sportarten Fußball, Leichtathletik, Schwimmen, Boccia und Tischtennis wurden in den Sportstätten Hannovers Goldmedaillen von den Hannoverschen Werkstätten gewonnen.

Gemeinsam mit Spitzensportlern wie dem olympischen Turner Andreas Toba verlebten alle geladenen Gäste einen heiteren Abend ganz im Sinne des Sportes.

Handicap on Air erreicht zweiten Platz beim Inklusionspreis

Handicap on Air erreicht zweiten Platz beim Inklusionspreis

Die Gewinner des Inklusionspreises.
Die Gewinner des Inklusionspreises. Foto: SoVD/ Lennart Helal
Logo Inklusionspreis

Radioteam der Hannoverschen Werkstätten erhält Auszeichnung in der Kategorie „Medien“ vom Sozialverband (SoVD) Niedersachsen.

Zum zweiten Mal verlieh der SoVD Niedersachsen im Oktober 2016 den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Inklusionspreis. Über 60 Bewerber standen in den Kategorien „Ehrenamt“ und „Medien“ für jeweils drei Preise zur Auswahl. Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Stefan Weil kürten zwei speziell zusammengestellte Jurys die Preiskörper.

Zur Verleihung im Alten Rathaus in Hannover waren mehr als 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Medien geladen. Unter dem Motto „all inclusive - so muss Niedersachsen sein.“ wurden sechs der hochkarätigen Einsendungen mit je 3.000 Euro (1. Platz), 1.500 Euro (2.Platz) und 500 Euro (3. Platz) prämiert.

Nach der bereits 150. Sendung von Handicap on Air im Sommer 2016 und der vorangegangenen Berichterstattung während der Nationalen Spiele der Special Olympics, gipfelte ein ereignisreiches Jahr für die Redakteurinnen und Redakteure mit der Preisverleihung. Aus den Händen von Sozialministerin Cornelia Rundt nahmen die Teilnehmer des Bildungsprojektes der Hannoverschen Werkstätten den zweiten Preis entgegen.

Matthias Büschking, Landespressesprecher des SoVD und Jurymitglied, lobte die Leistung des Radioteams: „Tolle Arbeit, seit vielen vielen Jahren. Viele tolle Sendungen. Und besonders beeindruckt hat uns der Auftritt bei den Special Olympics: Richtig großes Kino!“

Den ersten Platz in der Kategorie Medien belegte Dorothea Brummerloh mit einer Deutschlandfunk-Reportage; den dritten Preis gewann der Fotograf Niklas Grapatin.

Die Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten gem. GmbH, Vera Neugebauer, zog ein positives Resümee des Bildungsprojektes rund um Redaktionsleiter Lorenz Varga: „Das ist eine tolle Anerkennung der jahrelangen Arbeit.“

Hannoversche Werkstätten stellen Schneckenkalender 2017 vor

Hannoversche Werkstätten stellen Schneckenkalender 2017 vor

Schneckenkalender

Rechtzeitig zum Jahresende stellen die Hannoverschen Werkstätten ein besonderes Projekt vor: Einen Tischkalender mit zwölf fröhlich bunten Schneckenfotos. Der Kalender entstand in einer mehrmonatigen Projektarbeit mit Menschen mit starken Sinnesbehinderungen.

In der Einrichtung Kirchrode der Hannoverschen Werkstätten werden seit 2008 farbefrohe Schnecken verschiedener Größen für Haus und Garten modelliert. Die Kunstwerke fertigen Menschen mit starken Sinnesbehinderungen in liebevoller Handarbeit. Jede der Riesenschnecken ist ein individuelles Einzelstück, das meist schon sehnlichst von den Kunden erwartet wird.

Innerhalb einer mehrmonatigen Projektarbeit entstand nun mit Sozialpädagogin Kirsten Koller und Heilpädagogik Studentin Johanna Sachse ein Postkartenkalender mit Fotos der lustigen Wesen. Dabei wurden nicht nur die Fotomodelle von Menschen mit Behinderung gefertigt, auch die Ideen für die Motive und die Fotos selbst wurden gemeinsam entwickelt.

Entstanden ist ein farbenfroher Kalender, der allen Schneckenfreunden und -feinden ein Lächeln ins Gesicht zaubern möchte. Erhältlich ist der Kalender zum Preis von 10 € ab sofort in den folgenden Verkaufsstellen:

Allerlei – Schöne Dinge

Schaperplatz, 30625 Hannover Kleefeld

 

anna leine (in der VHS Hannover)

Am Hohen Ufer 3, 30159 Hannover

 

Einrichtung Rethen, Bäckerei

Zur Sehlwiese 3, 30880 Laatzehn / OT Rethen

 

Kleefelder Buchhandlung

Kirchröder Str. 107, 30615 Hannover

 

Blütezeit

Sabine Meier & Sonja Buchmann GBR

Tiergartenstr. 126b, 30559 Hannover

Erfolgreiche Inklusion: Ein Jahr Kaffeehaus „anna leine“

Erfolgreiche Inklusion: Ein Jahr Kaffeehaus „anna leine“

Mitarbeiterin im anna leine

In dem beliebten Kaffeehaus „anna leine“ im Gebäude der Volkshochschule am Hohen Ufer arbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen erfolgreich zusammen. Vor einem Jahr, am 1. Oktober 2015, ist das jüngste Inklusionsprojekt der Hannoverschen Werkstätten an den Start gegangen – Zeit also für ein erstes Fazit.

„Unser Ziel war es, Menschen mit Behinderung interessante, sinnvolle Arbeitsplätze zu bieten und ihnen damit eine Chance zu geben, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen zu beweisen,“ sagt Vera Neugebauer. Die Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten (HW) freut sich: „Nach einen Jahr Regelbetrieb können wir sagen: Das Konzept ist bestens aufgegangen; einmal mehr ist es uns gelungen, Inklusion mitten in den gesellschaftlichen Alltag zu integrieren.“

Ebenfalls sehr zufrieden äußert sich auch Service-Chefin Eske Nentwig, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vorfeld intensiv auf die auf sie zukommenden Aufgaben vorbereitet hatte und sie heute bei der täglichen Arbeit im anna leine anleitet: „Es hat sich unheimlich viel getan. Starke Motivation war von Anfang an vorhanden, aber gerade auch in punkto Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein haben die Mitarbeiter große Fortschritte gemacht.“

Das kann Alexander Locmelis, Leiter der Küchen-Crew, nur bestätigen: „Ich hätte nicht gedacht, dass wir in nur einem Jahr so viel schaffen können. Auch wenn es mal etwas stressiger wird, haben meine Leute das mittlerweile prima im Griff. Und sie freuen sich darauf, Neues auszuprobieren. Deswegen haben wir auch immer wieder neue Angebote auf der Karte.“ Gerade jetzt lohnt sich ein Blick darauf umso mehr, denn zum einjährigen Bestehen hat sich das anna leine-Team eine Menge leckerer Überraschungen ausgedacht. Und im kommenden Jahr soll es dann auch endlich mit der geplanten Außenbewirtschaftung losgehen: „Der Blick von der Außenterrasse auf die Leine wird ein Gäste-Magnet“, ist sich HW-Geschäftsführerin Vera Neugebauer sicher.

 

anna leine – Kaffee, Küche und Kultur

Am Hohen Ufer 3, 30159 Hannover

Telefon: (0511) 920 134 60

www.annaleine-hannover.de

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag 8:00 – 20:00 Uhr

Samstag 10:00 – 18:00 Uhr

Hannoversche Werkstätten erringen dritten Platz bei Fußball-Meisterschaft

Hannoversche Werkstätten erringen dritten Platz bei Fußball-Meisterschaft

Bei der 16. Deutschen Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen in Duisburg erreichte die Mannschaft der Hannoverschen Werkstätten gestern einen hervorragenden 3. Platz. Das Erfolgsteam aus der Landeshauptstadt setzte sich im „kleinen Finale“ erfolgreich gegen die Werkstätten Rendsburg-Eckernförde durch.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft war die erfolgreiche Teilnahme an der Niedersachenliga. Bereits im Mai hatte sich die Mannschaft dort als Niedersachsenmeister qualifiziert. Bei den Special Olympics National Games im Juni in Hannover setzten die Kicker mit einer Goldmedaille ihre Erfolgsserie fort.

Die Reise nach Duisburg hatten die Hannoveraner bereits zum dritten Mal angetreten. 2011 und 2015 schafften sie es jeweils auf Platz 4.  Gewinner des Turniers wurden in diesem Jahr die Alexianer Werkstätten aus Münster/Köln. Sie lösten damit den Vorjahressieger aus Recklinghausen ab.

http://www.nfv.de/aktuelles/detail/endlich-auf-dem-treppchen/

www.fussball-wfbm.de

Handicap on Air produziert 150. Sendung

Handicap on Air produziert 150. Sendung

Interview mit Ministerpräsident Stephan Weil

Inklusives Bildungsangebot sendet seit 13 Jahren im Bürgerfunk

Politiker, Olympiasieger, Schauspieler und viele andere wichtige Persönlichkeiten waren schon Gesprächspartner der Redakteure von Handicap on Air. Menschen mit Behinderung sprechen in diesem Radioprogramm auf Augenhöhe mit Entscheidungsträgern aus Politik und Gesellschaft. Das stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein der Beteiligten, sondern schafft Öffentlichkeit für die Belange behinderter Menschen.

Zur 150. Sendung von Handicap on Air gab es viel Lob und Gratulation von Ministerpräsident Stephan Weil. „150 Mal auf Sendung zu sein, das ist schon eine reife Leistung, denn so eine Sendung macht sich nicht von alleine. Da braucht man viel Engagement, viel Kraft und übrigens auch viel Kompetenz – das alles hat Handicap on Air in den letzten Jahren bewiesen und ich freue mich, dass es Euch gibt.“

Seit 2003 wird im Rahmen eines Bildungsangebots der Hannoverschen Werkstätten monatlich eine Hörfunksendung erarbeitet. Die Sendungen werden von einer Gruppe radiobegeisterter Menschen mit und ohne Behinderungen recherchiert, aufgenommen und moderiert. Handicap on Air will:

  • Menschen mit einer Behinderung die Teilhabe an Medienkommunikation ermöglichen
  • Begegnungsraum für Menschen mit und ohne Behinderung sein
  • Medienkompetenz vermitteln

Von 2003 bis 2009 wurde das Programm bei Radio Flora gesendet. Seit August 2009 belegt Handicap on Air einen offenen Sendeplatz beim Bürgerradio „Leinehertz 106,5“. Dort kann man die Sendung jeden 1. Mittwoch im Monat von 19-20:00 Uhr live hören. Jeder, der Lust hat Radio zu machen, ist herzlich willkommen.

In der aktuellen Juli-Ausgabe dreht sich alles um das größte Sportereignis des Jahres: die Special Olympics 2016 in Hannover. Ob Olympiasiegerin Britta Steffen, Opern- und Musicalstar Anna Maria Kaufmann oder auch Innenminister Boris Pistorius - alle waren sie bei Handicap on Air am Mikrofon. Sportlich darf natürlich das Triple der Fußballmannschaft der Hannoverschen Werkstätten nicht fehlen. Zudem gibt es das Kurzporträt einer herausragenden Läuferin und eine Rückblick auf eine erfolgreiche Woche inklusiver Medienarbeit.

Zum Nachhören findet man die Sendung hier.

Fahrradwerkstatt in Döhren schließt Ende September

Fahrradwerkstatt in Döhren schließt Ende September

Am 30. September ist Schluss in der Fahrradwerkstatt der Hannoverschen Werkstätten in Döhren. Eineinhalb Jahre nach der Eröffnung schließt der Arbeitsbereich für Menschen mit Behinderung – am Kundenzuspruch lag es nicht.

„Wir bedauern selbst, dass wir das Angebot in Döhren nicht aufrechterhalten können“, erklärt Geschäftsführerin Vera Neugebauer. „Unsere Dienstleistungen wurden gut nachgefragt, viele Kunden haben sich gefreut, dass sie einen Fahrradservice in der Nähe hatten. Doch wir sind räumlich und personell an unsere Grenzen gekommen.“

„Sollten wir geeignete Räume finden und das Interesse der Werkstattbeschäftigten an diesem Arbeitsbereich ansteigen, dann schließen wir nicht aus, erneut eine Zweigstelle einzurichten“, betont die Geschäftsführerin.

Die Fahrradwerkstatt der Hannoverschen Werkstätten in Rethen bleibt aber erhalten. Dort stehen nach wie vor alle Serviceleistungen rund ums Zweirad zur Verfügung. Die frei werdende Fläche wird jetzt der Metallwerkstatt und dem Recyclingbereich der Hannoverschen Werkstätten zugeschlagen, die in der Thurnithistraße ebenfalls ihren Sitz haben.

Gold für die Niedersachsenmeister

Gold für die Niedersachsenmeister

Siegerfoto

Heimsieg in der HDI-Arena! Die Fußballmannschaft der Hannoverschen Werkstätten verteidigte souverän ihren Titel. Im letzten Gruppenspiel reichte ein 1:1 gegen den Geheimfavoriten von der Lebenshilfe Seelze. Damit wiederholten die Hannoverschen Werkstätten ihren Erfolg von Düsseldorf 2014 und München 2012.

„Die Jungs haben Willen und Charakter gezeigt, ich bin sehr stolz und freue mich riesig“, so Trainer Ilias Symeonidis. Trotz schwieriger Voraussetzungen - drei Ausfälle bei der Mannschaft im Vorfeld und einer Verletzung bei der Klassifizierung - sei seine Mannschaft über sich hinausgewachsen und habe alles abgerufen, was sie konnte. „Dreimal hintereinander Gold ist ein Traum.“

Besonders schätzt der Trainer das Miteinander unter den Teams. „Die Jungs kennen sich und sind zum Teil miteinander befreundet. Alles verlief sehr freundschaftlich, sehr fair. Das verkörpert den Geist von Special Olympics.“

Motiviert zu der großartigen Leistung hat die Kicker der Hannoverschen Werkstätten sicher auch die besondere Atmosphäre der HDI-Arena. „Wann hat man schon die Gelegenheit an drei Tagen in diesem Stadion, auf diesem Rasen zu spielen. Das war schon der Wahnsinn. Auch das Drumherum, das Olympische Dorf, die vielen Menschen – das war schon toll.“

Gesunde Snacks für Zwischendurch

Gesunde Snacks für Zwischendurch

Beim Aktionstag
(c) M. Glombik/Region Hannover

„aromaTisch vegetarische Sommergenüsse“ im Casino der Region

Vegetarische Sommergenüsse ganz besonderer Art gab es am 2. Juni 2016 im Casino der Region Hannover: Die Hannoverschen Werkstätten präsentierten saisonales Gemüse zu sommerlich-frischen Snacks verarbeitet. Diese sollen zukünftig das Angebot im Casino bereichern.

Als kleine Stärkung, die den Büroalltag erleichtern soll, ergänzen die Snacks ab sofort jeden Mittwoch den Speiseplan. Die Hannoverschen Werkstätten bieten damit jenen Mitarbeitern, die mittags eine leichte und schnelle Mahlzeit bevorzugen, eine abwechslungsreiche und gesunde Alternative zu Brötchen, Döner und Co.

Andrea Fischer, Dezernentin der Region Hannover, Rike Arff, Leiterin der Klimaschutzleitstelle der Region Hannover und Vera Neugebauer, Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten besuchten den „aromaTisch vegetarisch“-Aktionsstand. Sie ließen sich von Elisabeth Pudenz, Küchenleiterin der Hannoverschen Werkstätten im Casino, Tipps für die Zubereitung der mit Sommergemüse gefüllten Burritos geben.

Außerdem informierten die Mitarbeiterinnen des „aromaTisch vegetarisch“-Projekts über die Vorzüge einer häufiger vegetarisch ausgerichteten Ernährung. Dabei geht es nicht nur um die eigene Gesundheit, sondern auch um den Klimaschutz. Denn die globale Fleischproduktion verursacht gut 18 Prozent aller treibhauswirksamen Gase. 

Mit genussvollen Kreationen die Lust auf vegetarische Angebote zu wecken und damit einen Beitrag zu Klimaschutz, nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährungsgerechtigkeit zu leisten, ist das Ziel des regionsweiten Projektes „aromaTisch vegetarisch – bunt.bio.lecker“. Es wird vom Umweltzentrum und der Region Hannover getragen, als Kooperationspartner unterstützt auch die Landeshauptstadt Hannover das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderte Projekt.

Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Internetseite www.aromatisch-vegetarisch.de.

Mit Museklkraft zu den Spielen

Mit Museklkraft zu den Spielen

Übergabe Leihfahrräder
Vera Neugebauer, Geschäftsführerin der Hannoverschen Werkstätten, Frank Fleischer, Beschäftigter in der Fahrradwerkstatt, Wiebke Linnemann, Projektleiterin Nationale Spiele und ihr Team mit den neuen Fuhrpark vor dem Orgabüro

Hannoversche Werkstätten übergeben Leihfahrräder an  Special Olympics-Orgateam

Trotz kurzer Wege im Sportpark – schnell zwischen den verschiedenen Wettkampfstätten zu pendeln, ist für das Orgateam der Nationalen Spiele eine Herausforderung. Die Fahrradwerkstatt der Hannoverschen Werkstätten hat den Mitarbeitern am vergangen Freitag darum 11 Leihfahrräder übergeben.

„Das war eine tolle Idee der Werkstätten“, freut sich Wiebke Linnemann, Projektleiterin der Spiele. „Allein im Sportpark liegen manche Sportstätten über 1 km auseinander. Die Räder sparen uns viel Zeit.“ Acht der Räder sind Spenderfahrräder von Kunden der Hannoverschen Werkstätten. Sie werden in den Werkstätten in Döhren und Rethen wieder verkehrstüchtig gemacht. „Wir erneuern die Bereifung, reparieren Bremsen und Beleuchtung, je nachdem was nötig ist“, erklärt Frank Fleischer. „Dann kann man die fertigen Räder bei uns kaufen.“ Frank Fleischer arbeitet in der Radwerkstatt in Rethen und war verantwortlich für das Projekt „Special Olympics-Räder“. Besonders stolz ist er aber auf die 3 Glanzstücke unter den Leihgaben – die drei Lastenräder. Sie werden in der Fahrradwerkstatt gefertigt. Rahmen, Schaltung, Bremsen – die Räder werden komplett nach Kundenwunsch ausgestattet und montiert.

Die Hannoverschen Werkstätten gem. GmbH (HW) unterstützen die Special Olympics Hannover 2016 auf vielfältige Weise. So werden die Athletinnen und Athleten der Beachvolleyballwettbewerbe ihr Mittagessen drei Tage lang im Café „anna leine“ einnehmen. Das Café liegt direkt an der Leine, unweit der Beachvolleyballsportstätte am Kröpcke. Im „anna leine“ kochen und servieren Werkstattbeschäftigte leckere Gerichte aus hauseigener Produktion.

Am Kröpcke sind Mitarbeiter der Hannoverschen Werkstätten zudem auch zu hören. Auf der Bühne der Landeshauptstadt Hannover tritt am 7. Juni die Band „die Eisbrecher“ auf. Am Folgetag, dem 8. Juni, präsentieren sich die Werkstätten erneut musikalisch auf der Bühne in Olympic Town im Sportpark. Dort sind neben den „Eisbrechern“ dann noch die „Sterne der Nacht“ sowie das „Schlaflos-Theater“ zu erleben.

Im Bereich Sport sind die Hannoverschen Werkstätten nicht nur mit 38 Athletinnen und Athleten aktiv. Die Mitarbeiter des Holzbereichs fertigten eigens zehn Bocciabahnen für die Nationalen Spiele an. Zudem wird fast der gesamte Druckbedarf für das Organisationsbüro der Nationalen Spiele (Beschilderung, Akkreditierung, Presseinformationen uvm.) vom Bereich Druck & Montage der HW abgedeckt.

Eine ganz besondere Art der Kooperation findet zwischen den Redaktionen der Hannoverschen Werkstätten und dem Presseteam von SOD statt: Zum ersten Mal wird es im Rahmen der Spiele eine inklusive Redaktion geben. Neben der täglichen Berichterstattung werden unter anderem inklusive Tandems mit Mitarbeitern des Norddeutschen Rundfunks gebildet. Sie erstellen gemeinsam Fernseh-, Hörfunk und Online-Beiträge während der gesamten Spiele.

Hannoversche Werkstätten erneut Niedersachsenmeister

Hannoversche Werkstätten erneut Niedersachsenmeister

Die Niedersachsenmeister 2016

Bei der Niedersachsenliga am Samstag 28.5.2016 in Barsinghausen holte sich die Mannschaft der Hannoverschen Werkstätten nach 2011 und 2015 nun zum dritten Mal den Pokal. Die Niedersachsenliga ist der Vorentscheid für die Deutsche Fußball-Meisterschaft Werkstätten für behinderte Menschen in Duisburg.

Sieben Fußball-Teams niedersächsischer Einrichtungen der Behindertenhilfe traten am Samstag im August-Wenzel-Stadion in der Goldrunde gegeneinander an.

Bereits am ersten Spieltag in Lingen (23.04.) hatten die Kicker der Hannoverschen Werkstätten den Grundstein für ihren späteren Erfolg gelegt. Sie beendeten diese Runde mit 14 Punkten, gefolgt von der Lebenshilfe Wolfsburg und Eintracht Schepsdorf mit jeweils 11 Punkten.

In Barsinghausen steigerten sich die Hannoveraner nochmals mit einer überzeugenden mannschaftlichen Leistung. In den 5 Spielen holten sie 3 Siege und 2 Unentschieden und kassierten dabei keinen einzigen Gegentreffer. Letztendlich wurde das Team der Hannoverschen Werkstätten souverän Meister mit einer beachtlichen Punkt- und Torausbeute von 25 Punkten und 15:1 Toren. Zweiter wurde die Lebenshilfe Wolfsburg mit 19 Punkten und 11:4 Toren.

Trainer Ilias Symeonidis zeigte sich sehr zufrieden mit seinen Jungs. „Wir haben ein tolles Turnier gespielt. Die Jungs waren in jedem Spiel fokussiert und haben sich an den vorher abgesprochenen Matchplan gehalten. Ich bin sehr stolz auf meine Jungs und freue mich jetzt auf die deutsche Meisterschaft.“

Bei den Nationalen Spielen von Special Olympics nächste Woche hofft die Mannschaft ihren Erfolg zu wiederholen. 2014 in Düsseldorf und 2012 in München holten sich die Hannoverschen Werkstätten bei Nationalen Spielen bereits Gold in der Leistungsklasse A. Dies gilt es nun zu verteidigen. Und im September kämpft die Mannschaft dann in Duisburg gemeinsam mit den anderen Landessiegern um die Deutsche Meisterschaft.

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