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Hier finden Sie aktuelle Meldungen der Hannoverschen Werkstätten.

Die Hannoverschen Werkstätten bei den Nationalen Spiele von Special Olympics Deutschland in Berlin

Die Hannoverschen Werkstätten bei den Nationalen Spiele von Special Olympics Deutschland in Berlin

Aktuell (19.06. bis 24.06.22) finden die Nationalen Spiele von Special Olympics Deutschland in Berlin statt. Es ist das größte inklusive Sportevent des Jahres in Deutschland, an dem etwa 4.000 Athlet*innen teilnehmen. Schon die Eröffnungsfeier war ein Spektakel.

Die Hannoverschen Werkstätten sind auch wieder, unter der Leitung von Ilias Symeonidis, mit einer bärenstarken Mannschaft angereist. In den Disziplinen Leichtathletik, Tischtennis und Schwimmen haben unsere Teilnehmenden alles gegeben.

In der Disziplin Leichtathletik gab es folgende Medaillen für uns:

  • Rafael Richter 50 m Race Gold 
  • Rudi Härter Long Jump Silber  (Bild 2)

Im Schwimmen (Bild 3):

  • Laura Hardy 25m Freistil Bronze
  • Constantin Jenner 25m Freistil Bronze
  • Axel Wohlan 400m Freistil Bronze
  • Sylvia Löscher 25m Rücken Silber

Im Tischtennis fand sogar ein HW-Finale statt. Sabrina Hellwig und Sabine Neugebauer haben das letzte Match bestritten. Dabei gewann:

  • Sabrina Hellwig Gold
  • Sabine Neugebauer Silber

Manfred Willems, Geschäftsführer der Hannoverschen Werkstätten betont:

"Wir sind sowas von stolz und glücklich, dass in allen drei Disziplinen Teilnehmende von uns abgeräumt haben. Genauso stolz sind wir aber auch auf alle anderen Teilnehmenden, die alles gegeben und viel Mut bewiesen haben. Ich möchte mich im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen bei Ilias Symeonidis für die gesamte Planung sowie bei Olaf Krone, Heike Dohm, Branko Torbica und Torben Preuß, die als Betreuende mit gereist sind, herzlich bedanken."

HW bei Special Olympics - Anreise
HW bei Special Olympics - Rafael Richter
HW bei Special Olympics - Schwimmteam
HW bei Special Olympics

Berufliche Qualifikation in den Hannoverschen Werkstätten

Berufliche Qualifikation in den Hannoverschen Werkstätten

Daniel Dietrich ist gelernter Tischlermeister und arbeitet zwei Jahren in den Hannoverschen Werkstätten. Dort qualifiziert er im Berufsbildungsbereich die Teilnehmenden sowohl für einen Arbeitsplatz in den Werkstätten als auch für den regulären Arbeitsmarkt. Vor Kurzem hatte er im Auftrag der Stadt Hannover mit sechs Teilnehmern für das Waldlehrgebiet in der Eilenriede eine große hölzerne Überdachung für einen Lehmofen gebaut. Der Lehmofen dient Besucher- und Schülergruppen als sozialer Treffpunkt, an dem Pizza oder Brot gebacken werden kann. Die Überdachung war für den Schutz vor Regen notwendig.

"Es wurde für diesen Auftrag gemeinsam ein Entwurf angefertigt, Holzlatten gesägt sowie Zapfenlöcher gefräst", erläutert Dietrich. Das Besondere der Holzkonstruktion: Sie wurde zimmermannsmäßig gefertigt, das heißt, die Hölzer wurden verzapft. Die Dachkonstruktion von vier mal sechs Metern wurde nicht nach schneller Bauart mit Schrauben verbunden. Diese aufwendige Arbeit erfordert viel Präzision und Fachkenntnis. Insgesamt wurden 1,2 Kubik Bauholz verarbeitet. Die Warnung der Kollegen, Dietrich müsse bei der Dachkonstruktion viel selbst machen, bestätigte sich nicht. "Die Teilnehmer im Alter von 20 bis 60 Jahren arbeiteten Hand in Hand und es entstand ein starker Gruppenzusammenhalt", sagt der Tischlermeister. Er könne sich gut vorstellen, mit den Teilnehmern der Werkstatt künftig ähnliche Aufträge zu bearbeiten. Das wünscht sich auch ein 45-jähriger Teilnehmer, der seinen Namen nicht genannt wissen will. "Warum können wir nicht öfter solche Arbeitsaufträge erhalten?"

Hanspeter Geiges, Leiter des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün der Stadt Hannover, ist mit der Dachkonstruktion sehr zufrieden. "Das ist eine tolle Arbeit, wie man sie heute kaum noch bekommt, die Zusammenarbeit hat super geklappt."

Lehmofen Konstruktion steht
Gruppenbild mit Lehmofen Konstruktion
Lehmofen: Fertige Dachschalung

Theaterschauspielerin Anja Herden zu Gast in Nessis Promi Talk im Kaffeehaus anna leine

Theaterschauspielerin Anja Herden zu Gast in Nessis Promi Talk im Kaffeehaus anna leine

Am Montag, den 27. Juni 2022 um 19:00 Uhr steht Theaterschauspielerin Anja Herden Nerissa Rothhardt in ihrem Veranstaltungsformat „Nessis Promi-Talk“ Rede und Antwort. Veranstaltungsort ist das Kaffeehaus anna leine Am Hohen Ufer 3, mitten im Herzen der Altstadt. Einlass ist um 18:30 Uhr. Um ei-ne Spende für Special Olympics wird gebeten.

Hannover, 07. Juni 2022. Die Gäste haben zudem die Möglichkeit Stadtzeichner Malte Wulf beim Zeichnen über die Schulter zu schauen und sich später auf seinen kleinen Kunstwerken wiederzufinden. Der Erlös der live gezeichneten Postkarten geht als Spende auch an Special Olympics.

Zum Veranstaltungsformat: 

Nessis Promi-Talk findet seit Oktober 2018 im Kaffeehaus anna leine statt. Die Moderatorin Nerissa Rothhardt interviewt einen prominenten Gast, der das Bild der Stadt Hannover maßgeblich mitbestimmt und plaudert hautnah, gemütlich und informativ über Persönliches. Unter anderen stellten sich bereits Margot Käßmann, Matthias Brodowy, Boris Pistorius und Uli Stein (†) ihren Fragen. „Mehr Hannover geht nicht!“ so Nerissa Rothhardt. Kooperationspartner sind die Hannoverschen Werkstätten, Special Olympics, das Umweltdruckhaus, Novum City Medien, der Verband Wohneigentum, das BUREAU SEBASTIAN MOOCK, Immodiamant, Easy in Wave sowie Radio Hannover.

Zum Kaffeehaus anna leine:
Das anna leine steht für Inklusion, Behaglichkeit und handgemachtes Essen. Hier arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung als Team zusammen und sorgen dafür, dass sich jeder Gast gut aufgehoben fühlt. Hinter dem Kaffeehaus anna leine steht mit den Hannoverschen Werkstätten eine der erfolgreichsten Einrichtungen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung in Niedersachsen.

Ausblick:
Der nächste Nessis Promi-Talk findet am Montag, den 21. November 2022 mit Profiler und Krimiautor Carsten Schütte statt. 

Text: Katja Mathan, Hannoversche Werkstätten
Bild: Neriss Rothhardt, Rhetorik Consulting

Nessis Promi-Talk im anna leine

Inklusives Imkern mit den Hannoverschen Werkstätten

Inklusives Imkern mit den Hannoverschen Werkstätten

Bienen sind wichtige Bestäuberinsekten und sorgen für eine ökologische Vielfalt. Rund 80 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen werden von der Honigbiene bestäubt.

Hannover, 22. März 2022. Einer, der sich gut mit Bienen auskennt und mehrere Bienenvölker besitzt, ist Jan Gronwald. Der 48-Jährige ist seit etwa 20 Jahren begeisterter Hobbyimker und begleitet Menschen mit Behinderung an ihrem Arbeitsplatz bei den Hannoverschen Werkstätten. Dort will er seine Begeisterung für Honigbienen mit den Werkstattmitarbeitern teilen.

"In einem ersten Schritt", erläutert Gronwald, " sollen Mitarbeiter der Hannoverschen Werkstätten in einem Bildungsangebot die Imkerei erlernen." Ziel des Projektes sei es, Menschen mit Behinderung für Bienen zu begeistern, damit sie eine eigene Imkerei betreiben könnten. In einem zweiten Schritt werde eine Zusammenarbeit mit Schulen angestrebt. Schulen, die eine Bienen-AG haben, erhalten auf Wunsch Bienenkästen, die in den Werkstätten gefertigt werden. Darüber hinaus könnten Mitarbeiter der Werkstätten die Schulen besuchen, den Schülern erörtern, wie das Imkern funktioniert, wie Bienenvölker gepflegt werden, aber auch welche bedeutende Rolle Bienen im Ökosystem haben. „Diese Maßnahme ist eine wichtige Form der Inklusion“, bekräftigt Gronwald. Menschen mit Behinderung könnten ihr Wissen an Schulen weitergeben. Sie seien in einer anderen Rolle, würden den Schülern auf Augenhöhe begegnen und könnten Selbstbewusstsein entwickeln. Denkbar wäre, wenn die Zusammenarbeit mit den Schulen gut klappt, Ableger von den Bienenvölkern an die Schulen auszuleihen. In Kooperation mit dem Schulbiologiezentrum wird der Kontakt zu den Schulen hergestellt.

Auftakt für dieses inklusive Projekt, das erstmals in den Hannoverschen Werkstätten stattfindet, ist der Bienentag in Döhren. Am Sonnabend 14. Mai, ab 13 Uhr, können sich Besucher auf dem Gelände der Freizeit- und Sportgemeinschaft, Gräserweg, über Bienen informieren, an Bastelaktionen teilnehmen, Insektenhotels begutachten sowie Honig aus der Döhrener Leinemasch kaufen. Stündlich gibt es Bienenführungen und viele Infos rund ums Imkern, Bienen und Insektenschutz. Für das leibliche Wohl wird mit Bienenstich, Bratwurst und weiteren Getränken gesorgt. Höhepunkt des Bienentages ist der Einzug eines Bienenschwarms in seinen neuen Bienenstock. Die Bienen der Hannoverschen Werkstätten stehen bereits in der Leinemasch.

Eigentlich sollte diese Maßnahme bereits vor zwei Jahren beginnen, aber wegen Corona musste das Projekt immer wieder verschoben werden.

Text: Ingrid Hilgers, Hannoversche Werkstätten
Bildunterschrift: Schüler einer Grundschule in Hannover beobachten ein Bienenvolk beim Einzug in einen Bienenkasten, Bildnachweis: Hannoversche Werkstätten
Foto: Hannoversche Werkstätten

Schüler einer Grundschule in Hannover beobachten ein Bienenvolk beim Einzug in einen Bienenkasten
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